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Der zerbrochene Spiegel : Die babylonische Eroberung Jerusalems als kulturelles Trauma

معرفی کتاب «Der zerbrochene Spiegel : Die babylonische Eroberung Jerusalems als kulturelles Trauma» نوشتهٔ Sonja Ammann، منتشرشده توسط نشر Brill | Schöningh. ein Imprint der Brill Deutschland GmbH در سال 2024. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Die Eroberung Jerusalems durch die Babylonier 587 v.u.Z. und ihre Folgen – insbesondere das babylonische Exil – gelten allgemein als Zäsur in der Geschichte Israels. Zahlreiche biblische Texte beziehen sich auf dieses Ereignis. Das vorliegende Buch zeigt, dass sich die Erzählung der babylonischen Eroberung Jerusalems und ihrer Folgen erst im Laufe der Zeit als Leidensnarrativ in der überlieferten Form herausgebildet hat. Dieser Prozess, in dem ein gefestigtes Bild dieser Ereignisse und ihrer Bedeutung entsteht, lässt sich als Etablierung eines kulturellen Traumas beschreiben. Die letztlich dominante Trauma-Erzählung bewahrt nicht die Erinnerung der unmittelbaren (emotionalen) Auswirkung der Ereignisse. Vielmehr lässt sich zeigen, dass wesentliche Elemente der Trauma-Erzählung wie die Deportation der Bevölkerung und die Zerstörung des Tempels erst in jüngeren biblischen Texten zentral werden. Frontmatter Cover Der zerbrochene Spiegel Imprint Inhalt Vorwort Kapitel 1 Einleitung 1.1 Die babylonische Eroberung als Zäsur 1.2 Kulturelles Trauma 1.3 Vorgehen und Aufbau des Buches Kapitel 2 Das konventionelle Narrativ: Wellhausen und die „Entdeckung“ der Exilszeit 2.1 Einleitung 2.2 Wellhausens „Entdeckung“ des Exils als Wendepunkt der Geschichte 2.3 Das babylonische Exil als kulturelles Trauma bei Wellhausen 2.4 Kontinuität statt Trauma: Der Geschichtsentwurf von Charles C. Torrey 2.5 Zwischenfazit Kapitel 3 Stimmungsbilder des Exils: Psalm 137 und Jeremia 29 3.1 Einleitung 3.2 Psalm 137 3.2.1 Düstere Vergangenheit: Psalm 137 als Konstruktion kollektiver Erinnerung 3.2.2 Landschaften und Emotionen: Psalm 137 als Stimmungsbild 3.2.3 Die Erinnerung an die babylonische Eroberung Jerusalems und deren Folgen in Psalm 137 3.2.4 Kulturelles Trauma in Psalm 137 3.3 Jeremia 29 3.3.1 Jeremia schreibt einen Brief: Literarischer Zeitbezug und historischer Ort von Jeremia 29 3.3.2 Die Erinnerung an die babylonische Eroberung und deren Folgen in Jeremia 29 3.3.3 Gute Stimmung im Exil? Die emotionale Botschaft von Jeremia 29,5–7 3.3.4 Kulturelles Trauma in Jeremia 29? 3.4 Zwischenfazit Kapitel 4 Narrative im Fluss: Die biblischen Erzählungen der babylonischen Eroberung 4.1 Überblick über die Erzählungen der Eroberung Jerusalems (2. Könige 24–25; 2. Chronik 36; Jeremia 39 und 52) 4.1.1 2. Könige 24–25: Geschichte, die sich reimt 4.1.2 2. Chronik 36: Geschichte als Schriftauslegung 4.1.3 Jeremia 39 und 52: Variationen eines Themas 4.2 Masternarrativ des Leidens? Die Parallelerzählungen der babylonischen Eroberung Jerusalems in 2. Könige und Jeremia 4.2.1 Die Parallelerzählungen und ihr literargeschichtlicher Zusammenhang 4.2.2 Variabeln der Erzählung 4.3 Fazit Kapitel 5 Die babylonische Eroberung als kulturelles Trauma: Ertrag und Ausblick 5.1 Die Entstehung eines Masternarrativs des Leidens 5.2 Die babylonische Eroberung als kulturelles Trauma 5.3 Kulturelles Trauma und historische Rekonstruktion Backmatter Abkürzungen Bibliographie Register
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