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Dialektologie, Part 1: Handbooks of Linguistics and Communication Science

معرفی کتاب «Dialektologie, Part 1: Handbooks of Linguistics and Communication Science» نوشتهٔ Besch, Werner (editor);Knoop, Ulrich (editor);Putschke, Wolfgang (editor);Wiegand, Herbert E. (editor)، منتشرشده توسط نشر De Gruyter Mouton در سال 1982. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Das Interesse an den Dialekten und der Dialektologie hat sich im letzten Jahrzehnt wieder verstärkt. Dafür gibt es außerwissenschaftliche und wissenschaftsimmanente Ursachen. In der Sprachwissenschaft hat man die Ursachen für diese Entwicklung in der wiederentdeckten Historizität und regelhaften Heterogenität der Sprachen zu suchen. Dem Sprachwandel, dem Varietätenspektrum und dem variierenden Sprachgebrauch in kommunikativen Handlungssituationen z.B. gilt in der Sprachwissenschaft jetzt größere Aufmerksamkeit. Die Erforschung dieser Gegenstandsbereiche kann durch den Rückgriff auf die Datensammlungen und Ergebnisse der Dialektologie sowie durch Berücksichtigung und Weiterentwicklung dialektologischer Methoden entscheidend gefördert werden. Im Hinblick auf solche Entwicklungstendenzen innerhalb der wissenschaftlichen Diskussion über Sprache, Sprachen und Sprechen will das Handbuch zur Dialektologie wissenschaftsgeschichtliche Entwicklungsschwerpunkte herausarbeiten methodologische Problemfelder aufzeigen Arbeitsverfahren für die Forschungspraxis vermitteln Die wichtigsten Forschungsergebnisse zu den deutschen Dialekten zusammenfassen Übersichten und Zusammenfassungen für die Hochschullehre anbieten Neuere Forschungsansätze aufgreifen und damit Perspektiven andeuten. Um diese Ziele zu erreichen, haben 90 Autoren 104 Handbuchartikel geschrieben, die zu 15 Kapiteln geordnet wurden. Einen Zugang zur Terminologie ermöglicht ein Register im zweiten Halbband. Geleitwort Vorwort Inhalt Verzeichnis der Abkürzungen Verzeichnis der Karten Verzeichnis der Abbildungen I. Zur Geschichte der Dialektologie des Deutschen: Forschungsrichtungen und Forschungsschwerpunkte 1. Das Interesse an den Mundarten und die Grundlegung der Dialektologie 1. Der Dialekt und seine Beobachtung vor dem 18. Jahrhundert 2. Bekämpfung und aufkommende Wertschätzung des Dialekts im 18. Jahrhundert 3. Die zeitgenössischen Gründe für die Befassung mit dem Dialekt (im 18. Jahrhundert) 4. Die Idiotikographie 5. Dialektforschung zur Zeit der Romantik 6. Die Fundierung der Dialektforschung durch J. A. Schmeller 7. Dialektforschung in der Mitte des 19. Jahrhunderts 8. Literatur (in Auswahl) 2. Das phonetische Beschreibungsprinzip als Ergebnis junggrammatischer und dialektologischer Forschungsarbeiten 1. Das Programm Ph. Wegeners 2. Mundart und Phonetik im Konzept der junggrammatischen Sprachwissenschaft 3. J. Wintelers ‘Kerenzer Mundart’ 4. E. Sievers’ ‘Phonetik’ 5. Die Ortsgrammatik 6. Schallaufnahmen und Phonogrammarchive 7. Zusammenfassende Methodenkritik 8. Ortsgrammatiken als taugliche Basis für summierende Darstellungen 9. Ortsgrammatik als unentbehrliches Instrument der Grundlagenforschung 10. Literatur (in Auswahl) 3. Die Marburger Schule: Entstehung und frühe Entwicklung der Dialektgeographie 1. Charakterisierung des Gegenstandsbereiches 2. Dialektgeographische Datenerhebung und -bearbeitung vor Wenker 3. Georg Wenker und die Entstehung der germanistischen Dialektgeographie als Laut- und Formengeographie 4. Die Entstehung und frühe Entwicklung der germanistischen Wortgeographie 5. Literatur (in Auswahl) 4. Die Leistungen der kulturmorphologischen Betrachtungsweise im Rahmen dialektgeographischer Interpretationsverfahren 1. Voraussetzungen 2. Kulturräumliche Synopse unter Führung der Dialektgeographie 3. Die Dialektgeographie als Forschungsinstrument für Kulturwissenschaften 4. Kritische Würdigung der kulturmorphologischen Leistung der Dialektgeographie 5. Literatur (in Auswahl) 5. Prinzipien und Praxis dialektaler Lexikographie am Beispiel des Rheinischen Wörterbuches 1. Zur Geschichte des Rheinischen Wörterbuches 2. Probleme der Sammlung des Sprachbestandes 3. Verhältnis des erfaßten zum tatsächlichen Wortschatz 4. Anlage der Veröffentlichung 5. Bedeutung des Wörterbuches für die Forschung 6. Literatur (in Auswahl) 6. Die Forschungstätigkeit der Württembergischen Schule als Beispielregionaler Dialektologie 1. Geschichte und Probleme der württembergischen Dialektologie 2. Wörterbücher und Wortforschung 3. Orts- und Gebietsgrammatiken 4. Sprachgeographie 5. Sprachkontakte 6. Mundart und Hochsprache 7. Syntaxforschung 8. Namenforschung 9. Literatur (in Auswahl) 7. Die Reihenschrittheorie: Muster eines dialektologischen Beitrags zur Erklärung des Lautwandels 1. Forschungsgeschichte 2. Gekoppelte und gestörte Vokalreihen 3. Reihenschritte als gekoppelte Weiterentwicklungen gekoppelter Vokalreihen 4. Die Reihenschrittheorie in der Lautgeschichte 5. Literatur (in Auswahl) 8. Der Sprachatlas der deutschen Schweiz als Beispiel einer sprachgeographischen Gesamtdarstellung 1. Das Ziel 2. Die Planung und der Platz in der Forschungsgeschichte 3. Die Datenerhebung (Materialsammlung) 4. Die Datenpublikation 5. Die Datendarbietung im Kartenwerk 6. Ergebnisse 7. Wirkung und heutige Stellung des SDS in der Forschung 8. Literatur (in Auswahl) 8a. Der ‘Historische Südwestdeutsche Sprachatlas’ als Musterhistorischer Dialektgeographie 1. Entstehung 2. Quellenbasis 3. Darstellungsprinzipien 4. Ausweitungs- und Auswertungsperspektiven 5. Literatur (in Auswahl) 9. Sprachinselforschung als Prüfstand für dialektologische Arbeitsprinzipien 1. Definition 2. Zielsetzungen 3. Ansiedlung, Mischung, Ausgleich 4. Methodik 5. Das Dilemma der Interpretation: Dialektologie und Dialektgeographie 6. Literatur (in Auswahl) 10. Deutsche Dialektologie und europäische Dialektforschung: wechselseitige Wirkungen 1. Beziehungen zwischen deutscher und europäischer Dialektologie im größeren Zusammenhang 2. Topolinguistik 3. Sprachgeographie 4. Lehnwörter und Grenzgebiete 5. Interlinguale Dialektforschung 6. Soziolinguistische und sprachsoziologische Aspekte 7. Kontaktpunkte 8. Abwägung 9. Literatur (in Auswahl) 11. Wissenschaftsorganisation und Forschungseinrichtungen der Dialektologie im deutschen Sprachgebiet 1. Zur Geschichte der Wissenschaftsorganisation der Dialektologie 2. Gegenwärtige Forschungseinrichtungen 3. Bibliographische Hinweise zu Tonbandaufnahmen deutscher Dialekte 4. Literatur (in Auswahl) II. Theoriebildungen und Theorieansätze der Dialektologie 12. Theoriebildung der ‘klassischen’ Dialektologie 1. Übersicht über die Theoriebildungder ‘klassischen’ Dialektologie 2. Zielsetzungen der ‘klassischen’ Dialektologie 3. Objektbereich der ‘klassischen’ Dialektologie 4. Methoden der ‘klassischen’ Dialektologie 5. Literatur (in Auswahl) 13. Theoriebildung der strukturellen Dialektologie 1. Begriffsbestimmung — Strukturalismus — Untersuchungsstufen 2. Die strukturelle Methode im Bereich der einzelsystem-bezogenen Mundartbeschreibung 3. Die diatopisch-vergleichende Analyse 4. Die dialektgeographische Interpretation 5. Literatur (in Auswahl) 14. Theorieansätze einer generativen Dialektologie 1. Die Aufgaben 2. Das Modell der erweiterten Standardtheorie 3. Allgemeines zu den Methoden dergenerativen Dialektologie 4. Der Modellschwerpunkt der phonetischen Merkmale 5. Der Modellschwerpunkt der syntaktischen Merkmale 6. Einige Ansätze zur generativen Beschreibung von Dialekten 7. Die Regelkarte als Darstellungsmittel 8. Literatur in Auswahl 15. Theorieansätze einer kommunikativen Dialektologie 1. Vorbemerkung 2. Gegenstandsbereich 3. Forschungsgebieteund Theorieansätzekommunikativer Linguistik 4. Kommunikative Ansätze innerhalbder deutschen Dialektologie 5. Forschungsdesiderata einerkommunikativen Dialektologie 6. Literatur (in Auswahl) III. Theorien in der Anwendung und Theorieansätze in der Erprobung: exemplarische Dialektbeschreibungen 16. Der Dialekt von Schiltach und Umgebung. Eine Fallstudie im Rahmen der ‘klassischen’ Dialektologie 1. Datenerhebung 2. Verarbeitung des Materials 3. Darstellung der Daten 4. Auswertung der Ergebnisse: Diedialektgeographische Gliederungdes Untersuchungsgebiets 5. Literatur (in Auswahl) 17. Der Dialekt von Laer. Eine Fallstudie im Rahmen der strukturellen Dialektologie 1. Einleitung 2. Datenerhebung 3. Bearbeitung und Auswertung 4. Darstellung der Phonemsysteme 5. Distribution der Phoneme 6. Archiphonemisierungen 7. Literatur (in Auswahl) 18. Der Dialekt von Barr (Elsaß). Eine Pilotstudie im Rahmen der generativen Dialektologie 1. Vorbemerkungen 2. Die phonologische Komponente 3. Die Ablautalternationen 4. Der Einstieg in die Daten 5. Die Ablautregel 6. Exkurs über die Lexikoneintragungen 7. Einige Ableitungsmuster 8. Abweichende Alternationstypen 9. Literatur (in Auswahl) IV. Methodologische Problemfelder und wissenschaftssystematische Aspekte in der Dialektologie 20. Erkenntnisinteressen und Zielorientierung in der Dialektologie 1. Einleitung. Abgrenzung der Begriffe ‘Erkenntnisinteresse’ und ‘Zielorientierung’ 2. Verbesserung der deutschen Einheitssprache und ihres Gebrauchsdurch Kenntnis und Studium der Mundarten 3. Dialektforschung, Ethnologie, Etymologie bis zum Anfang des 19. Jhs. 4. Dialektforschung im Spannungsfeldvon Naturgeschichte, Stammesphysiognomie, sprachhistorischer Prinzipienlehre und sprachgeographischer Landesgeschichte biszur Mitte des 20. Jhs. 5. Sprache, Volk, Gruppe als Erkenntnisinteresse der Dialektforschung 6. Der strukturelle Ansatz 7. Literatur (in Auswahl) 21. Verhältnis von Theorie und Empirie in der Dialektologie 1. Einleitung 2. Ursachen des Theoriedefizits 3. Variabilität und Systematizität 4. Standardsprache und Normbewußtsein 5. Dialekt und Soziolekt 6. Literatur (in Auswahl) 22. Gegenstandskonstitution in der Dialektologie: Sprache und ihre Differenzierungen 1. Schwierigkeiten bei der Bestimmung von Gegenstand und Begriff Dialekt 2. Bezeichnungen für Dialekt und deren Geschichte 3. Die Gegenstandskonstitution 4. Begriffsbestimmung von Dialekt 5. Literatur (in Auswahl) 23. Probleme der Repräsentativität in der Dialektologie 1. Problemstellung 2. Repräsentativitätsprobleme bei dergrammatischen Beschreibung von Mundarten. Mathematisch-statistische Methoden 3. Repräsentativitätsprobleme bei der Festlegung eines Ortsnetzes 4. Repräsentativitätsprobleme bei der Sprecherauswahl 5. Repräsentativität und Sprechsituation 6. Probleme der Repräsentativität beider Darstellung und Interpretationdialektologischer Forschungsergebnisse 7. Literatur (in Auswahl) 24. Verfahren dialektologischer Karteninterpretation und ihre Reichweite 1. Graphische Information der Sprachkarte 2. Daten 3. Informationen durch das Kartenbild 4. Zusatzinformationen durch die Sprachdaten einer Karte 5. Informationen durch Kartenbildvergleich 6. Zusammenfassung 7. Literatur (in Auswahl) 25. Das Konzept der Isoglosse: methodische und terminologische Probleme 1. Charakterisierung des Gegenstandsbereiches 2. Zur Geschichte der dialektologischen ‘Iso-Terminologie’ 3. Systematische Aspekte der Kartierung von Sprachdaten 4. Methodische Explikation einersprachkartographischen Grenzlinienbestimmung 5. Literatur (in Auswahl) 26. Interferenz-Areale Dialekt/Standardsprache: Projekt einesdeutschen Fehleratlasses 1. Ausgangspunkt 2. Anlage des Projekts und bisheriges Vorgehen 3. Zur Kartierungstechnik 4. Wissenschaftliche Zielsetzungen 5. Probleme und Schwierigkeiten 6. Kartenbeispiele 7. Literatur (in Auswahl) V. Arbeitsverfahren in der Dialektologie: Datenerhebungund Datenbearbeitung 27. Erhebung von Sprachdaten in natürlicher oder simuliert-natürlicher Sprechsituation 1. Einleitung 2. Theoretische Voraussetzungen 3. Methodische und theoretische Anforderungen an eine Erhebungssituation 4. Laufende Projekte 5. Zusammenfassung 6. Literatur (in Auswahl) 28. Erhebung von Sprachdaten in ‘künstlicher’ Sprechsituation (Experiment und Test) 1. Zur Bewertung dialektologischerMethodik 2. Experiment und Test in Psychologieund Dialektologie 3. Die ‘klassischen’ Experimentsituationen der Dialektologie 4. Die ‘Pragmatik der Dialekte’ undihre erwartbaren Auswirkungen aufdie Methodik 5. “Feldaufnahmen” vs. “Studioaufnahmen” 6. Methodische Einzelprobleme 7. Die spezifischen Probleme sozio-linguistischer Untersuchungen 8. Literatur (in Auswahl) 29. Erhebung von Sprachdaten durch schriftliche Befragung 1. Beschreibung der Methode 2. Vorteile und Nachteile der Methode 3. Der Fragebogen 4. Zur Darstellung schriftlich erhobener Sprachdaten 5. Fehlerquellen 6. Literatur (in Auswahl) 30. Erhebung von Sprachdaten aus schriftlichen Quellen 1. Zu neueren Textenals dialektologischen Quellen 2. Datenerhebung ausmittelalterlichen Texten 3. Literatur (in Auswahl) 31. Erhebung von situativen Daten und Daten der nonverbalen Kommunikation 1. Vorbemerkungen 2. “Situative Daten” 3. Nonverbale Kommunikation 4. Voraussetzungen und Probleme der Datenerhebung 5. Literatur (in Auswahl) 32. Erhebung von Regionaldaten (historisch, sozial, kulturell,geographisch) 1. Begriffsabgrenzung 2. Kategorisierung der Regionaldatenund Typenvon Erhebungsmethoden 3. Regionaldaten zum Siedlungs- undLebensraum 4. Regionaldaten zur wirtschaftlichen Gliederung 5. Regionaldaten zur administrativ-politischen Gliederung 6. Regionaldaten zur gesellschaftlichen Wertstruktur 7. Literatur (in Auswahl) 33. Erhebung von Sozialdaten des Informanten 1. Definition 2. Theoretische Überlegungen im Vorfeld der Erhebung von Sozialdaten 3. Praktische Durchführung der Erhebung 4. Literatur (in Auswahl) 34. Darstellung und Verwendung verschiedener Transkriptionssysteme und -methoden 1. Problemgeschichtlicher Überblick 2. Transkriptionssysteme 3. Transkribieren als wissenschaftliche Arbeit 4. Literatur (in Auswahl) 34a.Probleme der phonetischen Transkription 1. Transkription 2. Historische Aspekte 3. Transkriptionssysteme 4. Transkriptionsprobleme 5. Automatische Transkription 6. Literatur 35. Apparative Transformation phonetischer Signale 1. Einführung 2. Der Produktionsbereich 3. Der Transmissionsbereich 4. Literatur (in Auswahl) 36. Datenerhebung und Forschungsziel 1. Themenstellung und Abgrenzungdes Problemgebiets 2. Aussagetypen in dialektologischen Forschungsprozessen 3. Datentypen der Dialektologie 4. Datenerhebungsformen in der Dialektologie 5. Forschungsziele in der Dialektologie 6. Struktur des dialektologischen Forschungsprozesses 7. Probleme empirischer Forschung inder Dialektologie 8. Der Forschungsprozeß bei dialektologischen Dokumentationen 9. Literatur (in Auswahl) VI. Arbeitsverfahren in der Dialektologie: Datenpräsentationund Ergebnisdarstellung 37. Apparative Datenaufbereitung im signalphonetischen Bereich 1. Kriterien für die Datenerfassung 2. Der Produktionsbereich 3. Akustischer Bereich 4. Dialektgeographie mit apparativ-phonetischen Methoden 5. Literatur (in Auswahl) 38. Statistische Datendarstellung 1. Aufgabe der Statistik innerhalb der Dialektologie 2. Stichprobenerhebung 3. Metrisierung, Skalierung, Messung 4. Ähnlichkeitsmessung 5. Variabilitätsmessung 6. Klassifikation von Dialekten 7. Literatur (in Auswahl) 39. Kartographische Datendarstellung 1. Zur Rolle der Kartographie in der Dialektologie 2. Entwicklungsstand 3. Kartentypen 4. Kartenzwecke 5. Erhebungsergebnisse 6. Klassifikation 7. Symbolisierung 8. ‘Isoglossen’ 9. Perspektiven 10. Literatur (in Auswahl) 40. Typen grammatischer Darstellung 1. Grundlagen der Typisierung 2. Grammatische Darstellungstypen zur grundlegenden Sichtung und Ordnung des dialektologischen Gegenstandes 3. Grammatische Darstellungs typenals Anwendung und Modifikation linguistischer Methoden- und Theorieentwicklungen 4. Grammatische Darstellungstypen zur Erklärung dialektaler Varietätdurch außer linguistische Daten 5. Literatur (in Auswahl) 41. Typen lexikographischer Ergebnisdarstellung 1. Dialektlexikographische Typisierungsaspekte 2. Räumlicher Geltungsbereich 3. Methodologische Prinzipien 4. Materialgrundlage und -beschaffung 5. Zielsetzungen 6. Kodifikationsprinzipien 7. Perspektivender Dialektlexikographie 8. Literatur (in Auswahl) VII. Computative Arbeitsverfahren in der Dialektologie 42. Automatische Signalverarbeitung 1. Arten und Grade der Automation 2. Automatisierbarkeit und Automati-sierung signalphonetischer Analy-sen 3. Beispiele zur Transmission 4. Literatur (in Auswahl) 43. Automatische Lexikographie 1. Definitionen 2. NichtnumerischeDatenverarbeitung 3. Genese eines Wörterbuches 4. Einsatz der EDV in diesem Prozeß 5. Perspektiven 6. Literatur (in Auswahl) 44. Automatische Sprachkartographie 1. Automatische Kartierungsverfahren 2. Praktische Anwendungsversuche 3. Wahrscheinliche Entwicklungsmög-lichkeiten 4. Literatur (in Auswahl) 45. Ansätze zu einer computativen Dialektometrie 1. Problemstellung 2. Meßansatz 3. Q-analytische Meßmomente 4. R-analytische Meßmomente 5. Literatur (in Auswahl) 46. Entwürfe zu dialektalen Informationssystemen 1. Einleitung 2. Der Begriff des Informations-systems 3. Datenaspekte dialektologischerMaterialbearbeitung 4. Zur Systematisierung des DV-Ein-satzes in der Dialektologie 5. Perspektiven dialektaler Informa-tionssysteme 6. Literatur (in Auswahl) Die Reihe HANDBÜCHER ZUR SPRACH- UND KOMMUNIKATIONSWISSENSCHAFT erschließt einen Wissensbereich, der sowohl die allgemeine Linguistik und die speziellen, philologisch orientierten Sprachwissenschaften als auch diejenigen Wissenschaftsgebiete umfasst, die sich in den letzten Jahrzehnten aus der immer umfangreicher werdenden Forschung über die vielfältigen Erscheinungen des kommunikativen Handelns entwickelt haben. In der klassischen Disziplin der Sprachwissenschaft erscheint eine Zusammenfassung des Wissensstandes notwendig, um der im Wechsel der Theorien rasch voranschreitenden Forschung eine Bezugsbasis zu geben; in den neuen Wissenschaften können die Handbücher dem Forscher Übersicht geben und Orientierung verschaffen. Um diese Ziele zu erreichen, wird in der Handbuchreihe, was die Vollständigkeit in der Darstellung, die Explizitheit in der Begründung, die Verlässlichkeit in der Dokumentation von Daten und Ergebnissen und die Aktualität im Methodischenangeht, eine Stufe der Verwirklichung angestrebt, die mit den besten Handbuchkonzeptionen anderer Wissenschaftszweige vergleichbar ist. Alle Herausgeber, die der Reihe und diejenigen der einzelnen Bände, wie auch alle Autoren, die in den Handbüchern ein Thema bearbeiten, tragen dazu bei, dieses Ziel zu verwirklichen. Veröffentlichungssprache ist Englisch. Wenngleich als Hauptzweck der Handbuchreihe die angemessene Darstellung des derzeitigen Wissensstandes in den durch die jeweiligen Handbuchbände abgedeckten Ausschnitten der Sprach- und Kommunikationswissenschaft zu gelten hat, so wird doch bei der Abgrenzung der wissenschaftlichen Bereiche, die jeweils in einem Handbuchband erschlossen werden sollen, keine starre Systematik vorausgesetzt. Die Reihe ist offen; die geschichtliche Entwicklung kann berücksichtigt werden. Diese Konzeption sowie die Notwendigkeit, dass zur gründlichen Vorbereitung jedes Bandes genügend Zeit zur Verfügung steht, führen dazu, dass die ganze Reihe in loser Erscheinungsfolge ihrer Bände vervollständigt werden kann. Jeder Band ist ein in sich abgeschlossenes Werk. Die Reihenfolge der Handbuchbände stellt keine Gewichtung der Bereiche dar, sondern hat sich durch die Art der Organisation ergeben: die Herausgeber der Reihe bemühen sich, eine Kollegin oder einen Kollegen für die Herausgabe eines Handbuchbandes zu gewinnen. Hat diese/r zugesagt, so ist sie/er in der Wahl der Mitherausgeber und bei der Einladung der Autoren vollkommen frei. Die Herausgeber eines Bandes planen einen Band inhaltlich unabhängig und werden dabei lediglich an bestimmte Prinzipien für den Aufbau und die Abfassung gebunden; nur wo es um die Abgrenzung zu anderen Bänden geht, sind die Reihenherausgeber inhaltlich beteiligt. Dabei wird davon ausgegangen, dass mit dieser Organisationsform der Hauptzweck dieser Handbuchreihe, nämlich die angemessene Darstellung des derzeitigen Problem- und Wissensstandes in den durch die jeweiligen Handbuchbände abgedeckten Teilbereichen, am besten verwirklicht werden kann.

This series of HANDBOOKS OF LINGUISTICS AND COMMUNICATION SCIENCE is designed to illuminate a field which not only includes general linguistics and the study of linguistics as applied to specific languages, but also covers those more recent areas which have developed from the increasing body of research into the manifold forms of communicative action and interaction.

For "classic" linguistics there appears to be a need for a review of the state of the art which will provide a reference base for the rapid advances in research undertaken from a variety of theoretical standpoints, while in the more recent branches of communication science the handbooks will give researchers both an verview and orientation.

To attain these objectives, the series will aim for a standard comparable to that of the leading handbooks in other disciplines, and to this end will strive for comprehensiveness, theoretical explicitness, reliable documentation of data and findings, and up-to-date methodology.

The editors, both of the series and of the individual volumes, and the individual contributors, are committed to this aim. The languages of publication are English, German, and French.

The main aim of the series is to provide an appropriate account of the state of the art in the various areas of linguistics and communication science covered by each of the various handbooks; however no inflexible pre-set limits will be imposed on the scope of each volume. The series is open-ended, and can thus take account of further developments in the field. This conception, coupled with the necessity of allowing adequate time for each volume to be prepared with the necessary care, means that there is no set time-table for the publication of the whole series. Each volume will be a self-contained work, complete in itself.

The order in which the handbooks are published does not imply any rank ordering, but is determined by the way in which the series is organized; the editor of the whole series enlist a competent editor for each individual volume. Once the principal editor for a volume has been found, he or she then has a completely free hand in the choice of co-editors and contributors. The editors plan each volume independently of the others, being governed only by general formal principles. The series editor only intervene where questions of delineation between individual volumes are concerned. It is felt that this (modus operandi) is best suited to achieving the objectives of the series, namely to give a competent account of the present state of knowledge and of the perception of the problems in the area covered by each volume.

This series of HANDBOOKS OF LINGUISTICS AND COMMUNICATION SCIENCE is designed to illuminate a field which not only includes general linguistics and the study of linguistics as applied to specific languages, but also covers those more recent areas which have developed from the increasing body of research into the manifold forms of communicative action and interaction. For "classic" linguistics there appears to be a need for a review of the state of the art which will provide a reference base for the rapid advances in research undertaken from a variety of theoretical standpoints, while
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