<<Der>> unüberquerbare Rubikon eine phänomenologische Psychopathologie der Willensstörungen
معرفی کتاب «<<Der>> unüberquerbare Rubikon eine phänomenologische Psychopathologie der Willensstörungen» نوشتهٔ Daniel Broschmann، منتشرشده توسط نشر VERLAG KARL ALBER در سال 2019. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Ob bei Depressionen, Zwangsstörungen oder Suchterkrankungen – Willensstörungen spielen im psychiatrischen Alltag eine herausgehobene Rolle. Patienten beklagen das Verschwinden der eigenen Willenskraft, erleben das Versagen der Steuerungsfähigkeit oder sind nicht in der Lage, sich zu entscheiden. Obwohl Willensstörungen vor 100 Jahren in der Psychopathologie einen besonderen Stellenwert innehatten, sind diese heutzutage nur eine Randnotiz wert. In einem großangelegten Entwurf zieht der Autor einen roten Faden von einer Psychologie des Wollens über eine Psychopathologie verschiedener Willensstörungen zu einer Psychotherapie des Willens. Dabei erscheint das Wollen als ein psychisches Vermögen des Menschen, dessen Besonderheiten und Strukturen minutiös herausgearbeitet werden. In seinen Willensfunktionen eingeschränkt zu sein, verstärkt dagegen psychisches Leid und führt zur gefühlten wie realen Unfreiheit des Patienten. Eine Phänomenologie von Willensstörungen kann einen Beitrag dazu leisten, dieses psychische Leid zu verstehen und zu behandeln. Vorwort Inhaltsverzeichnis A. Einleitung B. Die phänomenologische Methode C. Propädeutik: Phänomenologische Psychologie des Wollens (Kap. I–V) D. Klinik: Phänomenologische Psychopathologie der Willensstörungen und Psychotherapie des Willens (Kap. I–VI) B. Die phänomenologische Methode 1. Vom Phänomen zur Phänomenologie 2. Methodische Probleme C. Propädeutik: Phänomenologische Psychologie des Wollens I. Das Wollen als psychisches Vermögen 1. Die Besonderheiten des Wollens 2. Das Wollen als komplexes Vermögen (1) Denken können (2) Fühlen können (3) Innehalten können (4) Sich vorstellen können (5) Sich entschließen können (6) Sich bestimmen können 3. Zusammenfassung II. Die Strukturmomente und Phasen des Wollens 1. Strukturmomente des Wollens a) Konation (i) Lebensdrang und Antrieb (ii) Leiblich-vitale Bedürfnisse (iii) Seelisch-emotionale Bedürfnisse (iv) Geistig-kulturelle Bedürfnisse b) Suspension c) Volition 2. Phasen des Wollens a) Prädezisionale Phase b) Dezisionale Phase c) Postdezisionale Phase (i) Planung des Willens (Sequenzierung) (ii) Umsetzung des Willens (Konversion) (iii) Beibehaltung des Willens (Persistenz) 3. Zusammenfassung III. Die Zeitstruktur des Wollens 1. Zeitphänomene a) Zeitperspektiven b) Zeitebenen c) Zeitdimensionen (i) Die Vergangenheit (ii) Die Gegenwart (iii) Die Zukunft 2. Zeit und Wollen a) Die dynamische Doppelstruktur b) Das Zeitgefälle 3. Zusammenfassung IV. Das Wollen in Situationen 1. Das situative Geflecht a) Eigener Leib b) Stimmung c) Räumliche Verortung d) Vergangenheit und Zukunftsbezug e) Verflochtenheit mit dem Anderen 2. Die bedingte Freiheit der Situation (1) Die situative Bedingtheit des Wollens (2) Das Erleben des So-oder-anders-Können (3) Psychopathologische Einschränkung der Entscheidungsfreiheit 3. Die Kairós-Situation 4. Zusammenfassung V. Selbstbestimmung im Wollen und Handeln 1. Die personale Ebene der Selbstbestimmung a) Authentizität (i) Die hermeneutische Methode (ii) Die existentielle Methode b) Selbsttranszendenz c) Offenheit 2. Die volitionale Ebene der Selbstbestimmung a) Intuition b) Besonnenheit c) Entschlossenheit d) Beharrlichkeit 3. Zusammenfassung D. Klinik: Phänomenologische Psychopathologie der Willensstörungen und Psychotherapie des Willens I. Die melancholische Abulie 1. Welterleben in der schweren Depression 2. Selbsterleben in der schweren Depression a) Verlust geistig-kultureller Bedürfnisse b) Verlust seelisch-emotionaler und leiblich-vitaler Bedürfnisse c) Verlust von Antrieb und Lebensdrang 3. Zusammenfassung II. Die Impulskontrollstörungen 1. Besonderheiten der Impulskontrollstörung 2. Impulskontrollstörungen im Spektrum psychischer Erkrankungen a) Affektive Störungen b) Schizophrenie c) Essstörungen d) »Abnorme Gewohnheiten« 3. Impulsivität bei Störungen der Persönlichkeitsstruktur a) Antisoziale Persönlichkeitsstörung b) Emotional-instabile Persönlichkeitsstörung 4. Zusammenfassung III. Die Zwangsstörungen 1. Die Zwangsstörung als Inhibitionsstörung a) Starker Antrieb und schwache Suspension b) Der Charakter des Unsinnigen und Störenden 2. Zwangsgedanken a) Zwangsgedanken mit Ängsten vor Verunreinigung b) Zwangsgedanken mit aggressivem Inhalt c) Zwangsgedanken mit sexuellem Inhalt 3. Die Zwangshandlungen a) Wasch- und Reinigungszwang b) Kontrollzwang c) Ordnungszwang d) Das »Schlafzeremoniell« e) Zähl- oder Rechenzwang 4. Zusammenfassung IV. Die pathologische Ambivalenz 1. Die Begriffsgeschichte der Ambivalenz 2. Der Begriff der Ambivalenz 3. Die pathologische Ambivalenz a) »Psychotische« Ambivalenz b) Die »neurotische« Ambivalenz 4. Zusammenfassung V. Psychopathologie des Zukunftsbezugs 1. Eingeengter Zukunftsbezug 2. Unterbrochener Zukunftsbezug 3. Erlöschender Zukunftsbezug 4. Unsteter Zukunftsbezug 5. Unbestimmter Zukunftsbezug 6. Sprunghafter Zukunftsbezug 7. Fremdbestimmter Zukunftsbezug 8. Zusammenfassung VI. Skizze einer Psychotherapie des Willens 1. Die »Schulung des Willens« a) Die Ebene der Konation: Stärkung der Motivation (i) Motivation durch Vergangenheit und Zukunft (ii) Motivation durch Imagination und Suggestion b) Die Ebene der Suspension: Stärkung der Selbstkontrolle c) Ebene der Volition: Stärkung der Entscheidungsfähigkeit (i) Sich entschließen können (ii) Planen können (iii) Umsetzen können (iv) Beharren können 2. Selbstbestimmtes Wollen im Fokus der Therapie a) Die sinnzentrierte Methode b) Die hermeneutische Methode c) Die existentielle Methode 3. Zusammenfassung E. Schlusswort 1. Zusammenfassung der Ergebnisse 2. Ausblick und abschließende Bemerkungen Literatur
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