معرفی کتاب «Deutschland – Image und Imaginäres: Zur Dynamik der nationalen Identifizierung nach 1990» نوشتهٔ Grabbe, Katharina، منتشرشده توسط نشر de Gruyter GmbH در سال 2013. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
This study examines the mechanisms and processes by which an image of Germany was constructed by examining literary texts, films, a business location initiative, and a media debate. It reveals that the power of these self-images lies specifically in their openness. Images of Germany do not point to an identity that is meant to be static, but instead, document the truly dynamic structure of identification. I Einleitung 1 Nullstunden 2 Material und Aufbau II Das Imaginäre und das Image 1 Einleitung 2 Imagination und Einbildungskraft: Das Vermögen des Subjekts 3 Die imaginäre Tätigkeit 4 Subjektivierung als Handlung. Austragungsort: Spiegel-Stadion 4.1 Das Imaginäre, das Symbolische und das Reale 5 Das Reale des Imaginären 5.1 Die imaginäre Funktion des Phantasmas 5.2 Soziales Phantasma 5.3 Soziales Phantasma und das nationale Imaginäre 6 Zwischenstand: Das Imaginäre als Dynamik der Identifizierung und das Image 7 Image 7.1 Image, Stereotypie und Pseudo-Ideal 7.2 Die reflexive Struktur des Images 7.3 Strategien der Naturalisierung 8 Zusammenführung und Ausblick III Wir sind wieder wer 1 Nationale Kinoereignisse 2 Dokumentarische Anliegen, fiktionale Erzählungen 3 Sönke Wortmann, Das Wunder von Bern 3.1 Schauplatz Deutschland? ‚Reale‘ Räume, Projektionsräume 3.2 Grenzüberschreitung: Ganz Deutschland 4 Sönke Wortmann, Deutschland. Ein Sommermärchen 4.1 Mittendrin: Kamerablick 4.2 Im Bett mit Torsten Frings 4.3 Schulterschluss: Gemeinschaft-Werden 4.4 Das Ganze repräsentieren 4.5 82 Millionen 5 Wirtschaftswunder 5.1 Nation Branding 6 Wirtschaftswundermärchen IV Wende-Roman 1 Redewendungen 2 Ingo Schulze, Neue Leben 2.1 Wenderückblende 2.2 Herausgeberfiktion und Autobiografisches 2.3 Fußnoten, die Geschichte machen 2.4 Briefroman 2.5 Liebesbriefe und Briefroman im Briefroman 2.6 Briefedition, Briefbiografie 2.7 Von der ‚Wende‘ erzählen 2.8 Faustische Wendungen 3 Literaturwenden V Nostalgie 1 Ostalgie. Und was Nostalgie mit Nationalismus zu tun hat 2 Wolfgang Becker, Good Bye, Lenin! 2.1 Geschichte wird gemacht – Die ‚DDR‘ auch 2.2 Du bist DDR 2.2.1 Konsumgemeinschaften 2.2.2 Sehgemeinschaften 2.3 Familienbilder 2.3.1 Nostalgischer Ödipus 2.3.2 Familienaufstellung 2.3.3 Raketen, Gurken, Vater Staat entmannt 3 Image Ostalgie und die Nostalgie des Imaginären VI Deutschlandreisen 1 Konjunktur der Deutschlandreisen 2 Die Topik des Imaginären 3 Narrative Kartografie – Wolfgang Büscher, Deutschland, eine Reise 3.1 Grenzerfahrung 3.2 Deutschland ganz: Eintauchen, Eindringen 4 Mental mapping – Roger Willemsen, Deutschlandreise 4.1 Der Augenzeuge lügt 4.2 Deutschland gibt es nicht 5 In Deutschland nichts Neues 6 Die räumliche Dimension des Imaginären VII Die Berliner Republik und Preußen 1 Neues Deutschland und preußisches Erbe 2 Daniel Kehlmann, Die Vermessung der Welt 2.1 Rahmenerzählung Nationaldiskurs 2.2 Bildungsbürgerbilder 2.2.1 Erziehung zum Deutschsein 2.2.2 Bildung nach Goethes Bilde 2.2.3 Zucht und Ordnung, Kauzigkeit und Genialität 2.3 Raum und Nation: Weltvermessung und die Erfindung der Nation 3 Die Berliner Stadtschloss-Debatte 3.1 Stadt ohne Mitte 3.2 Mitte: Palast der Republik – Stadtschloss 3.3 Das leere Zentrum 3.4 Schloss-Simulationen: Leere Kulissen, Stadt-Bild 3.5 Innen 4 Preußische Selbstbilder VIII Heimsuchung 1 Wir Vergangenheitsbewältiger 2 Jenny Erpenbeck, Heimsuchung 2.1 Kein Generationenroman 2.2 Ars memoriae: Gedächtnisfigur Haus 2.3 Erinnerungsbilder 2.3.1 Abschließen 2.4 Imagines agentes 2.4.1 Schwimmen 2.4.2 Bäume 2.5 Krypta 2.6 Kehren – Gedächtnispflege, Erinnerungsarbeit 2.7 Kultivieren – Literatur und Erinnerungskultur 3 Imaginäre Erinnerungsgemeinschaften IX Schluss Literatur- und Medienverzeichnis Siglen Die Studie untersucht aktuelle literarische und kulturelle Figurationen Deutschlands in der Literatur, im Film sowie der öffentlichen Debatte und fragt nach den Mechanismen der Herstellung von Deutschlandbildern, u.a. anhand von Texten von Ingo Schulze, Jenny Erpenbeck, Wolfgang Büscher, Roger Willemsen und Daniel Kehlmann sowie Filmen von Sönke Wortmann und Wolfgang Becker, dem Phänomen der Ostalgie und der Berliner Stadtschloss-Planung. Mit dem Konzept des Imaginären nimmt die Studie die Prozesshaftigkeit der analysierten Deutschlandbilder in den Blick: Das Imaginäre kann als dynamische Struktur der Identifizierung hergeleitet werden. Diese Dynamik wird motiviert durch das Begehren nach Identität, das ihr als unmögliches Versprechen inhärent ist. Das Image, ein Begriff, der bisher selten im Fokus kulturwissenschaftlicher Fragestellungen stand, setzt das unerfüllbare Identitätsbegehren kurzfristig in Bilder um. Als temporäre Bildfunktion ermöglicht es das Image, die ökonomische Funktion von Selbstbildern einzubeziehen, denn das Image, das naturalisierend und aufgrund seiner reflexiven Struktur gemeinschaftsbildend arbeitet, ‚verkauft‛ vermeintliche Identitäten. „Insgesamt zeigt Grabbe, „dass Literatur und Film an dem Wir mitwirken“, das sie unter dem Eigennamen und Stichwort Deutschland zusammenfasst. Anzumerken bliebe, dass gerade die thematische Eigenständigkeit der sechs Hauptkapitel mit dem Charakter von Fallstudien eine weitaus stärkere Zusammenbindung hätte erfahren können, als dies durch die theoretische Klammer der Begriffskonzepte erreicht wird. Denn gerade die Frage nach diskursiven Interdependenzen und Interferenzen zwischen den Einzelbeispielen hätte der Untersuchung zusätzliche Attraktivität verliehen. Der Charme von Grabbes Studie besteht nämlich in der Auswahl der unterschiedlichen Untersuchungsgegenstände, anhand derer die Autorin ihre Fragestellung exemplarisch und für das jeweilige Beispiel umfassend bearbeitet“ (www.literaturkritik.de)
Die Studie untersucht aktuelle literarische und kulturelle Figurationen Deutschlands in der Literatur, im Film sowie der öffentlichen Debatte und fragt nach den Mechanismen der Herstellung von Deutschlandbildern, u.a.anhand von Texten von Ingo Schulze, Jenny Erpenbeck, Wolfgang Büscher, Roger Willemsen und Daniel Kehlmann sowie Filmen von Sönke Wortmann und Wolfgang Becker, dem Phänomen der Ostalgie und der Berliner Stadtschloss-Planung.
Mit dem Konzept des Imaginären nimmt die Studie die Prozesshaftigkeit der analysierten Deutschlandbilder in den Blick: Das Imaginäre kann als dynamische Struktur der Identifizierung hergeleitet werden. Diese Dynamik wird motiviert durch das Begehren nach Identität, das ihr als unmögliches Versprechen inhärent ist. Das Image, ein Begriff, der bisher selten im Fokus kulturwissenschaftlicher Fragestellungen stand, setzt das unerfüllbare Identitätsbegehren kurzfristig in Bilder um. Als temporäre Bildfunktion ermöglicht es das Image, die ökonomische Funktion von Selbstbildern einzubeziehen, denn das Image, das naturalisierend und aufgrund seiner reflexiven Struktur gemeinschaftsbildend arbeitet, ‚verkauft‘ vermeintliche Identitäten.
Die Analysen rücken die spezifischen Verfahren der literarischen und filmischen Beispiele, einer Standortinitiative und einer Mediendebatte in den Fokus und untersuchen ihre Beteiligung an der Dynamik der Identifizierung.
Die Studie untersucht aktuelle literarische und kulturelle Figurationen Deutschlands in der Literatur, im Film sowie der öffentlichen Debatte und fragt nach den Mechanismen der Herstellung von Deutschlandbildern, u.a. anhand von Texten von Ingo Schulze, Jenny Erpenbeck, Wolfgang Büscher, Roger Willemsen und Daniel Kehlmann sowie Filmen von Sönke Wortmann und Wolfgang Becker, dem Phänomen der Ostalgie und der Berliner Stadtschloss-Planung. Mit dem Konzept des Imaginären nimmt die Studie die Prozesshaftigkeit der analysierten Deutschlandbilder in den Blick: Das Imaginäre kann als dynamische Struktur der Identifizierung hergeleitet werden. Diese Dynamik wird motiviert durch das Begehren nach Identität, das ihr als unmögliches Versprechen inhärent ist. Das Image, ein Begriff, der bisher selten im Fokus kulturwissenschaftlicher Fragestellungen stand, setzt das unerfüllbare Identitätsbegehren kurzfristig in Bilder um. Als temporäre Bildfunktion ermöglicht es das Image, die ökonomische Funktion von Selbstbildern einzubeziehen, denn das Image, das naturalisierend und aufgrund seiner reflexiven Struktur gemeinschaftsbildend arbeitet, ,verkauft' vermeintliche Identitäten. Die Analysen rücken die spezifischen Verfahren der literarischen und filmischen Beispiele, einer Standortinitiative und einer Mediendebatte in den Fokus und untersuchen ihre Beteiligung an der Dynamik der Identifizierung