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Deutscher Herbst in Europa : der Linksterrorismus der siebziger Jahre als transnationales Phänomen

معرفی کتاب «Deutscher Herbst in Europa : der Linksterrorismus der siebziger Jahre als transnationales Phänomen» نوشتهٔ Terhoeven, Petra، منتشرشده توسط نشر OLDENBOURG WISSENSCHAFTSVERLAG در سال 2014. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Even the earliest post-1967 radicalization of the ‘first generation’ of German left-wing terrorists cannot be understood without considering interactions with like-minded factions in Europe, particularly in Italy. Peter Terhoeven analyzes the impact of international contacts throughout Western Europe on the history of left-wing terrorism during Germany's ‘red decade.’ Dank 1. Einleitung 2. Der Traum von der Revolution. Deutsch-italienische Begegnungen 1967–1971 2.1 Rudi Dutschke und Giangiacomo Feltrinelli – Revolutionäre ohne Revolution 2.2 Von denWaffen der Kritik zur Kritik derWaffen: Transalpine Radikalisierung um 1968 2.3 Italien als deutsches „Traumland“ der Revolution 2.4 „Das Konzept Stadtguerilla“ und il manifesto 3. Feltrinellis Erbe: Italiens gewaltbereite Linke und ihre Kontakte in die Bundesrepublik 3.1 Pioniere der Illegalität 3.2 „Eine Achse von Hamburg bis Sizilien“: Potere Operaio und die Autonomia 3.3 „Wir wollen alles“: Lotta Continua 3.4 Rote Brigaden, RAF und Bewegung 2. Juni nach 1972 4. „die richtlinienfunktion stammheims rausarbeiten“: Die Transnationalisierungsstrategien der inha?ierten RAF-Kader der ,ersten Generation‘ 4.1 Die ,erste Generation‘ von „antiimperialistischen Kämpfern“ zu „politischen Gefangenen“ 4.2 Das ,info‘ als Vehikel der Transnationalisierung 4.3 Dramaturgien des Leids auf europäischer Bühne: Die Hungerstreiks als „performative Momente“ im In- und Ausland 4.3.1 Jean-Paul Sartre in Stuttgart-Stammheim 4.4 Zwischen Ohnmacht und Größenwahn: Motive der Transnationalisierung 4.5 „das ganze problem sind die paar reisen, die gemacht werden müssen“: Die ,Stammheimer‘ und die Auslandsarbeit der Anwälte 5. „Solidarität mit der RAF“ oder „Verteidigung der Verteidiger“? Das Internationale Komitee zur Verteidigung politischer Gefangener inWesteuropa (IVK) 5.1 Transnationale Justizkampagnen 5.1.1 Prozessbeobachtung und Gefangenenbesuche 5.1.2 Das Beschwerdeverfahren Baader/Ensslin/Raspe bei der Europäischen Kommission für Menschenrechte 5.1.3 Das Vorgehen gegen das Europäische Übereinkommen zur Bekämpfung des Terrorismus 5.2 Die Internationale Untersuchungskommission zum Tod Ulrike Meinhofs 5.3 Die IVK-Sektion BRD als Pressebüro und heimliche Schaltzentrale der RAF 6. ,Deutscher Herbst‘ in Italien 6.1 Politische Bühne und nationale Handlungsspielräume 6.1.1 Ein Kampf an vielen Fronten: Helmut Schmidt und der Linksterrorismus als transnationale Herausforderung 6.1.2 Ein Land im Aufruhr: Die 77er-Bewegung und die Flucht Herbert Kapplers 6.2 Deutsch-italienische Gegenübertragungen 6.2.1 Ein Flugzeug und drei Tote zu viel. Die italienische ,Regierung der nationalen Solidarität‘ und das deutsche Dilemma 6.2.2 Zerrspiegel unter historischem Vorbehalt: Deutschlandbilder in der italienischen Presse 6.3 „Deutschland ist das kranke Herz Europas“: Der Protest der Neuen Linken 6.3.1 Die Angst vor dem Leviathan: Das „Initiativ- und Unterstützungskomitee zur Verteidigung der Bürgerrechte und der demokratischen Freiheiten in der Bundesrepublik Deutschland“ 6.3.2 „Die Endlösung des RAF-Problems“: Lotta Continua und die ,Todesnacht von Stammheim‘ als negativer Mythos 6.4 Solidarität und Rivalität mit der RAF: Die Roten Brigaden und die Ermordung Aldo Moros 7. Schlussbetrachtung Abkürzungsverzeichnis Quellen und Literatur Ungedruckte Quellen Publizistische Quellen Gedruckte Quellen, Zeitgenössische Darstellungen und Erinnerungsliteratur Internetressourcen Personenregister Schon die Radikalisierung der 'ersten Generation' der deutschen Linksterroristen seit 1967 lässt sich nicht ohne wechselseitige Beeinflussung durch die europäischen Gesinnungsgenossen, vor allem in Italien, denken. Vor diesem Hintergrund analysiert Petra Terhoeven die Bedeutung grenzübergreifender Kontakte innerhalb Westeuropas für die Geschichte des deutschen Linksterrorismus im 'roten Jahrzehnt'. Seit der Inhaftierung der RAF-Gründer im Jahre 1972 waren es vor allem einige Strafverteidiger, die im europäischen Ausland die Botschaft verbreiteten, linke Systemgegner seien in der Bundesrepublik gezielten, an NS-Praktiken erinnernden Verfolgungsmaßnahmen ausgesetzt. Das Bild vom deutschen Mörderstaat kulminierte mit der 'Todesnacht von Stammheim': Mit ihrem von eigener Hand herbeigeführten, aber als Staatsmord inszenierten Tod bedienten die RAF-Gründer nicht nur europäische Ängste vor einer Wiederkehr des deutschen Ungeistes. In Italien trug ihr Tod zu einer weiteren Radikalisierung der gewaltbereiten Linken bei und verstärkte indirekt die Reihen der Roten Brigaden
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