Deutsche Grammatik : Gotisch, Alt-, Mittel- und Neuhochdeutsch. Teil 3, Hälfte 1, Flexion, 1: Verbum
معرفی کتاب «Deutsche Grammatik : Gotisch, Alt-, Mittel- und Neuhochdeutsch. Teil 3, Hälfte 1, Flexion, 1: Verbum» نوشتهٔ Wilmanns, Wilhelm، منتشرشده توسط نشر De Gruyter Mouton در سال 1906. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
verschiedenen Endungen jedenfalls in fester Verbindung mit gewissen Tempus-und Modusformen, so dass sie zu Mitteln der Tempus-und Modusunterscheidung geworden sind. Primäre Endungen kamen dem Ind. Präs. zu, sekundäre dem Injunktiv ( § 6, 2), den Augmenttempora und dem Optativ. Der Ind. Perf. hat im Dual und Plural sekundäre Endungen, im Singular eigentümliche, abweichend gebildete. Sehr eigentumliche Endungen, die zum Teil wesentlich anderen Ursprungs sind als die übrigen Personalendungen, treten auch im Imperativ auf (Brgm. II, 1330 f. 1315 f.). 3. In den germanischen Sprachen erscheinen die Endungen von Anfang an stark verstümmelt. Schon im Gotischen ist von den ursprünglich auslautenden Konsonanten nur s erhalten; verschwunden sind auch die ursprünglich auslautenden kurzen Vokale (I § 149. 256). Wo wir also im Gotischen kurze Vokale am Ende finden, können sie nicht ursprünglich sein, und wo die Konsonanten p, d, m das Wort schliessen, muss ihnen ursprünglich noch ein anderer Laut gefolgt sein. Anm. Manche Personalendungen scheinen auf Verwandtschaft mit Pronominibus hinzuweisen; vgl. z. B. das m in der 1 Sg. und PI. mit dem m in den Casus obliquis des persönlichen Pronomens, das t in der 3. Sg. und PI. mit dem Anlaut des Demonstrativums. Aber die alte Ansicht, dass die Verbalformen durch eine Verschmelzung der Verbalstämme mit den persönlichen Pronomen entstanden seien, hat sich als unhaltbar erwiesen, und noch weniger haltbar ist die Anschauung, dass in der Verbindung von Verbalstamm und Endung das grammatische Verhältnis von Subjekt und Prädikat Ausdruck gefunden habe (vgl. Brgm. II, 838 f.) 1 ). Die ursprüngliche Bedeutung der Personalendungen ist uns unbekannt. Dass das Verbalsystem nicht durch einen einheitlichen, auf die Bezeichnung der Person gerichteten Schöpfungsakt entstanden ist, ergibt sich schon daraus, dass für dieselbe Person verschiedene Endungen gebraucht werden. ## 3. (Die Endungen des Aktivs.) 1 Sg. primär -mi, g. m\ z. B. gr. i-criri-iai, g. im ich bin, ahd. b-im, gäm, stäm etc. -1) Zum Teil sind die Formen des Verbum fin. zweifellos nominalen Ursprungs. Neuerdings hat Hirt sogar die Hypothese zu erweisen gesucht, dass das idg. Verbalsystem durchaus nominalen Ursprungs sei. 6 Bezeichnung der Person. l § 3. Sekundär -m, g. -; z. B. gr. e-
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