Determinismus, Kausalitat, Freiheit: Wissenschaftstheoretische Uberlegungen Zur Willensfreiheitsdebatte (Klostermann Rotereihe, 154) (German Edition)
معرفی کتاب «Determinismus, Kausalitat, Freiheit: Wissenschaftstheoretische Uberlegungen Zur Willensfreiheitsdebatte (Klostermann Rotereihe, 154) (German Edition)» نوشتهٔ Andreas Huttemann، منتشرشده توسط نشر Verlag Vittorio Klostermann در سال 2024. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Werbetext: Nehmen wir an menschliches Verhalten falle unter Naturgesetze. Diese sind entweder deterministisch oder indeterministisch. In beiden Fallen, so der erste Eindruck, ist unser Verhalten entschuldigt. Denn es scheint so, als konnten wir uns im Falle deterministischer Gesetze nicht anders verhalten, als wir uns tatsachlich verhalten. Im Falle indeterministischer Gesetze scheint es so, als seien nicht wir selbst Urheber dieses Verhaltens, weil es vom Zufall abhangt, wie wir uns verhalten. Es gibt eine Spannung zwischen der naturwissenschaftlichen Charakterisierung der Welt einerseits und der Charakterisierung von Menschen, die fur ihr Verhalten verantwortlich sind, andererseits. Andreas Huttemann untersucht, wie die Beantwortung der Frage, ob Menschen fur ihr Verhalten verantwortlich sind, davon abhangt, was unter Determinismus, Kausalitat, Naturgesetz und (vielleicht etwas uberraschender) Reduktion verstanden wird. Let us assume that human behavior is subject to natural laws. These are either deterministic or indeterministic. In both cases, the first impression is that our behavior is excused. For it seems as if, in the case of deterministic laws, we cannot behave differently than we actually do. In the case of indeterministic laws, it seems as if we ourselves are not the originators of this behavior, because how we behave depends on chance. There is a tension between the scientific characterization of the world on the one hand and the characterization of people who are responsible for their behaviour on the other. Andreas Huttemann examines how the answer to the question of whether people are responsible for their behavior depends on what is meant by determinism, causality, natural law and (perhaps somewhat surprisingly) reduction. Front Cover Impressum Inhalt Vorbemerkung Einleitung 1 Freier Wille 2 Determinismus 2.1 Eine kurze und unvollständige Geschichte des Ausdrucks „Determinismus“ 2.2 Adäquatheitsbedingungen für Determinismusdefinitionen 2.3 Wie man Determinismus nicht definieren sollte 2.3.1 Vorhersagbarkeit 2.3.2 Kausalität 2.4 Definitionen 2.4.1 Theoriendeterminismus 2.4.2 Systemdeterminismus 2.4.3 Logische Folgebeziehung oder metaphysischer Zwang? 2.5 Empirische Überprüfbarkeit 2.6 Einwände 2.6.1 Determinismus als Präsupposition 2.6.2 Hindernisse für die empirische Überprüfung des Determinismus 2.7 Fazit 3 Sind die Theorien der Physik deterministisch? 3.1 Grundbegriffe 3.2 Ist die klassische Mechanik deterministisch? 3.2.1 Die Nortonkuppel 3.2.2 Die Rauminvasion 3.2.3 Klassische Mechanik und Systemdeterminismus 3.3 Relativitätstheorien 3.3.1 Spezielle Relativitätstheorie 3.3.2 Allgemeine Relativitätstheorie 3.4 Quantenmechanik 3.4.1 Wellenfunktion, Schrödingergleichung und Bornsche Regel 3.4.2 Das Messproblem der Quantenmechanik 3.4.3 Kollapstheorien: Kopenhagen und GRW 3.4.4 Die Bohmsche Theorie 3.4.5 Die Viele-Welten-Interpretation 3.5 Determinismus und Indeterminismus auf makroskopischer Ebene 3.6 Fazit 4 Wenn der Determinismus wahr wäre – das Manipulationsargument 4.1 Vorbemerkung 4.2 Diana und die befruchtete Eizelle 4.3 Analyse des Manipulationsarguments 4.4 Urheberschaft und Kausalität 4.5 Fazit 5 Wenn der Determinismus wahr wäre – das Konsequenzargument 5.1 Das Konsequenzargument 5.2 Die Unabänderlichkeit der Naturgesetze 5.2.1 Humeanismus und Nicht-Humeanismus 5.2.2 Der Nicht-Humeanismus und das Konsequenzargument 5.2.3 Der Humeanismus und das Konsequenzargument 5.2.4 Das Problem der radikalen Freiheit 5.3 Die Unabänderlichkeit der Vergangenheit 5.4 Fazit 6 Wenn der Indeterminismus wahr wäre 6.1 Relevanter und Irrelevanter Indeterminismus 6.2 Indeterministischer Inkompatibilismus und der Zufallseinwand 6.3 Fazit 7 Bin ich das? – Über verschwindende Tische und verschwindende Akteure 7.1 Einleitung 7.2 Verschwindende Akteure: Das It Ain’t Me-Argument 7.3 Verschwindende Tische: Reduktive Erklärungen 7.4 Zurückweisung des It Ain’t Me-Arguments 7.5 Diagnose Literaturverzeichnis Register Nehmen wir an, menschliches Verhalten falle unter Naturgesetze. Diese sind entweder deterministisch oder indeterministisch. In beiden Fällen, so der erste Eindruck, ist unser Verhalten entschuldigt. Denn es scheint so, als könnten wir uns im Falle deterministischer Gesetze nicht anders verhalten, als wir uns tatsächlich verhalten. Im Falle indeterministischer Gesetze scheint es so, als seien nicht wir selbst Urheber dieses Verhaltens, weil es vom Zufall abhängt, wie wir uns verhalten. Es gibt eine Spannung zwischen der naturwissenschaftlichen Charakterisierung der Welt einerseits und der Charakterisierung von Menschen, die für ihr Verhalten verantwortlich sind, andererseits. Andreas Hüttemann untersucht, wie die Beantwortung der Frage, ob Menschen für ihr Verhalten verantwortlich sind, davon abhängt, was unter Determinismus, Kausalität, Naturgesetz und (vielleicht etwas überraschender) Reduktion verstanden wird. Let us assume that human behavior is subject to natural laws. These are either deterministic or indeterministic. In both cases, the first impression is that our behavior is excused. For it seems as if, in the case of deterministic laws, we cannot behave differently than we actually do. In the case of indeterministic laws, it seems as if we ourselves are not the originators of this behavior, because how we behave depends on chance. There is a tension between the scientific characterization of the world on the one hand and the characterization of people who are responsible for their behaviour on the other. Andreas Hüttemann examines how the answer to the question of whether people are responsible for their behavior depends on what is meant by determinism, causality, natural law and (perhaps somewhat surprisingly) reduction.
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