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Der vergessene Frieden : Friedensvorstellungen von der Antike bis zur Gegenwart

معرفی کتاب «Der vergessene Frieden : Friedensvorstellungen von der Antike bis zur Gegenwart» نوشتهٔ Karlheinz Koppe (auth.)، منتشرشده توسط نشر VS Verlag für Sozialwissenschaften. in Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH در سال 2001. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Der Autor untersucht in diesem Buch das Phänomen des Friedens direkt und nicht, wie es sonst häufig der Fall ist, über seinen Gegenpol, den Krieg. Die Ausgangsthese lautet, dass die Friedensidee so alt ist wie die menschliche Zivilisation. Der Autor stellt die Belege vor, die zeigen, wie die Menschen in den einzelnen belegten Kulturen über den Frieden gedacht haben. Im Anschluss an die Darstellung der Geschichte der Friedensvorstellungen folgt eine Dokumentation der Friedenswissenschaften im 20. Jahrhundert. Im Anhang sind dazu wichtige friedenswissenschaftliche Texte und Dokumente abgedruckt. Warum dieses Buch über Vergangenes und nicht über künftige Entwicklun­ gen? Weil es mir weniger wichtig erscheint, über die Zukunft nachzudenken, als mehr über die Vergangenheit zu wissen, denn das Wissen über Vergange­ nes hilft, das Naheliegende zu bewältigen und die Bewältigung des Nahelie­ genden ist der Schlüssel zur Zukunft. In den fast drei Jahrzehnten, in denen ich friedenswissenschaftlich tätig war, habe ich immer wieder einen Gedanken verfolgt, der erst seit wenigen Jahren in der Friedensforschung an Raum gewinnt: Warum nähert sich die Friedensforschung vorrangig dem Begriff und damit dem teils realen, teils potentiellen gesellschaftlichen Zustand des Friedens von seinem Gegenpol her, nämlich vom Begriff des Krieges und dem Begriff der Gewalt, ganz gleich, ob diese in offener (physischer) oder verdeckter (struktureller und kultureller) Form ausgeübt wird? Läge es nicht nahe, das Phänomen des Friedens direkt zu untersuchen, zumal die Annahme gerechtfertigt erscheint, daß es zu allen Zeiten und in allen Gesellschaften Friedenszustände gegeben hat, die längere Perioden gedauert und mehr Menschen umfaßt haben, als dies auf Grund einer einseitigen'kriegskulturellen'Geschichtsschreibung den Anschein hat, also einer Geschichtsschreibung, die den Krieg und nicht den Frieden in den Mittelpunkt stellt? Der Publizist und Mitbegründer der Wochenzeitung Die Zeit, Ernst Friedlaender, hat diese Frage schon kurz nach Ende des Zweiten Weltkriegs gestellt:'Inwieweit, so könnte gefragt werden, besteht ein Bedarf nach einer systematischen Unter­ suchung über das Wesen des Friedens? Diese Frage müßte dann als berechtigt gelten, wenn Front Matter....Pages 1-12 Einleitung....Pages 13-19 Empfohlene Literatur zur Einführung....Pages 20-20 Der vergessene Frieden....Pages 21-59 Von der Antike bis zum Mittelalter....Pages 61-114 Vom Mittelalter bis zur frühen Neuzeit....Pages 115-158 Vom Westfälischen Frieden bis zum 20. Jahrhundert....Pages 159-189 Friedenswissenschaft im 20. Jahrhundert....Pages 191-254 Anhang....Pages 255-343 Back Matter....Pages 345-365
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