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Deutsch-jüdische Exil- und Emigrationsliteratur im 20. Jahrhundert

معرفی کتاب «Deutsch-jüdische Exil- und Emigrationsliteratur im 20. Jahrhundert» نوشتهٔ Hans Otto Horch (editor), Itta Shedletzky (editor)، منتشرشده توسط نشر de Gruyter GmbH در سال 2013. این کتاب در 2 صفحه، فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Ein beträchtlicher Teil der Exil- und Emigrationsliteratur des 20. Jahrhunderts stammt von jüdischen Autorinnen und Autoren. Gleichwohl scheint das jüdische Moment hinter den allen Exilanten gemeinsamen Erfahrungen (Akkulturationsprobleme, antfaschistisches Engagement) zurückzutreten oder für das literarische Werk sich zumindest nicht prägend auszuwirken. In der Exilliteraturforschung wurde jedenfalls diese Frage bisher kaum diskutiert. Eine erste Annäherung bieten die Aufsätze dieses Sammelbandes, die auf ein im Mai 1989 veranstaltetes Symposium der Abteilung für deutsche Sprache und Literatur an der Hebräischen Universität Jerusalem zurückgehen. Vorwort 7 Existenz und Tradition. Zur Bestimmung des 'Jüdischen' in der deutschsprachigen Literatur 9 Zum Paradigmenwandel in der Exilliteraturforschung 21 Deutsch-jüdische Exilliteratur und Literaturgeschichtsschreibung 35 ‘Judesein’ im Jahre 1933. Selbstbesinnung und die Diskussion um Judentum und Deutschtum 49 “... dann sind wir als Letzte auf dem Posten gestanden”. Kosmopolitische Bekenntnisse und Europaprophetien von Exilierten vor und nach der ‘nationalen Revolution’ 69 Zur deutschsprachigen Literatur Israels 87 Deutsch-zionistische Literaten im ‘Heimat-Exil’. Manfred Sturmann, Hans Rosenkranz und die zionistische Kritik der deutschsprachigen Literatur in Palästina/Israel 101 Von der deutschen zur jüdisch-hebräischen Kultur: Die Märchen für Kinder von Ludwig Strauß 117 Verbotene Bilder. Zur Interpretation des Exils bei Gertrud Kolmar 127 Nelly Sachs, Arnold Zweig und Karl Wolfskehl - Briefe aus dem Exil 145 Alfred Döblin und das Judentum 159 Nathan am Broadway. Gastgeschenk des deutschen Juden Ferdinand Bruckner an ein Immigrationsland 171 Ernst Toller und sein Judentum 191 Assimilationsproblematik in Georg Hermanns letztem Exilroman Der etruskische Spiegel 201 Im Grunde ist er sehr jüdisch geblieben .... Zum Verhältnis von ‘Katholizismus’ und Judentum bei Joseph Roth 211 Albert Ehrenstein: “Nicht da nicht dort”. Exil, eine jüdische Erfahrung? 243 Das Ende des Weges. Leben und Tod von Kafkas Schwester Otla 255 Die Stimme im Dornbusch. Jüdische Motive und Traditionen in den Exilgedichten Stephan Hermlins 259 Deutsch-jüdische Exil- und Emigrations¬literatur im 20. Jahrhundert. Nach-Gedanken zu einer Konferenz 277 Ein Brief, der nie geschrieben wurde. Zum Andenken an meinen Vater Dr. David Schlossberg 287 Verzeichnis der Autoren 297 Personenregister 299

Ein beträchtlicher Teil der Exil- und Emigrationsliteratur des 20. Jahrhunderts stammt von jüdischen Autorinnen und Autoren. Gleichwohl scheint das jüdische Moment hinter den allen Exilanten gemeinsamen Erfahrungen (Akkulturationsprobleme, antfaschistisches Engagement) zurückzutreten oder für das literarische Werk sich zumindest nicht prägend auszuwirken. In der Exilliteraturforschung wurde jedenfalls diese Frage bisher kaum diskutiert. Eine erste Annäherung bieten die Aufsätze dieses Sammelbandes, die auf ein im Mai 1989 veranstaltetes Symposium der Abteilung für deutsche Sprache und Literatur an der Hebräischen Universität Jerusalem zurückgehen.

A considerable portion of the literature of exile and emigration in the 20th century has come from Jewish authors. Yet it appears to be the case that specifically Jewish features are subordinated to those experience common to all exiles (acculturation problems, antifascist commitment) or at least do not leave any major imprint on the literary works themselves. Little attention has been given to this point in the discussion of exile literature so far. The essays assembled in this volume represent an initial approach to the problem. They stem from a symposium organised by the Department of German Language and Literature of the Hebrew University of Jerusalem in May 1989 Die 1992 gegründete Buchreihe ist interdisziplinär ausgerichtet; sie umfasst wissenschaftliche Monographien, Aufsatzsammlungen und kommentierte Quelleneditionen vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Der Begriff deutsch-jüdische Literatur bzw. Kultur verweist auf Werke jüdischer Autoren in deutscher Sprache, insoweit jüdische Aspekte erkennbar sind. Aber auch das häufig vom Antisemitismus geprägte Judenbild nichtjüdischer Autoren wird zu einem Faktor der literarisch vermittelten deutsch-jüdischen Beziehungsgeschichte. Der Erforschung des gesamten Problemfelds bietet die Reihe ein angemessenes Forum. Herausgegeben Von Itta Shedeltzky Und Hans Otto Horch. Papers From A Conference Organized By The Hebräische Univerität Jerusalem In May 1989. Includes Bibliographical References And Index.
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