Diakonia im Neuen Testament : Studien zur Semantik unter besonderer Berücksichtigung der Rolle von Frauen
معرفی کتاب «Diakonia im Neuen Testament : Studien zur Semantik unter besonderer Berücksichtigung der Rolle von Frauen» نوشتهٔ Anni Hentschel، منتشرشده توسط نشر Mohr Siebeck GmbH & Company KG. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
English summary: The Greek terms diakonia and its cognates are important in the texts of early Christian communities. Anni Hentschel's analysis of their appearance in non-Christian sources shows that 'to serve at the table' is not the basic meaning, and that the general idea of serving is too vague to explain the different usages. Instead, the words signify special short-term or long-term, menial or even dignified commissioned tasks which are done on behalf of another and therefore imply the notion of a mandate and a personal obligation. The task often involves a mediating activity, for example delivering letters, messages or the courses of a meal. In examining the way New Testament writers use these words, the author provides new insights into the different traditions of the way in which the early Christians used the term diakonia. German description: Die 1990 erschienene Dissertation von J.N. Collins hat eine Diskussion um die Wortbedeutung von Diakonia und seinen Derivaten angestossen und eine Bedeutung im Sinne christlicher Barmherzigkeit negiert. Anni Hentschel uberpruft diese These und untersucht zunachst den Wortgebrauch zur Entstehungszeit des Neuen Testaments. Dabei bestatigt sich, dass Diakonia fur unterschiedliche Beauftragungen verwendet wird, die haufig mit einer Vermittlungstatigkeit verbunden sind. Die Analyse der Belege des lukanischen Doppelwerks, der paulinischen und deuteropaulinischen Briefliteratur zeigt, dass die einzelnen Verfasser das Lexem, wie in der Grazitat ublich, sehr differenziert verwenden. Es kann sowohl den Auftrags- als auch den Verpflichtungscharakter der entsprechenden Tatigkeit herausstellen und bezeichnet unterschiedliche Aufgaben aus den Bereichen Wortverkundigung, Gemeindeleitung bis hin zu praktisch-organisatorischen Tatigkeiten. Eine spezifisch christliche Bedeutung des Lexems, etwa als Terminus technicus fur Nachstenliebe, kann nicht aufgezeigt werden, allerdings wird es benutzt, um spezifisch christliche Auftrage und Sachverhalte darzustellen. Bereits bei Paulus legt sich zum Teil ein titularer Gebrauch nahe, jedoch nicht im Sinne von festgelegten Amtern. Erst in den Spatschriften des Neuen Testaments und bei den Apostolischen Vatern lasst sich eine allmahliche Profilierung des Lexems fur gemeindeleitende Amter feststellen. Eine monokausale Ableitung des Diakonenamtes, z.B. aus dem Tischdienst bei der Abendmahlsfeier oder aus der Unterordnung unter den Bischof, kann angesichts des weiten Traditionshintergrundes nicht uberzeugen. Cover Vorwort Inhalt Einleitung Kapitel 1: Zum Bedeutungsspektrum von διαkoνέω kτλ 1. Das Vorkommen der Wortgruppe im Neuen Testament 2. Forschungspositionen in Auswahl 2.1. Eine profane und eine christliche Bedeutung von διακoνέω κτλ 2.1.1. H.W. Beyer: Der christliche Dienst als Liebesdienst 2.1.2. A. Weiser: διακoνíα als Verkündigungsdienst 2.1.3. E. Schweizer: Die diakonische Struktur der Gemeinde 2.2. Feministische Positionen zu Frauendienst und Männerdienst 2.2.1. L. Schottroff: Diakonie als Versorgungsarbeit 2.2.2. E. Schüssler Fiorenza: Diakonia als eine kritische Kategorie 2.3. Diakonia als Beauftragung 2.3.1. D. Georgi: Diakone als offizielle Gesandte 2.3.2. J.N. Collins: Diakone als Mittelsmänner 3. Zur semantischen Untersuchung 3.1. Problemanzeige aufgrund des gegenwärtigen Forschungsstandes 3.2. Zur Bedeutung von Worten 3.3. Zur Vorgehensweise 4. Διακoνέω κτλ in profangriechischen Schriften 4.1. Platon (ca. 427 v.Chr. – ca. 347 v.Chr.) 4.2. Dion Chrysostomus (ca. 40 n.Chr. – ca. 110 n.Chr.) 4.3. Epiktet (ca. 55 n.Chr. – ca. 135 n.Chr.) 4.4. Lukian (ca. 120 n.Chr. – ca. 180 n.Chr.) 5. Διακονέω κτλ jüdisch-hellenistischen Schriften 5.1. Die Belege von διακονέω κτλ in der Septuanginta 5.2. Die Testamente der zwölf Patriarchen 5.3. Das Testament Hiobs 5.4. Das Testament Abrahams 5.5. Philo von Alexandria (ca. 20/15 v.Chr. – ca. 42 n.Chr.) 5.6. Josephus Flavius (ca. 37 n.Chr. – ca. 95 n.Chr.) 6. Die Ergebnisse und ihre Bedeutung für das Neue Testament Kapitel 2: Διακονέω κτλ bei Paulus 1. Der Streit um die Verkündigung des Paulus in Korinth 1.1. Paulus und Apollos als διάκονοι (1Kor 3,5) 1.2. Diakonia als Schlüsselbegriff in der paulinischen Verteidigung seines Missionsauftrages in 2Kor 2,14–6,13 1.2.1. Überblick über die Argumentation in 2Kor 2,14–3,6 1.2.2. Die Gemeinde als Empfehlungsbrief des Paulus (2Kor 3,1–3) 1.2.3. Die Befähigung zu διάκονοι καινής διαθήκης (2Kor 3,6) 1.2.4. Zur Einordnung von 2Kor 3,7–18 in den Kontext 1.2.5. Paulus als Beauftragter (nicht) wie Mose (2Kor 3,7–18) 1.2.6. Die auftragsgemäße Verkündigung des Paulus (2Kor 4,1–6) 1.2.7. Diakonia als Verkündigung der Versöhnung (2Kor 5,11–21) 1.2.8. Paulus als διάκονος θεού (2Kor 6,1–10) 1.2.9. Ergebnisse 1.3. Der Terminus Diakonos im Zentrum des Streites von 2Kor 10–13 1.3.1. Der Lohnverzicht des Paulus als Merkmal seiner Diakonia in Korinth (2Kor 11,7–8) 1.3.2 Die Gegner des Paulus als διάκονοι des Satans (2Kor 11,12–15) 1.3.3. Paulus im Wettstreit mit anderen διάκονοι Xριστού (2Kor 11,22–23) 1.3.4. Ergebnisse 2. Die Wortverwendung im Rahmen der Charismenkataloge 2.1. Diakoniai als Aufträge (1Kor 12,5) 2.2. Diakonia als Charisma (Röm 12,7) 2.3. Ergebnisse 3. Die verwendung von διακονέω κτλ im Kontext der Kollekte 3.1. Die Kollekte in Korinth (2Kor 8–9) 3.1.1. Die Beteiligung der Makedonier an der Diakonia (2Kor 8,4) 3.1.2. Die Transparenz bei der Überbringung der Gelder (2Kor 8,19–20) 3.1.3. Die Sammlung in Korinth (2Kor 9,1.12–13) 3.2. Die Stellungnahme zur Kollekte im Römerbrief (Röm 15,25–31) 3.3. Ergebnisse 4. Weitere Belege von διακονέω κτλ 4.1. Diakonia als Verkündigungsauftrag (Röm 11,13) 4.2. Staatsorgane als Gottes Diakonoi (Röm 13,4) 4.3. Christus als Diakonos der Sünde? (Gal 2,17) 4.4. Christus als Diakonos für Israel (Röm 15,8) 4.5. Die Diakonia des Stephanas und seiner Mitarbeiter (1Kor 16,15–18) 4.6. Phoebe als Diakonos (Röm 16,1) 4.7. Episkopoi und Diakonoi in Philippi (Phil 1,1) 4.8. Die Mitarbeit des Onesimus in der Mission (Phlm 13) 5. Ergebnisse: Diakonia bei Paulus Kapitel 3: Διακονέω κτλ im Lukasevangelium 1. Methodische Vorbemerkungen 1.1. Das Textmodell 1.2. Erzählstimme und Erzählebenen 1.3. Fokalisierung 1.4. Die erzählte Welt 1.5. Kommunikationsprozesse 1.6. Vorgehensweise und Fragestellungen im Hinblick auf das lukanische Doppelwerk 2. Tischdienst – (k)eine Frauensache? (Lk 4,38–39) 2.1. Lukas 4,38–39 in seinem Kontext 2.2. Die Diakonia der Schwiegermutter (Mk 1,31) im Kontext der Nachfolge von Frauen im Markusevangelium 2.3. Narrative Analyse 2.3.1. Die Erzählung 2.3.2. Zur Bedeutung von διακονέω in Lk 4 ,39 2.3.3. Lk 4,32–39 als ein Beispiel paarweiser Darstellung bei Lukas 2.3.4. Die Heilung der Schwiegermutter – ein Wunder unter vielen (Lk 4,40f.) 2.4. Sozialgeschichtlicher Kontext: Gastfreundschaft – Tischdienst –Frauensache in der antiken Gesellschaft? 2.5. Narratologischer Kontext: Gastfreundschaft und Tischdienst in der erzählten Welt des lukanischen Doppelwerkes 2.6. Ergebnisse 3. Die Nachfolge der Frauen (Lk 8,1–3) 3.1. Lukas 8,1–3 in seinem Kontext 3.2. Syntaktische Analyse von Lk 8,1–3 3.3. Synoptischer Vergleich von Lk 8,2–3; 23,49 mit Mk 15,40f. 3.4. Textkritische Analyse von Lk 8,3 3.5. Die narratologische Bedeutung von Lk 8,1–3 als Summarium 3.6. Zur Bedeutung von διακονέω αύτοîς έκ τών ύπαρχόντων αύταîς 3.6.1. Die Bedeutung von διακονέω in Mk 15,41 3.6.2. Die Bedeutung von διακονέω έκ τών ύπαρχόντων αύταîς in Lk 8,2-3 3.7. Ergebnisse 4. Die Diakonia der Martha (Lk 10,38–42)4.1. 4.1. Lukas 10,38–42 in seinem Kontext 4.2. Narrative Analyse von Lk 10,38–42273 4.2.1. Der Handlungsverlauf 4.2.2. Die Bewertung von Diakonia und Hören 4.2.3. Ergebnisse 4.3. Diakonia als Terminus technicus der Gemeindesprache 4.4. Weitere Hinweise auf einen Gemeindekontext in Lk 10,38–42 4.5. Narratologischer Kontext: Das Zeugnis der Frauen nach Lukas 4.6. Ergebnisse 5. Verantwortung und Belohnung (Lk 12,35–48) 5.1. Lukas 12,35–48 in seinem Kontext 5.2. Narrative Analyse von Lk 12,35–48 5.3. Zur Bedeutung des Tischdienstes in Lk 12,36–38.42–46 5.4. Ergebnisse 6. Ein zuverlässiger Sklave (Lk 17,7–10) 6.1. Lukas 17,7–10 in seinem Kontext 6.2. Die erzählte Welt in 17,7–10 und die Bedeutung von διακονέω 6.3.Ergebnisse 7. Jesus als διακονών (Lk 22,24–30) 7.1. Lukas 22,24–30 in seinem Kontext 7.2. Zur Verwendung von διακονέω κτλ in Mk 10,42–45 7.3. Narrative Analyse von Lk 22,24–30 7.3.1. Die dargestellte Situation und die Teilnehmer des Mahles 7.3.2. Der Konflikt im Apostelkreis 7.3.3. Die Konzeption von Macht und Ehre der Apostel in Abgrenzung von den Herrschern der Welt 7.3.4. Jesus bezieht Position als διακονών (Lk 22,27) 7.3.5. Herrschaft als Belohnung (Lk 22,28-30) 7.4. Ergebnisse 8. Ergebnisse: Διακονέω κτλ und der Tischdienst nach Lukas Kapitel 4: Διακονέω κτλ in der Apostelgeschichte 1. Berufung zu Diakonat und Apostolat (Apg 1,15–26) 1.1. Apg 1,15–26: Text und Kontext 1.2. Narrative Analyse 1.2.1. Charakterisierung des Petrus als Gemeindeleiter 1.2.2. Die Beauftragung des Matthias 1.2.3. Die narratologische Funktion der zwölf Apostel in Apg 1 und im weiteren Verlauf der Apostelgeschichte 1.3.Zur Bedeutung von διακονíα in Apg 1,15–26 1.3.1. Die Differenzierung von Aufgabe und Person als Hinweis auf Amtsstrukturen 1.3.2. Exkurs: έπισκοπή und άποστολή 1.3.3. Die Beauftragung der zwölf Apostel mit der gemeindegründenden Verkündigung 1.4. Das männliche Geschlecht als Zugangskriterium zur Diakonia 1.5. Ergebnisse: Die Aufgabe der zwölf Apostel nach Apg 1,15–26 2. Konkurrenz um die Diakonia oder Arbeitsteilung (Apg 6,1–7) 2.1. Apg 6,1–7: Text und Kontext 2.2. Narrative Analyse 2.2.1. Die Beschreibung der Ausgangssituation (6,1) 2.2.2. Die tägliche δוακονία 2.2.3. Die narratologische Rolle der Witwen 2.2.4. Die Gruppe der Hellenisten 2.2.5. Die Rede der Zwölf: Zwei Arten von δוακονία 2.2.6. Die Einsetzung von sieben männlichen Mitarbeitern (Apg 6,5–6) 2.2.7. Die abschließende Wachstumsnotiz (Apg 6,7) 2.2.8. Ergebnisse der narrativen Analyse von Apg 6,1–7 2.3. Die narratologische Rolle der Sieben nach Lukas 2.3.1. Stephanus als glaubwürdiger Zeuge und Offenbarungsmittler 2.3.2. Philippus als Missionar im Namen Christi 2.4. Eine Hypothese zur historischen Rolle der Sieben 2.5. Ergebnisse: Zwölf Apostel und sieben Diakone 3. Paulus als Bote (Apg 11,27–30; 12,25) 3.1. Apg 11,27–30 und 12,25: Text und Kontext 3.2. Zur Bedeutung von δוακονία in Apg 11,29; 12,25 4. Paulus als Auftraggeber von Boten (Apg 19,21–22) 4.1. Apg 19,21–22: Text und Kontext 4.2. Zur Rolle von Timotheus und Erastus 5. Die Diakonia des Paulus (Apg 20,17–38) 5.1. Apg 20,17–38: Text und Kontext 5.2. Narrative Analyse 5.2.1. Der narrative Rahmen der Rede in Apg 20,17–18a und 20,36–38 5.2.2. Das vorbildliche Lebenswerk des Paulus 5.2.3. Zur Bedeutung von δוακονία (Apg 20,24) 5.2.4. Die Verantwortung der Gemeindeleiter nach Paulus 5.2.5. Der Umgang mit Besitz als Ausweis für die rechte Verkündigung 5.3. Ergebnisse: Die Sorge um die rechte Verkündigung – Amt und Autorität 6. Berichterstattung des Paulus in Jerusalem (Apg 21,17–20) 6.1. Apg 21,17–20: Text und Kontext 6.2. Narrative Analyse 6.3. Zur Bedeutung von δוακονία in Apg 21,19 6.4. Ergebnisse: Die positive Würdigung der paulinischen Mission 7. Ergebnisse 7.1. Die Wortverwendung in der Apostelgeschichte 7.2. Diakonia im lukanischen Doppelwerk: Autorität, Verantwortung und Tischdienst 7.3. Eine geschlechtsspezifische Aufgabenverteilung nach Lukas 7.4. Die Vermeidung des Verbalsubstantivs durch Lukas Kapitel 5: Die weitere Entwicklung – ein Ausblick 1. Διακονέω κτλ in den Deuteropaulinen 1.1. Kolosserbrief 1.2. Epheserbrief 1.3. 1.Timotheusbrief 1.4. 2.Timotheusbrief 2. Διακονέω κτλ in nichtkanonischen Schriften 2.1. Didache 2.2. 1.Clemensbrief 2.3. Die sieben Ignatiusbriefe 3. Ergebnisse Kapitel 6: Zusammenfassung der Ergebnisse Bibliographie 1. Bibelausgaben und Hilfsmittel 2. Quellen 3. Sekundärliteratur Register 1. Stellenregister Altes Testament Apokryphen und Pseudepigraphen zum Alten Testament Sonstige jüdisch–hellenistische Literatur Neues Testament Apostolische Väter und sonstige frühchristliche Literatur Profangräzität 2. Autorenregister 3. Sachregister Die 1990 erschienene Dissertation von J.N. Collins hat eine Diskussion um die Wortbedeutung von Diakonia und seinen Derivaten angestoßen und eine Bedeutung im Sinne christlicher Barmherzigkeit negiert. Anni Hentschel überprüft diese These und untersucht zunächst den Wortgebrauch zur Entstehungszeit des Neuen Testaments. Dabei bestätigt sich, dass Diakonia für unterschiedliche Beauftragungen verwendet wird, die häufig mit einer Vermittlungstätigkeit verbunden sind. Die Analyse der Belege des lukanischen Doppelwerks, der paulinischen und deuteropaulinischen Briefliteratur zeigt, dass die einzelnen Verfasser das Lexem, wie in der Gräzität üblich, sehr differenziert verwenden. Es kann sowohl den Auftrags- als auch den Verpflichtungscharakter der entsprechenden Tätigkeit herausstellen und bezeichnet unterschiedliche Aufgaben aus den Bereichen Wortverkündigung, Gemeindeleitung bis hin zu praktisch-organisatorischen Tätigkeiten. Eine spezifisch christliche Bedeutung des Lexems, etwa als Terminus technicus für Nächstenliebe, kann nicht aufgezeigt werden, allerdings wird es benutzt, um spezifisch christliche Aufträge und Sachverhalte darzustellen. Bereits bei Paulus legt sich zum Teil ein titularer Gebrauch nahe, jedoch nicht im Sinne von festgelegten Ämtern. Erst in den Spätschriften des Neuen Testaments und bei den Apostolischen Vätern lässt sich eine allmähliche Profilierung des Lexems für gemeindeleitende Ämter feststellen. Eine monokausale Ableitung des Diakonenamtes, z.B. aus dem Tischdienst bei der Abendmahlsfeier oder aus der Unterordnung unter den Bischof, kann angesichts des weiten Traditionshintergrundes nicht überzeugen. HauptbeschreibungDie 1990 erschienene Dissertation von J.N. Collins hat eine Diskussion um die Wortbedeutung von Diakonia und seinen Derivaten angestoßen und eine Bedeutung im Sinne christlicher Barmherzigkeit negiert. Anni Hentschel überprüft diese These und untersucht zunächst den Wortgebrauch zur Entstehungszeit des Neuen Testaments. Dabei bestätigt sich, dass Diakonia für unterschiedliche Beauftragungen verwendet wird, die häufig mit einer Vermittlungstätigkeit verbunden sind. Die Analyse der Belege des lukanischen Doppelwerks, der paulinischen und deuteropaulinischen Briefliteratur zeigt Hauptbeschreibung Die 1990 erschienene Dissertation von J.N. Collins hat eine Diskussion um die Wortbedeutung von Diakonia und seinen Derivaten angestoßen und eine Bedeutung im Sinne christlicher Barmherzigkeit negiert. Anni Hentschel überprüft diese These und untersucht zunächst den Wortgebrauch zur Entstehungszeit des Neuen Testaments. Dabei bestätigt sich, dass Diakonia für unterschiedliche Beauftragungen verwendet wird, die häufig mit einer Vermittlungstätigkeit verbunden sind. Die Analyse der Belege des lukanischen Doppelwerks, der paulinischen und deuteropaulinischen Brieflite Anni Hentschel. Originally Presented As The Author's Thesis (friedrich-alexander-universität, Erlangen-nürnberg, 2005). Includes Bibliographical References (p. [445]-472) And Indexes.
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