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Deutsche Plurale im mentalen Lexikon : Experimentelle Untersuchungen zum Verhältnis von Speicherung und Dekomposition

معرفی کتاب «Deutsche Plurale im mentalen Lexikon : Experimentelle Untersuchungen zum Verhältnis von Speicherung und Dekomposition» نوشتهٔ Sonnenstuhl-Henning, Ingrid، منتشرشده توسط نشر Max Niemeyer Verlag در سال 2010. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

According to the Dual Mechanism Model (Pinker 1999) the distinction between regular and irregular inflection determines the way in which complex word forms are represented and processed. The German plural system, exhibiting multiple allomorphs and subregularities, provides an appropriate test case for this model. Experimental results lead to an extended and refined Dual Model operating on two different levels of lexical processing, in which the dual distinction between storage and computation does not only hold for an inflectional system as a whole, but also within subsystems, e.g. __-n__ plural forms. Abkürzungsverzeichnis Einleitung Kapitel 1 Die experimentelle Erforschung der Worterkennung: Grundlagen 1.1 Identifizierungsaufgaben 1.1.1 Perzeptuelle Identifizierung 1.1.2 Lukenexperimente 1.2 Neurolinguistische Methoden 1.3 Reaktionszeitexperimente zur Erkennung isolierter Wörter 1.3.1 Theoretische Erklärungen von Frequenzeffekten 1.3.2 Korpusfrequenz und weitere Variablen bei der Erkennung isolierter Wörter 1.3.3 Auditorische und visuelle Worterkennung 1.4 Reaktionszeitexperimente zur Erkennung von Wörtern im Kontext 1.4.1 Methodische Variationen in Primingexperimenten 1.4.2 Semantisches und assoziatives Priming 1.4.3 Indirekte Primingeffekte 1.4.4 Primingeffekte und weitere beeinflussende Faktoren 1.4.5 Bewußtes und automatisches Priming 1.4.6 Die Unterdrückung aufmerksamkeitsbedingter Primingeffekte Kapitel 2 Die Erkennung morphologisch komplexer Wörter: Theoretische Annahmen 2.1 Morphologie in der psycholinguistischen Forschung 2.2 Worterkennungsmodelle 2.2.1 Assoziative Lexikonmodelle 2.2.2 Morphologisch basierte, unitäre Lexikonmodelle 2.2.3 Morphologisch basierte Modelle mit zwei Verarbeitungswegen Kapitel 3 Die Erkennung morphologisch komplexer Wörter: Empirische Befunde 3.1 Konnektionistische Lexikonmodelle: Computersimulationen 3.1.1 Computersimulationen zum englischen Past-Tense-System 3.1.2 Computersimulationen zu deutschen Flexionsformen 3.2 Morphologisch basierte Lexikonmodelle: Reaktionszeitstudien 3.2.1 Morphologische Dekomposition auf der Zugriffsebene 3.2.2 Frequenzeffekte 3.2.3 Morphologische Beziehungen im mentalen Lexikon 3.2.4 Ergänzende Evidenz für das Duale Modell Kapitel 4 Strukturelle Eigenschaften des deutschen Plurals 4.1 Die Pluralallomorphe 4.2 Analysen des Pluralsystems 4.2.1 Regelbasierte Pluralanalysen 4.2.2 Eine schemabasierte Pluralanalyse 4.2.3 Defaultbasierte Pluralanalysen 4.2.4 Eine constraint-basierte Pluralanalyse 4.3 Der -s Plural 4.4 Das deutsche Pluralsystem aus psycholinguistischer Perspektive Kapitel 5 Reaktionszeitexperimente zu deutschen Pluralen: Lexikalische Entscheidungsaufgaben 5.1 Experiment 1 : Wortformfrequenzeffekte für -er und -s Plurale 5.1.1 Vorhersagen 5.1.2 Materialien und Versuchsplan 5.1.3 Teilnehmer und Methode 5.1.4 Ergebnisse 5.2 Experiment 2: Wortformfrequenzeffekte für -n Plurale 5.2.1 Vorhersagen 5.2.2 Materialien und Versuchsplan 5.2.3 Teilnehmer und Methode 5.2.4 Ergebnisse 5.2.5 Fehleranalyse 5.2.6 Mögliche konfundierende Faktoren 5.2.7 Diskussion Kapitel 6 Reaktionszeitexperimente zu deutschen Pluralen: Modalitätsübergreifende Primingexperimente 6.1 Experiment 3: Primingeffekte durch -er und -s Plurale 6.1.1 Vorhersagen 6.1.2 Testmaterialien und Versuchsplan 6.1.3 Distraktoren 6.1.4 Teilnehmer und Methode 6.1.5 Ergebnisse 6.1.6 Fehleranalyse 6.1.7 Diskussion 6.2 Experiment 4: Primingeffekte durch Diminutive 6.2.1 Morphologische Eigenschaften des Diminutivs 6.2.2 Vorhersagen 6.2.3 Testmaterialien und Versuchsplan 6.2.4 Distraktoren 6.2.5 Teilnehmer und Methode 6.2.6 Ergebnisse 6.2.7 Diskussion 6.3 Experiment 5: Primingeffekte durch -n Plurale 6.3.1 Vorhersagen 6.3.2 Testmaterialien und Versuchsplan 6.3.3 Distraktoren 6.3.4 Teilnehmer und Methode 6.3.5 Ergebnisse 6.3.6 Fehleranalyse 6.3.7 Diskussion Kapitel 7 Die Erweiterung des Dualen Modells 7.1 Wortformfrequenzeffekte und Primingeffekte 7.2 Die Repräsentation flektierter Wortformen im erweiterten Dualen Modell 7.3 Die Verarbeitung flektierter Wortformen im erweiterten Dualen Modell 7.4 Diskussion 7.4.1 Defaults und andere Formen 7.4.2 Subreguläre und irreguläre Formen 7.4.3 Der deutsche -n Plural Zusammenfassung Literaturverzeichnis Anhang Das Buch präsentiert Ergebnisse von Worterkennungsexperimenten zu Pluralformen des Deutschen. Theoretischer Bezugspunkt dabei ist die Kontroverse zwischen assoziativen und symbolischen Modellen des mentalen Lexikons. Die Verfasserin argumentiert für ein duales Modell mit zwei grundlegend verschiedenen Komponenten, zum einen abstrakten Regeln für die Verarbeitung von Defaultformen und zum anderen einem assoziativ strukturierten Wissensspeicher für die Repräsentation irregulärer Formen (s. Pinker 1999, Clahsen 1999). Die erste Hälfte des Buches enthält eine zusammenfassende Darstellung der psychologischen Forschung zur Worterkennung sowie eine Diskussion vorhandener theoretischer Modelle und empirischer Untersuchungen. Anschließend werden die von der Verfasserin durchgeführten Experimente, die hohen Standards im Feld der experimentellen Psycholinguistik gerecht werden, ausführlich dargestellt und bewertet. Aufgrund der Ergebnisse wird ein erweitertes duales Modell entwickelt, in dem durch die Annahme verschiedener lexikalischer Verarbeitungsebenen die Unterscheidung zwischen Defaultformen und irregulären Formen beibehalten, aber auch differenzierten Ergebnissen zu subregulären Formen Rechnung getragen wird. Das erweiterte Duale Modell wird damit nicht nur der Forderung zahlreicher Morphologen nach einer qualitativ begründeten Dreiteilung der Flexionsklassen gerecht, sondern entspricht mit expliziten Annahmen zu Repräsentation und Verarbeitung auch psychologischen Anforderungen Over the past few decades, the book series Linguistische Arbeiten [Linguistic Studies], comprising over 500 volumes, has made a significant contribution to the development of linguistic theory both in Germany and internationally. The series will continue to deliver new impulses for research and maintain the central insight of linguistics that progress can only be made in acquiring new knowledge about human languages both synchronically and diachronically by closely combining empirical and theoretical analyses. To this end, we invite submission of high-quality linguistic studies from all the central areas of general linguistics and the linguistics of individual languages which address topical questions, discuss new data and advance the development of linguistic theory. Main description: Im Dual Mechanism Modell (z.B. Pinker 1999) bestimmt der Unterschied zwischen regulären und irregulären Wortformen ihre mentale Verarbeitung und Repräsentation. Das deutsche Pluralsystem stellt mit seinen zahlreichen Allomorphen und Subregularitäten einen geeigneten Testfall für dieses Modell dar. Aufgrund der vorgestellten empirischen Ergebnisse wird ein erweitertes Duales Modell auf zwei Verarbeitungsebenen vorgeschlagen, in dem die Unterscheidung von Vollformpeicherung und Dekomposition nicht nur für ein Flexionssystem als Ganzes gilt, sondern auch innerhalb von Subsystemen, z.B.-n Pluralformen
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