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Der Weg zu einer archäologischen Wissenschaft: Band 1 Die Archäologien von der Antike bis 1630

معرفی کتاب «Der Weg zu einer archäologischen Wissenschaft: Band 1 Die Archäologien von der Antike bis 1630» نوشتهٔ Sasse, Barbara، منتشرشده توسط نشر de Gruyter GmbH در سال 2016. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Archeology still tends to be seen as a young science. In this two-volume history of archeology, the author fundamentally reshapes this notion and describes the emergence of archeological methods since antiquity. She also explains the origins of today’s national and sub-disciplinary differences, using examples from pre-history and early history. Volume 1 covers the theoretical foundations and the period from the classical age to 1630. Inhalt Vorwort 1. Zur Einführung 1.1 Ziele der Untersuchung 1.2 Die heutige archäologische Wissenschaftsgruppe – Aufgabengebiete und Aspekte ihrer Zeitgeschichte 1.2.1 Klassische Archäologie 1.2.2 Ur- und Frühgeschichtliche und Provinzialrömische Archäologie 1.2.2.1 Die erste historische Phase und die Entstehung der Provinzialrömischen Archäologie 1.2.2.2 Die erste naturwissenschaftlich-anthropologische Phase 1.2.2.3 Die zweite historische Phase 1.2.2.4 Die zweite naturwissenschaftliche Phase 1.2.2.5 Postmoderne Strömungen 1.2.3 Die Begriffe Altertumskunde, Antiquarswissenschaft, Geschichte und Archäologie in den Bezeichnungen archäologischer Fächer, Institutionen und Berufsgruppen 1.3 Zum Forschungsstand 1.3.1 Studien zu den Anfängen ur- und frühgeschichtlicher Forschung 1.3.2 Studien zur Periodisierung des Arbeitszeitraums und das Problem ihrer Kriterien 1.4 Der eigene Standort 1.5 Die Quellen 1.6 Zur Methode 1.6.1 Die räumliche Begrenzung und Einteilung 1.6.2 Die zeitliche Begrenzung und Einteilung 1.6.3 Archäologische Fragestellungen und Methoden 1.6.4 Das Methodenmodell dieser Arbeit 2. Spuren archäologischer Wissenschaft in Antike und Mittelalter? 2.1 Aspekte des Umgangs mit archäologischen Quellen 2.1.1 Monumente und Antiquitäten in der lebenden Kultur der Antike und des Mittelalters 2.1.1.1 Denkmäler und Sammlungen 2.1.1.2 Ausgrabungen 2.2 Frühe Konzepte mit wissenschaftlicher Kontinuität 2.2.1 Die Anfänge der historischen Interpretation archäologischer Funde in der Antike 2.2.1.1 Herodot und Thukydides – die Überprüfung von Traditionen und der Nachweis von Mobilität und Migration durch Tekmeria 2.2.1.2 Votive und Herrschermonumente als Tekmeria bei späteren griechischrömischen Autoren 2.2.2 Kulturgeschichte und Ethnographie 2.2.2.1 Griechische Kulturgeschichte und Ethnographie: Götter, Klima und Geographie 2.2.2.2 Das römisch-antiquarische Kulturkonzept und die römische Ethnographie 2.2.2.3 Zur Klassifikation von Objekten und zur kulturellen Einordnung der Denkmäler im Mittelalter 2.2.3 Naturwissenschaft 2.2.3.1 Fossilien und Cerauniae (Donnerkeile) 2.2.3.2 Prinzipien der Klassifikation 2.2.3.3 Der Beginn empirischen Forschens im Spätmittelalter 2.2.4 Weltgeschichtliche und andere Ursprungsmythen 2.2.4.1 Antike Zeitstufenmodelle 2.2.4.2 Die Weltgeschichte als christliche Heilsgeschichte 2.2.4.3 Genealogien als Leitfaden der Geschichte 2.2.5 Ansichten zum übernatürlichen Ursprung und zur übernatürlichen Wirkung archäologischer Funde 2.3 Ergebnisse 2.4 Der Übergang in eine neue Zeit 3. Die Renaissance-Archäologie – von den italienischen Anfängen im 15. Jahrhundert bis zur Einrichtung des ersten nationalen Antiquarsamtes (Schweden 1630) 3.1 Das politische, soziale und institutionelle Umfeld der Renaissance-Archäologen 3.1.1 Der wissenschaftliche Schauplatz Italien 3.1.2 Das übrige Westeuropa – die Zeit der Peregrinatio academica 3.1.3 Das Phänomen der Sammlungen 3.2 Motive, Forschungsthemen und Fragestellungen 3.2.1 Die Antike als Vorbild 3.2.2 Die Origo 3.2.3 Naturalia, Artificialia, Mirabilia? 3.3 Die Quellen 3.3.1 Die schriftliche Überlieferung 3.3.2 Objekte in Sammlungen 3.3.3 Der Beginn praktischer archäologischer Tätigkeit in Italien und der Aufbau einer päpstlichen Denkmalpflege 3.3.4 Prospektionen und Grabungen außerhalb Italiens 3.3.4.1 Die Suche nach römischen Denkmälern und Inschriften 3.3.4.2 Die ersten systematischen Landesaufnahmen 3.3.4.3 Grabungen 3.4 Die Analyse 3.4.1 Quellenkritik 3.4.2 Deskription und Klassifikation: Sehen, Erkennen, Darstellen und Ordnen 3.4.2.1 Antike Monumente, Kunstwerke und Gebrauchsgegenstände 3.4.2.2 Inschriften 3.4.2.2.1 Römische Monumente 3.4.2.2.2 Münzen 3.4.2.2.3 Runensteine 3.4.2.3 Megalithbauten 3.4.2.4 Fossilien, Cerauniae (Donnerkeile) und Tonurnen 3.4.2.5 Phantastische Genre- und Menschenbilder 3.5 Die Auswertung deskriptiver Merkmale 3.5.1 Kombinationen und analoge Merkmalsvergleiche 3.5.2 Datierung 3.5.3 Topographie und Kartographie 3.6 Die Interpretation 3.6.1 Der humanistisch-antiquarische Forschungsansatz 3.6.1.1 Die Deutung archäologischer Denkmäler in Italien – römische Kulturstruktur, Funktion der antiken Bauwerke und antike Topographie 3.6.1.2 Die humanistisch-antiquarische Altertumskunde außerhalb Italiens 3.6.2 Das weltchronistische Konzept und die Spuren mythischer Weltalter und Weltregionen 3.6.2.1 Quellen für den Ursprung der Etrusker und aller anderen Völker – Genealogische Fiktionen und Tekmeria in den Antiquitates des Annius von Viterbo 3.6.2.2 Archäologische Indicia als Beweise für das weltchronistische Geschichtsbild außerhalb Italiens und der Einfluss der Antiquitates des Annius 3.6.3 Der Beginn der historischen Auswertung archäologischer Quellen 3.6.4 Kulturgeschichte und historische Ethnologie – die Anfänge der ethnischen Archäologie 3.6.5 Naturalia, Artificialia oder Mirabilia? Archäologische Objekte in der enzyklopädischen Erfassung der Welt 3.6.5.1 Die Lösung des Problems der Cerauniae 3.6.5.2 Die Lösung des Problems der gewachsenen Töpfe – Sammlungsobjekte und Grabungsergebnisse 3.7 Die Renaissance-Archäologie: Ergebnisse und Wertungen 3.7.1 Die Wiedergeburt – ein italienisches Phänomen 3.7.2 Die Rolle der Archäologie im Renaissance-Humanismus 3.7.3 Die Entwicklung archäologischer Methoden und die Bildung von Traditionen 3.7.4 Zu Alter, Phasengliederung und Merkmalen der Renaissancearchäologie 3.7.4.1 Phase I. – Von den Anfängen bis etwa 1470 3.7.4.2 Phase II. – Von etwa 1470 bis 1550 3.7.4.3 Phase III. – Von etwa 1550 bis 1630 3.7.5 Methodik, Erfolg und Innovation der Arbeitsweise 3.7.6 Die Episteme der Renaissance-Archäologen und die Frage des Einflusses äußerer Faktoren auf die Forschungsentwicklung 4. Ausblick 5. Bibliography Personenregister Tabelle 1: Wichtige Autoren der Renaissancearchäologie – Ausbildung – Berufe – archäologische Tätigkeiten Tafeln Die Archäologien gelten als junge Wissenschaften, da sie erst vom 19. Jahrhundert an zu universitären Fächern wurden. Die Ur- und Frühgeschichte beruft sich auf die skandinavische Tradition, die Klassische Archäologie auf Winckelmann. Ältere, als antiquarisch bezeichnete Arbeiten wurden lange ignoriert, weil sie als unwissenschaftlich galten. Eine vergleichende europäische Wissenschaftsgeschichte archäologischen Forschens vor dessen Institutionalisierung ist deshalb ein Desiderat. Die Autorin füllt diese Lücke, indem sie in ihrem zweibändigen Werk Arbeiten mit archäologischem Inhalt aus verschiedenen europäischen Ländern auf ihre grundlegenden Konzepte, Fragestellungen und Methoden hin untersucht. In Studien zu einzelnen Arbeitsschritten geht sie u. a. der Frage nach, inwieweit und unter welchen sozialen und politischen Bedingungen vor der akademischen Fachbildung methodische und konzeptuelle Arbeitsnormen entstanden und sich durchsetzen konnten. Sie kann zeigen, dass archäologische Quellen seit der Antike als wissenschaftliche Beweise dienten und Untersuchungsmethoden dafür zielgerichtet entwickelt wurden. Im ersten Band behandelt Sasse theoretische Fragen und den Zeitraum von der Antike bis 1630 in zwei parallel aufgebauten Epochendarstellungen. Spezifische Fragen in diesem Band sind die Anwendung antiker Methoden in der italienischen Renaissance, die Bedeutung des Humanismus, der entstehenden Naturwissenschaften sowie der Religionskonflikte und der Verbreitungsprozesse in Europa. Die Autorin zeigt, inwieweit antike Historiker mit archäologischen Quellen und Methoden arbeiteten und dass die Renaissancearchäologie schon Methoden besaß, mit denen sie Grundlagen für eine Historisierung schriftloser Denkmäler legen konnte. Im zweiten Band behandelt Sasse die Zeit von 1630 bis 1852. Sie erfasst damit die Epochen der beginnenden Institutionalisierung, die von der Entwicklung der Grabungsmethodik geprägt ist, sowie der Erfindung des Dreiperiodensystems als heute noch gültiges ur- und frühgeschichtliches Fachparadigma. Skandinavien, das deutsche Sprachgebiet, England und Frankreich stehen hier im Fokus. Deutlich wird, dass einige Ergebnisse seit 1660 wesentlich zur europäischen Säkularisierung beitrugen. Erst die Methoden zur Beobachtung und Bearbeitung von Fundkomplexen und die Definition kultureller Kontexte seit 1750 jedoch schufen die Voraussetzung zur Formulierung tragfähiger Fachparadigmen Band 1. Die Archäologien Von Der Antike Bis 1630 -- Band 2. Die Ur- Und Frühgeschichtliche Archäologie 1630-1850. Barbara Sasse. Revision Of Habilitationsschrift (albert-ludwigs-universität Freiburg, 2001), Originally Titled Der Weg Zu Einer Archäologischen Wissenschaft : Studien Zu Voraussetzung, Erkenntnis Und Anwendung Von Methoden Und Theorien Bis Zum Frühevolutionismus (1850). Band 1 Published In 2017; Band 2 Published In 2018. Includes Bibliographical References And Indexes.
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