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Deutsche in Polen Nach 1945: Gefangene Und Fremde (Biographische Quellen Zur Zeitgeschichte) (German Edition)

معرفی کتاب «Deutsche in Polen Nach 1945: Gefangene Und Fremde (Biographische Quellen Zur Zeitgeschichte) (German Edition)» نوشتهٔ Manfred Gebhardt, Joachim Küttner; bearbeitet von Dieter Bingen، منتشرشده توسط نشر Oldenbourg Wissenschaftsverlag Walter de Gruyter GmbH & Co. KG [distributor در سال 2015. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Diese Edition dokumentiert zwei deutsche Schicksale in Polen, die unmittelbar mit dem Zusammenbruch der deutschen Herrschaft im Osten verbunden waren. Manfred Gebhardts Aufzeichnungen reflektieren Romantizismus, Naivität, vor allem aber Sensibilität eines jungen deutschen Soldaten, der in der Kriegsgefangenschaft erstmals direkt dem Land Polen und polnischen Menschen begegnet. Sie schildern die bisher wenig bekannte und dokumentierte Gefangenschaft deutscher Soldaten in Polen und die "Antifa"-Umerziehung, die eine erste "sozialistische Klassensolidarität" deutscher und polnischer Kommunisten begründen sollte. Die Aufzeichnungen dokumentieren ebenso ein Stück DDR-Gründungsgeschichte und sie sind zugleich be-eindruckendes Zeugnis der Suche nach Subjektivität und Objektivität eines Zeitzeugen, der später in der DDR eine nicht unwichtige Rolle im Pressewesen einnahm. Wie anders liest sich die Lebensgeschichte Joachim Küttners, der bis zu seiner abenteuerlichen Flucht in die Bundesrepublik 1958 immer mit Polen zusammengelebt hatte. Als deutscher Rittergutserbe wurde er im südlichen Teil des Posener Landes geboren, nahe der Grenze an der Prosna zum russischen Teilungsgebiet. Zwischenzeitlich wurde er polnischer Staatsbürger, seit 1939 im neu errichteten Reichsgau Wartheland aber wieder privilegiert und wie Millionen seiner Volksgenossen dazu ausersehen, zur "völkischen Neuordnung" in diesem Teil Polens beizutragen. Nach dem Zusammenbruch der nationalsozialistischen Herrschaft sollte sich das Bild auf dramatische Weise wenden. Mit dem Augenblick dieser Wende beginnt Küttners Bericht. Die Gefangennahme Manfred Gebhardts in Böhmen mündet in eine vierjährige Lagerhaft, die Flucht Joachim Küttners vor der herannahenden Front in ein dreizehn Jahre währendes pseudonymes Leben. Gebhardt und Küttner lebten in Polen als "Gefangene und Fremde". Ihre Erfahrungen sind beispielhaft für die durch die jüngste Vergangenheit schwer belastete Begegnung von Deutschen und Polen nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges. Diese Edition dokumentiert zwei deutsche Schicksale in Polen, die unmittelbar mit dem Zusammenbruch der deutschen Herrschaft im Osten verbunden waren. Manfred Gebhardts Aufzeichnungen reflektieren Romantizismus, Naivität, vor allem aber Sensibilität eines jungen deutschen Soldaten, der in der Kriegsgefangenschaft erstmals direkt dem Land Polen und polnischen Menschen begegnet. Sie schildern die bisher wenig bekannte und dokumentierte Gefangenschaft deutscher Soldaten in Polen und die "Antifa"-Umerziehung, die eine erste "sozialistische Klassensolidarität" deutscher und polnischer Kommunisten begründen sollte. Die Aufzeichnungen dokumentieren ebenso ein Stück DDR-Gründungsgeschichte und sie sind zugleich be-eindruckendes Zeugnis der Suche nach Subjektivität und Objektivität eines Zeitzeugen, der später in der DDR eine nicht unwichtige Rolle im Pressewesen einnahm. Wie anders liest sich die Lebensgeschichte Joachim Küttners, der bis zu seiner abenteuerlichen Flucht in die Bundesrepublik 1958 immer mit Polen zusammengelebt hatte. Als deutscher Rittergutserbe wurde er im südlichen Teil des Posener Landes geboren, nahe der Grenze an der Prosna zum russischen Teilungsgebiet. Zwischenzeitlich wurde er polnischer Staatsbürger, seit 1939 im neu errichteten Reichsgau Wartheland aber wieder privilegiert und wie Millionen seiner Volksgenossen dazu ausersehen, zur "völkischen Neuordnung" in diesem Teil Polens beizutragen. Nach dem Zusammenbruch der nationalsozialistischen Herrschaft sollte sich das Bild auf dramatische Weise wenden. Mit dem Augenblick dieser Wende beginnt Küttners Bericht. Die Gefangennahme Manfred Gebhardts in Böhmen mündet in eine vierjährige Lagerhaft, die Flucht Joachim Küttners vor der herannahenden Front in ein dreizehn Jahre währendes pseudonymes Leben. Gebhardt und Küttner lebten in Polen als "Gefangene und Fremde". Ihre Erfahrungen sind beispielhaft für die durch die jüngste Vergangenheit schwer belastete Begegnung von Deutschen und Polen nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges. -- Provided by publisher Einleitung Dokument Nr. 1 Kriegsgefangener 330. Fünf Jahre in Polen Vorwort Frühling in Böhmen Sommer in Zittau Anton Krawczyks Entdeckung Zu Fuß nach Polen Protokoll für einen Toten Auschwitz 8 Kilometer Kascha und Kapusta Die erste Schicht Das Brot vom Schneider An einem Novemberabend Traumbilder Der Brief von Josef B Schläge und Rückschläge Sehnsucht und Sorge Marischa Besuch im Lager Das Lied vom Frieden Der Wachmann Abschied von Andreas 2 Ankunft in Warschau Im Saal 6 Wieder auf der Schulbank Karl Wloch, Parteiname „Wiesner“ Die „Freie Meinung“ Die neue Sonne Edda und Justyna Redakteur der „Brücke“ Schwarze Kunst Herbstgedanken „Ich bleibe...“ Briefe nach Jawiszowice Die ersten Entlassungen Weihnachten ohne Christkind Käsebrötchen und Kefir Eine große Hoffnung Diskussionen auf der Bettkante General ist kein Beruf Leitartikel Abschied und Ankunft Dokument Nr. 2 Das zweite Ich Vorwort Flucht ohne Richtung Erstes Ziel: Überleben als Pole ohne Familie Erste Anstellung in unsicheren Verhältnissen Ausweg aus der Enge der Heimat: Ostpreußen Erste Station: Forstamt „Wolfsbruch“ Als Revierförster unterwegs: Begegnungen mit Deutschen und Russen Der „Lebenshirsch“ in Görings ehemaligem Revier Gefährlicher Alltag mit Russen, Polen, Deutschen Erfahrungen mit Dienstpferden und Geheimpolizei Förster Klinge - Kamerad und Mittler zur Familie Das Damoklesschwert der „Enttarnung“ Ein Verdacht auf Holzschmuggel und eine Ehrung zum 1.Mai Prominenz auf Hirschjagd Rechenkünste und wildernde Geheimpolizisten Ein Motorrad und Fluchtgedanken Ernennung zum Wojewodschaftskommissar für Wolfsbekämpfung Der Fluch des Karabiners Streßfolgen Heimliches Ziel: Auf „Tontauben“ gen Westen In Warteposition Ein Zufall und eine Eröffnung Fluchtvorbereitungen Reise nach Westen Literaturverzeichnis Abkürzungsverzeichnis Personenregister Manfred Gebhardt, Joachim Küttner ; Bearbeitet Von Dieter Bingen. Maps On Lining-papers. Includes Bibliographical References (p. [231]-235) And Index.
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