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Deutungshoheit und Übersetzung. Zur Funktion juristischer Dogmatik bei der gerichtlichen Befassung mit Romanen

معرفی کتاب «Deutungshoheit und Übersetzung. Zur Funktion juristischer Dogmatik bei der gerichtlichen Befassung mit Romanen» نوشتهٔ Daniel Arjomand-Zoike، منتشرشده توسط نشر Velbrück GmbH Bücher und Medien در سال 2023. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Vorwort A. Einführung I. Hermeneutiken – Deuten des Rechts II. Forschungsperspektive – interne und externe Beobachtung III. Perspektiven auf Recht und Literatur 1. Das Forschungsfeld ›Recht und Literatur‹ 2. Die Positionierung der Untersuchung IV. Die Forschungsfrage B. Deutungshoheit – Theorieteil I. Deutung und Sprache des Rechts 1. Hermeneutiken als Deutungsarbeit a) Hermeneutiken und ihre Quellen b) Die richtige Methode rechtfertigt die Autorität der Interpretation c) Die Autorität eigenen Deutens 2. Recht als Deutungsgegenstand a) Instrument der Deutung: die juristische Methodik und Rechtshermeneutik aa) (Moderne) juristische Hermeneutik – Deutungsangebote juristischer Textarbeit (1) Professionalisierung der Rechtsdeutung und Schaffung des Rechtsstaats (2) Savigny: die Anfänge heutiger Rechtshermeneutik im 19. Jahrhundert (3) Rechtspositivismus und Auslegungsschwierigkeiten (4) Die Freirechtsschule am Anfang des 20. Jahrhunderts (5) Die Funktion des subjektiven und objektiven Telos in der Methodik (a) Larenz’ juristische Methodik (b) Esser und die Thematisierung des rechtshermeneutischen Subjekts (c) Umbrüche der neueren juristischen Methodik (aa) Rhetorische Begründungsmuster der Topik (bb) Juristischer Diskurs als Rechtsherstellungsmechanismus (cc) Fehlende Anschlussfähigkeit nichthermeneutischer Ansätze? bb) Legal (In-)Determinacy und sprachliche Verfasstheit des Rechts b) Juristische Dogmatik und Rechtssprache aa) Was muss Rechtssprache können? (1) Die lexikalisch-grammatische Besonderheit der Rechtssprache (2) Die Leistungsfähigkeit der Rechtssprache bb) Die Rechtssprache, ihr Gegenstand und ihre Sprecher*innen cc) Die zwei Bedeutungen der Dogmatik c) Deutungsgegenstand Gesetz – Bedeutungsproduktion des Rechts durch Hermeneutik 3. Zwischenfazit: Hermeneutiken als Schlüssel zum Tor der Textwelt II. Übersetzungshoheit – theoretische Grundlagen 1. ›Deutungshoheit‹, ›Macht‹ und ›Herrschaft‹: ein Abgrenzungsversuch a) ›Herrschaft‹: eine Bestimmung b) Macht und physische Machtausübung c) Macht und Interpretation – wie entsteht Deutungshoheit? aa) Die Sprache als Verstehensgrundlage für das alter ego bb) Die normativen Praktiken sozialer Konstruktion und deren Beobachtung cc) Die Funktion der Macht bei sozialen Konstitutionsprozessen dd) Implikationen der Sprachmacht für das Recht ee) Herrschaft und Institutionalisierung ff) Die Perspektivenabhängigkeit des beobachtbaren Phänomens ›Macht‹ d) Fazit: Macht und Sprache 2. Übersetzende Richter*innen – navigieren auf dem Styx? a) Übersetzen – Translationsprozesse als Eingrenzungsprobleme? b) Das Übersetzen als kreative Tätigkeit c) Zwischenfazit d) Implikationen für das Richten e) Richten als Übersetzen und das Fachbegriffe-Problem aa) Übersetzung als Integrationsprozess bb) Speziell: das Fachbegriffsproblem III. Die gerichtliche Beurteilung von Literatur 1. Grundlagen der Rechtsprechung als legitimierte Ausübung von Staatsgewalt a) Das Ob der Rechtsprechung – die funktionelle Rechtfertigung der Rechtsprechung b) Die Mindestanforderung – eine rechtswirksame Entscheidung eines Falls c) Rechtfertigung der Neutralitätspflicht der Gerichte d) Übersetzende und Übersetzungshilfen 2. Prozessrechtliche Grundlagen der Heranziehung Sachverständiger a) Sachverständige – Übersetzungshilfen für Richter*innen? b) Die Voraussetzungen der Übersetzungshilfe – Sachverständige als Beweismittel c) Mehr als nur Gehilf*innen – die Funktion Sachverständiger im Prozess 3. Richter*innen und ihre Übersetzungshilfen c. Juristische Übersetzungen literarischer Begriffe in der Rechtsprechung – Analyseteil I. Einführung: Persönlichkeitsrechtsverletzung durch fiktionale Literatur? 1. Fiktionalität, Fiktion und Wirklichkeit a) Fiktionalitätsdefinitionen aa) Die Frage nach dem Ob von Fiktionalität bb) Die Wirklichkeitsreferenz in fiktionalen Texten cc) Wie kann die Zuschreibung eines fiktionalen Texts bestimmt werden? (1) Die Produktionsorientierung – Autor*innenintention als Anknüpfungspunkt (2) Die Textrezeptionsorientierung – Fiktionalität als soziale Praxis (3) Die Textstrukturorientierung und textuelle Fiktionssignale (4) Text-und-Welt-Orientierung – Schiffen in den (Un-)Tiefen mehrerer Welten (5) Fiktionssignale – Hinweisschilder für einen fiktionalen Text dd) Uneinigkeit bei den Fiktionalitätsdefinitionen b) Schlüsselroman und Autofiktion – Genres der Fremd- und Selbstinszenierung c) Autofiktion als Genre von Gegenwartsromanen 2. Das Spannungsfeld von Kunstfreiheit und allgemeinem Persönlichkeitsrecht a) Eine Buchverbreitung als Verletzungserfahrung b) Die Kunstfreiheit – Freiheit zur Rücksichtslosigkeit? aa) Der problematische Charakter des grundgesetzlichen Kunstbegriffs bb) Freiheit zur Rücksichtslosigkeit – Selbst- oder Fremdherrlichkeit der Kunst c) Ursprünge des allgemeinen Persönlichkeitsrechts aa) Persönlichkeitsverwirklichung als Teilgehalt der Menschenwürde bb) Schranken des allgemeinen Persönlichkeitsrechts 3. Die abstrakte Gewichtung von Grundrechten II. Die Entwicklung dogmatischer Argumentationsfiguren in Romanverbotsverfahren 1. Die Abbild-Urbild-Formel in »Mephisto« oder: ein Schlüsselroman wider Willen? 2. Entwicklungen bei Delius gegen Siemens und »Wilsberg und der tote Professor« 3. Fiktionalitätsvermutung und Je-Desto-Formel in »Esra« 4. Fortschreibungen der dogmatischen Figuren 5. Dogmatische Figuren als Baustellen der Dogmatik III. Übersetzungen in Gerichtsentscheidungen 1. Die einzelnen Gerichtsverfahren – Quellenkorpus 2. Übersetzung literaturwissenschaftlicher Begriffe ins Recht IV. Einordnung und Zusammenfassung der Analyseergebnisse V. Es braucht ein Navigationssystem für literaturwissenschaftliche Termini 1. Das Verhältnis von Übersetzungen und Deutungshoheit 2. Die Lernfähigkeit des Rechtssystems und der Rechtswissenschaften 3. Übersetzungshilfe durch die Literaturwissenschaften 4. Interdisziplinarität? Ja, aber... – Das Problem epistemic trespassing D. Schlusskapitel – Zusammenfassung – Ausblick I. Zusammenfassung der Forschungsergebnisse II. Ausblick und Forschungsdesiderate Abkürzungsverzeichnis Literatur
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