وبلاگ بلیان

Der Vertrieb pharmazeutischer und kosmetischer Spezialitäten in Deutschland (Einzelwirtschaftliche Abhandlungen) (German Edition)

معرفی کتاب «Der Vertrieb pharmazeutischer und kosmetischer Spezialitäten in Deutschland (Einzelwirtschaftliche Abhandlungen) (German Edition)» نوشتهٔ Rosenberg, Ernst، منتشرشده توسط نشر De Gruyter در سال 2020. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Die pharmazeutische und kosmetische Speziatitaten-Zndustrie. A. Hie Entwicklung der pharmazeutischen Industrie. Die Entwicklung, auf welche der pharmazeutische Zweig der deutschen chemischen Industrie zurückblicken kann und die auch in unseren Tagen unaufhaltsam vorwärts drängt, reicht auf einen mehr als bescheidenen Anfang bis in das frühe Mittelalter zurück. In dieser Epoche lag die Pflege der Heilkunst ausschließlich in den Händen von Geistlichen, alten Frauen und Schmieden, die insgesamt nicht nur als Berater in Krank heitsfällen tätig waren, sondern auch zugleich die Arznei selbst bereiteten. Erst die Mitte des 14. Jahrhunderts brachte eine Trennung dieser 2 Grosso-Handels (Augsburg, Nürnberg). Ans diesen Tatsachen ist zu er sehen, daß der damalige Apotheker sich nicht auf die Produktion der Arznei, die sogenannte Rezeptur, beschränkte, sondern daß er in vieler Hinsicht auch als Urproduzent seiner Rohmaterialien wirkte. In diesem Zustande verharrte die deutsche Apotheke ungefähr bis gegen den Anfang des 17. Jahrhunderts, wo zunächst in der Weise eine Berufsspaltung eintrat, daß eine größere Anzahl von Apotheken, welche, um nur eine Möglichkeit als Beispiel zu nennen, in einer an Medizinalvegetabilien besonders reichen Gegend gelegen waren, für andere Apotheken, die sich in einer weniger reich gesegneten Gegend befanden, die Rohmaterialien ein sammelten und anfänglich im Nebenbetriebe abgaben. Später wurden derartige Nebenbetriebe häufig beim Tode des Inhabers durch Erbschaft oder Verkauf vom Hauptbetriebe, der Apotheke, abgespalten und so zu Hauptbetrieben, den heutigen Drogen-Grossogeschäften, umgewandelt. Diesen gesellten sich dann weitere zu, die ohne den Umweg über eine Apotheke gegründet wurden. Auf diese Weise wurde der Apotheke ein großer Teil ihrer Urproduktion, deren Schwerpunkt entsprechend dem damaligen Stande der medizinischen Wissenschaft auf den Vegetabilien lag, genommen; die Sorge um die Beschaffung der Rohmaterialien wurde ihr erleichtert, was eine gewisse Abhängigkeit vom Drogen-Grossogeschäft zur Folge hatte, das, wie oben dargestellt, oft von der Apotheke, seinem Mutterbetriebe, losgelöst war und seinem Abnehmer nicht mehr mit dem bisher vielfach obwaltenden kollegialen Interesse entgegentrat. Die berufliche Entlastung, die dem Apotheker durch die geschilderten Vorgänge zuteil wurde und die ihn die kaufmännische Seite seines Be triebes ein wenig vernachlässigen ließ, ermöglichte es dem deutschen Apotheker, sich mit desto größerem Eifer dem Ausbau der wissenschaft lichen Seite seines Faches zu widmen. Erfolge blieben nicht aus. Auf Grund seiner Erfahrungen, die er bei der Umarbeitung der Materialien in seinem Laboratorium sammelte, war es ihm möglich, immer tiefer in die Wesensart und Verwendungsmöglichkeit seiner Materialien, die nach der Entdeckung der überseeischen Länder eine bisher nicht gekannte Bereicherung erfuhren, einzudringen. Er legte auf diese Weise zunächst den Grundstein für die heutige hohe wissenschaftliche Bildung des deutschen Apothekers. Noch bis zum Anfang des 19. Jahrhunderts eignete sich der Apotheker das wissenschaftliche Rüstzeug für seinen Beruf in der Haupt sache in der Stille des Apothekenlaboratoriums an. Von dieser Zeit ab (Otto N. Witt nennt das Jahr 1827) übernahmen die Hochschulen die

Dieser Titel aus dem De Gruyter-Verlagsarchiv ist digitalisiert worden, um ihn der wissenschaftlichen Forschung zugänglich zu machen. Da der Titel erstmals im Nationalsozialismus publiziert wurde, ist er in besonderem Maße in seinem historischen Kontext zu betrachten. Mehr erfahren Sie.

>

دانلود کتاب Der Vertrieb pharmazeutischer und kosmetischer Spezialitäten in Deutschland (Einzelwirtschaftliche Abhandlungen) (German Edition)