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Deutschsein (wieder-)herstellen - Weißsein und Männlichkeit im bundesdeutschen Kino der fünfziger Jahre

معرفی کتاب «Deutschsein (wieder-)herstellen - Weißsein und Männlichkeit im bundesdeutschen Kino der fünfziger Jahre» نوشتهٔ Maja Figge، منتشرشده توسط نشر Bielefeld University Press. ein Imprint von Roswitha Gost u. Karin Werner - transcript Verlag در سال 2015. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

The early Federal Republic was characterized by efforts to (re)define what it might mean to be German after National Socialism. The German Cinema of the 1950s - long regarded as escapist, narrowed, and restorative - becomes the focus of attention in this book as the central location of national self-image negotiation. Starting from the consideration of the figurations of white masculinity, Maja Figge's comprehensive study shows that efforts have been made to normalize the basis of racist and sexualized interpretations, displacements, and omissions. Social discourses and cinematic movements - fades, flashes, dissolves - cooperated in this ambivalent process. Inhalt EINLEITUNG Das bundesdeutsche Kino der 50er Jahre als mediales und historisches Palimpsest Kino als audiovisuelles Archiv von Bewegungen und Beziehungen Weiße Männlichkeit als Vehikel der (Wieder-)Herstellungsprozesse von Deutschsein Männlichkeitskrise und Krisenrhetorik Filmische Figurationen weißer Männlichkeit Schwarz-werden Weiße Imaginationen von Schwarzsein und Schwarze Präsenz De/Thematisierungen von Rassismus ›Rasse‹, Geschlecht, Medien Aufbau I. ZUHAUSE, HEIMAT, AMERIKA – DEUTSCHSEIN ZWISCHEN INTEGRATION UND (AFRO-)AMERIKANISIERUNG I.1 Einleitung Heimat Amerika Zuhause, Heimat und Amerika: genrespezifische Inszenierungen Verbindungslinien zwischen den Filmen: Integration und Heilung I.2 Detoxification: TOXI als Heilmittel und die Integration weißer deutscher Männlichkeit TOXI als racial melodrama Toxi als Symbol und Synonym: Vermarktungsstrategien und Rezeption Afrodeutsche ›Besatzungskinder‹ im Nachkriegsdeutschland Konfliktlinien: Rassismus versus Erziehung, Nächstenliebe und Konsum Das erste Mal »nach Hause«: Deutschsein jenseits von Rassedenken Das zweite Mal »nach Hause«: Heilung durch Differenzkonsum Die Show ist zu Ende – das Ende der Integration Das dritte Mal »nach Hause«: doppelte Wunscherfüllung I.3 Fluchtpunkt Heide: Von GRÜN IST DIE HEIDE bis HEIMAT – DEINE LIEDER Heimatfilm: ein deutsches Genre Von TOXI zu HEIMAT – DEINE LIEDER: Filmhistorische Situierungen An(ge)kommen in der Lüneburger Heide Förster versus Wilderer: zwei Varianten weißer deutscher Männlichkeit Heilung und Integration der Vertriebenen in GRÜN IST DIE HEIDE Keine Integration: Der echte Wilderer Reflexive Herstellung der ›imaginären Gemeinschaft‹ in HEIMAT – DEINE LIEDER ›Neue Heimat‹ SOS-Kinderdorf ›Moderne‹ Verschiebungen: Von Förster und Heide zu Eva und Paul Die Heide als weißer Raum? I.4 Heimat cum Amerika: weiße Moral versus DIE GOLDENE PEST Baumholder Die Ankunft des Direktors: Aktualisierung antisemitischer Stereotype Tropen von Krankheit, sexueller Devianz und Schwarzsein Dichotome Narration: Richard versus Karl Diskurse um Anstand, Jugend und Reeducation DIE GOLDENE PEST als Film Noir: Karls »weiße Pathologie« Richard und Franziska: Verlobung, Heimat, ethnic drag Im ›rassifizierten Unbewussten‹: Schwarz-weiße Liebesbeziehungen Überblendungen von Rassismus und Antisemitismus II. DEUTSCHE (FILM-)HELDEN ZWISCHEN VIKTIMISIERUNG UND RESOUVERÄNISIERUNG II.1 Einleitung Heimkehrer im Film: das historische Trauma als körperliches Trauma? Krisenrhetorik und männliche Resouveränisierung Weiße Männlichkeit und klassisches Erzählkino Star-Figurationen weißer Männlichkeit: deutsche (Film-)Helden? II.2 Arztwerden als Weißwerden: Dieter Borsche in DIE GROSSE VERSUCHUNG Produktion und Rezeption des Arztfilms Der Star: Dieter Borsche Heimkehrerdiskurs Der Arztfilm als Heimkehrerdrama Richards Arztwerdung als Weißwerdung Vor Gericht: Amnestie und männliche Resouveränisierung II.3 Weiße Erhabenheit und Heldenopfer: Jagdflieger Marseille in DER STERN VON AFRIKA Produktion und Rezeption im Kontext der Kriegsfilmwelle »Fliegen und abschießen«: Die Inszenierung des Luftduells Marseille und Mathias: Star und Spektakel Herstellung des ›Stern von Afrika‹ Liebe versus Tod: Marseille und Brigitte Nationalsozialistischer Heldenkult und Todeskitsch Der Tod: Herstellung des weißen Helden II.4 Komische Normalisierung: Heinz Rühmann als ›kleiner Mann‹ in EIN MANN GEHT DURCH DIE WAND Prolog: Positionierung Durch-die-Wand-Gehen als Symptom und Überwindungsstrategie Produktion und Rezeption EIN MANN GEHT DURCH DIE WAND als Komödie Heinz Rühmann als Star und ›kleiner Mann‹ ›Kleiner Mann‹ versus ›Übermensch‹: Verwerfung und Bestätigung des autoritären Charakters ›Supermann‹ statt ›kleiner Mann‹: Transgression und Transformation als vorübergehende Ermächtigung »Sie außergewöhnlicher Mensch«: Alleinverdiener und Eheglück Rühmanns ›kleiner Mann‹ als Figur weißer männlicher Resouveränisierung III. SPEKTAKULÄRE TOPOGRAFIEN DER UNSCHULD III.1 Einleitung Krisensymptomatik: Farbe und Musik Spektakel: Exotik/Erotik und der Wunsch nach Veränderung III.2 Post/Koloniale Blicke auf den ›dunklen Kontinent‹: Die LIANE-Serie und MONPTI Post/Koloniale Imaginationen Nacktheit und ›dunkler Kontinent‹: LIANE – DAS MÄDCHEN AUS DEM URWALD Familienkonstellationen im ›Dispositiv der Safari‹ Das Domestizierungsnarrativ und seine Verwerfung Explizite Erotik in LIANE – DIE WEISSE SKLAVIN Sex in der Großstadt: MONPTI Blick, Begehren, Angst: Monptis Männlichkeit Erotik versus Reinheit: Anne-Claires Tod Rassifizierte Sexualitätsdiskurse und weiße Männlichkeitsentwürfe in LIANE UND MONPTI III.3 Körper/Bewegungen zu Jazz und Rock ’n’ Roll: DIE GROSSE CHANCE zwischen DIE HALBSTARKEN und ALLE LIEBEN PETER DIE HALBSTARKEN Tanzen im Film – weiße Männlichkeit als Spektakel Jugend- und Musikfilme zwischen Erziehung und Kommerz DIE GROSSE CHANCE: Schwarze Musik als Medium der Reinigung und Erlösung Jazzfans, Kirche und Generationskonflikt Spirituals: Überwindung von Generationskonflikt und Klassendifferenz Walters ›große Chance‹ ALLE LIEBEN PETER: weißes Spektakel und Schwarz-werden als Normalisierung SCHLUSS Abbildungsnachweis Filmografie Bibliografie Quellen Literatur Dank Was konnte nach dem Ende des Nationalsozialismus deutsch sein? Wie antwortete die frühe Bundesrepublik auf die 'Krise der Männlichkeit' - und welchen Anteil hatte Weißsein daran? Wie überlagerten sich die postnationalsozialistische und die postkoloniale Situation? Maja Figge zeigt: In den fünfziger Jahren war das bundesdeutsche Kino nicht einfach restaurativ und eskapistisch, sondern zentraler Ort dieser Aushandlungen. Deren rassistische und sexualisierte Auslassungen, Verschiebungen und Umdeutungen grundieren die nationalen Selbstentwürfe bis heute. Nachkriegskino,Männlichkeit,Weißsein,Deutschsein,Rassismus,Normalisierung,Nation,Dieter Borsche,Roberto Blanco,Heinz Rühmann,Peter Kraus,Film,Geschlecht,Gender Studies,Postkolonialismus,Medienwissenschaft,Racism,Gender,Postcolonialism,Media Studies Was konnte nach dem Ende des Nationalsozialismus deutsch sein? Wie antwortete die frühe Bundesrepublik auf die 'Krise der Männlichkeit' - und welchen Anteil hatte Weißsein daran? Wie überlagerten sich die postnationalsozialistische und die postkoloniale Situation? Maja Figge zeigt: In den fünfziger Jahren war das bundesdeutsche Kino nicht einfach restaurativ und eskapistisch, sondern zentraler Ort dieser Aushandlungen. Deren rassistische und sexualisierte Auslassungen, Verschiebungen und Umdeutungen grundieren die nationalen Selbstentwürfe bis heute. The early Federal Republic was characteri

Was konnte nach dem Ende des Nationalsozialismus deutsch sein? Wie antwortete die frühe Bundesrepublik auf die ›Krise der Männlichkeit‹ - und welchen Anteil hatte Weißsein daran? Wie überlagerten sich die postnationalsozialistische und die postkoloniale Situation?Maja Figge zeigt: In den fünfziger Jahren war das bundesdeutsche Kino nicht einfach restaurativ und eskapistisch, sondern zentraler Ort dieser Aushandlungen. Deren rassistische und sexualisierte Auslassungen, Verschiebungen und Umdeutungen grundieren die nationalen Selbstentwürfe bis heute.

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