Deutsche Lyrik der frühen Neuzeit: Band 6/3 Sturm und Drang: Göttinger Hain und Grenzgänger
معرفی کتاب «Deutsche Lyrik der frühen Neuzeit: Band 6/3 Sturm und Drang: Göttinger Hain und Grenzgänger» نوشتهٔ Kemper, Hans-Georg، منتشرشده توسط نشر Max Niemeyer Verlag در سال 2010. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Bis heute gelten vor allem die Gedichte des jungen Goethe als paradigmatisch für die Lyrik des Sturm und Drang. Weitgehend vergessen wurden darüber die beachtliche Poesie von Lavater und Herder, Lenz und Stolberg, der Karschin und Voß, die geistlichen Dichtungen Schubarts und die Jugendlyrik Schillers. Die vorliegenden Bände bringen diese Dichter zusammen mit den Theoretikern des Sturm und Drang, den Dichtern des Göttinger Hain sowie mit Bürger und Claudius neu in den Blick und bieten so erstmals eine umfassende Zusammenschau der Lyrik dieser Avantgardebewegung aus problemgeschichtlicher Sicht.
Band 6/II zeigt, wie Hamann, Lavater, Herder und Goethe aus christlichen, mythologischen und hermetischen Traditionen sowie der alten Volkspoesie zusammen mit dem Entwurf einer ganzheitlichen Anthropologie eine neue Autor- und Ausdrucksästhetik entwickeln. In ihrem religiös fundierten Genie-Verständnis erfüllt sich das Autonomiestreben der Aufklärung und erfährt das moderne Individuum - besonders in Goethes Mythopoesie - seine Sakralisierung.
Band 6/III vereinigt von Lenz bis Schiller die Grenzgänger des Geniekults. Zumeist geistlich sozialisiert, orientieren sie sich eher an Klopstock, dem Genie der Empfindsamkeit, aber auch an der Hermetik, und finden von da aus unabhängig von Goethe auch zur Erlebnislyrik, ferner zur balladesken oder idyllischen Erneuerung der Volkspoesie oder wie Schiller zu der für die Moderne ebenfalls bedeutsamen Gedankenlyrik.
Bis heute gelten vor allem die Gedichte des jungen Goethe als paradigmatisch f�ur die Lyrik des Sturm und Drang. Weitgehend vergessen wurden dar�uber die beachtliche Poesie von Lavater und Herder, Lenz und Stolberg, der Karschin und Vo�, die geistlichen Dichtungen Schubarts und die Jugendlyrik Schillers. Die vorliegenden B�ande bringen diese Dichter zusammen mit den Theoretikern des Sturm und Drang, den Dichtern des G�ottinger Hain sowie mit B�urger und Claudius neu in den Blick und bieten so erstmals eine umfassende Zusammenschau der Lyrik dieser Avantgardebewegung aus problemgeschichtlicher Sicht. Band 6/II zeigt, wie Hamann, Lavater, Herder und Goethe aus christlichen, mythologischen und hermetischen Traditionen sowie der alten Volkspoesie zusammen mit dem Entwurf einer ganzheitlichen Anthropologie eine neue Autor- und Ausdrucks�asthetik entwickeln. In ihrem religi�os fundierten Genie-Verst�andnis erf�ullt sich das Autonomiestreben der Aufkl�arung und erf�ahrt das moderne Individuum - besonders in Goethes Mythopoesie - seine Sakralisierung. Band 6/III vereinigt von Lenz bis Schiller die Grenzg�anger des Geniekults. Zumeist geistlich sozialisiert, orientieren sie sich eher an Klopstock, dem Genie der Empfindsamkeit, aber auch an der Hermetik, und finden von da aus unabh�angig von Goethe auch zur Erlebnislyrik, ferner zur balladesken oder idyllischen Erneuerung der Volkspoesie oder wie Schiller zu der f�ur die Moderne ebenfalls bedeutsamen Gedankenlyrik Bd. 1. Epochen und Gattungsprobleme. Reformationszeit Bd. 2. Konfessionalismus Bd. 3. Barock-Mystik Bd. 5/I. Aufklärung und Pietismus Bd. 5/II. Frühaufklärung Bd. 6/I. Empfindsamkeit. 6/II. Sturm und Drang, Genie-Religion. 6/III. Sturm und Drang, Göttinger Hain und Grenzgänger.