Der Untergang des Abendlandes : Umrisse einer Morphologie der Weltgeschichte
معرفی کتاب «Der Untergang des Abendlandes : Umrisse einer Morphologie der Weltgeschichte» نوشتهٔ Oswald Spengler; Detlef Felken، منتشرشده توسط نشر Verlag C.H. Beck : C.H.Beck در سال 2017. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Oswald Spenglers "Untergang des Abendlandes" gehört zu den meistgelesenen geschichtsphilosophischen Werken des 20. Jahrhunderts. Trotz der Kritik, die an seinen historischen, philosophischen und politischen Aussagen geübt worden ist, hat das Buch bis heute seinen Platz als Klassiker der Zivilisationskritik behauptet. In jüngster Zeit haben seine Thesen im Zusammenhang mit der Debatte über das "Ende der Geschichte" neue Aktualität gewonnen. Cover Titel Zum Buch Über den Autor Impressum VORWORT INHALTSVERZEICHNIS ERSTER BAND: GESTALT UND WIRKLICHKEIT EINLEITUNG Die Aufgaben Morphologie der Weltgeschichte – eine neue Philosophie Für wen gibt es Geschichte? Die Antike und Indien unhistorisch Ägypten: Mumie und Totenverbrennung Die Form der Weltgeschichte. Altertum – Mittelalter – Neuzeit Entstehung dieses Schemas Seine Zersetzung Westeuropa kein Schwerpunkt Goethes Methode die einzig historische Wir und die Römer Nietzsche und Mommsen Probleme der Zivilsachen Imperialismus als Ausgang Notwendigkeit und Tragweite des Grundgedankens Verhältnis zur heutigen Philosophie Deren letzte Aufgabe Entstehung des Buches TAFELN ZUR VERGLEICHENDEN MORPHOLOGIE DER WELTGESCHICHTE ERSTES KAPITEL: VOM SINN DER ZAHLEN Grundbegriffe Die Zahl als Zeichen der Grenzsetzung Jede Kultur hat eine eigene Mathematik Die antike Zahl als Größe Weltbild des Aristarch Diophant und die arabische Zahl Die abendländische Zahl als Funktion Weltangst und Weltsehnsucht Geometrie und Arithmetik Die klassischen Grenzprobleme Überschreiten der Grenze des Sehsinnes. Symbolische Raumwelten Letzte Möglichkeiten ZWEITES KAPITEL: DAS PROBLEM DER WELTGESCHICHTE I. Physiognomik und Systematik Kopernikanische Methode Geschichte und Natur Gestalt und Gesetz Physiognomik und Systematik Kultur als Organismen Innere Form, Tempo, Dauer Gleichartiger Bau „Gleichzeitigkeit“ II. Schicksalsidee und Kausalitätsprinzip Organische und anorganische Logik Zeit und Schicksal, Raum und Kausalität Das Zeitproblem Die Zeit Gegenbegriff zum Raum Die Zeitsymbole (Tragik, Zeitmessung, Bestattung) Die Sorge (Erotik, Staat, Technik) Schicksal und Zufall Zufall und Ursache Zufall und Stil des Daseins Anonyme und persönliche Epochen Zukunftsrichtung und Bild der Vergangenheit Gibt es eine Geschichtswissenschaft? Die neue Fragestellung DRITTES KAPITEL: MAKROKOSMOS I. Die Symbolik des Weltbildes und das Raumproblem Der Makrokosmos als Inbegriff der Symbole in bezug auf eine Seele Raum und Tod „Alles Vergängliche ist nur ein Gleichnis“ Das Raumproblem: Nur die Tiefe ist raumbildend Die Raumtiefe als Zeit Geburt der Weltanschauung aus dem Ursymbol einer Kultur Das antike Ursymbol der Körper, das arabische die Höhle, das abendländische der unendliche Raum II. Apollinische, faustische, magische Seele Ursymbol, Architektur und Götterwelt Das ägyptische Ursymbol der Weg Ausdruckssprache der Kunst: Ornamentik oder Imitation Ornament und Früharchitektur Architektur des Fensters Der große Stil Stilgeschichte als Organismus Zur Geschichte des arabischen Stils Philologie der Kunsttechnik VIERTES KAPITEL: MUSIK UND PLASTIK I. Die bildenden Künste Musik eine bildende Kunst Einteilung nach andern als historischen Gesichtspunkten unmöglich Die Auswahl der Künste als Ausdrucksmittel höherer Ordnung Apollinische und faustische Kunstgruppe Die Stufen der abendländischen Musik Die Renaissance als antigotische (antimusikalische) Bewegung Charakter des Barocks Der Park Symbolik der Farben. Farben der Nähe und Ferne Goldgrund und Atelierbraun Patina II. Akt und Portrait Arten der Menschendarstellung Portrait, Bußsakrament, Satzbau Die Köpfe antiker Statuen Kinder- und Frauenbildnisse Hellenistische Bildnisse Das Barockbildnis Lionardo, Raffael und Michelangelo als Überwinder der Renaissance Sieg der Instrumentalmusik über die Ölmalerei um 1670 (entsprechend dem Sieg der Rundplastik über das Fresko um 460 v. Chr.) Impressionismus Pergamon und Bayreuth: Ausgang der Kunst FÜNFTES KAPITEL: SEELENBILD UND LEBENSGEFÜHL I. Zur Form der Seele Das Seelenbild eine Funktion des Weltbildes Psychologie eine Gegenphysik Apollinisches, magisches, faustisches Seelenbild Der „Wille“ im gotischen „Seelenraum“ Die „innere Mythologie“ Wille und Charakter Antike Haltungs- und faustische Charaktertragödie Symbolik des Bühnenbildes Tages- und Nachtkunst Popularität und Esoterik Das astronomische Bild Der geographische Horizont II. Buddhismus, Stoizismus, Sozialismus Die faustische Moral rein dynamisch Jede Kultur besitzt eine eigene Form von Moral Haltungs- und Willensmoral Buddha, Sokrates, Rousseau als Wortführer anbrechender Zivilisation Tragische und Plebejermoral Rückkehr zur Natur, Irreligion, Nihilismus Der ethische Sozialismus Gleicher Bau der Philosophiegeschichte in jeder Kultur Die zivilisierte Philosophie des Abendlandes SECHSTES KAPITEL: FAUSTISCHE UND APOLLINISCHE NATURERKENNTNIS Die Theorie als Mythos Jede Naturwissenschaft von einer vorausgegangenen Revolution abhängig Statik, Alchymie, Dynamik als Theorien dreier Kulturen Atomlehren Unlösbarkeit des Bewegungsproblems Stil des „kausalen Geschehens“, der „Erfahrung“ Gottgefühl und Naturerkenntnis Der große Mythos Antike, magische, faustische numina Der Atheismus Die faustische Physik als das Dogma von der Kraft Grenzen ihrer theoretischen – nicht technischen – Fortentwicklung Selbstzerstörung der Dynamik; Eindringen geschichtlicher Vorstellungen Ausgang der Theorie: Auflösung in ein System morphologischer Verwandtschaften ZWEITER BAND: WELTHISTORISCHE PERSPEKTIVEN ERSTES KAPITEL: URSPRUNG UND LANDSCHAFT I. Das Kosmische und der Mikrokosmos Pflanze und Tier Dasein und Wachsein Empfinden, Verstehen, Denken Bewegungsproblem Massenseele II. Die Gruppe der hohen Kulturen Geschichtsbild, Naturbild Menschen- und Weltgeschichte Zwei Zeitalter: Primitive und hohe Kulturen Überblick der hohen Kulturen Der gesichtslose Mensch III. Die Beziehungen zwischen den Kulturen „Einwirkung“ Das römische Recht Magisches Recht Recht des Abendlandes ZWEITES KAPITEL: STÄDTE UND VÖLKER I. Die Seele der Stadt Mykene und Kreta Der Bauer Weltgeschichte ist Stadtgeschichte Stadtbild Stadt und Geist Geist der Weltstadt Unfruchtbarkeit und Zerfall II. Völker, Rassen, Sprachen Daseinsströme und Wachstumsverbindungen Ausdruckssprache und Mitteilungssprache Totem und Tabu Sprache und Sprechen Das Haus als Rasseausdruck Burg und Dom Die Rasse Blut und Boden Die Sprache Mittel und Bedeutung Wort, Grammatik Sprachgeschichte Schrift Morphologie der Kultursprachen III. Urvölker, Kulturvölker, Fellachenvölker Völkernamen, Sprachen, Rassen Wanderungen Volk und Seele Die Perser Morphologie der Völker Volk und Nation Antike, arabische, abendländische Nationen DRITTES KAPITEL: PROBLEME DER ARABISCHEN KULTUR I. Historische Pseudomorphosen Der Begriff 784 Actium Das Russentum Arabische Ritterzeit Der Synkretismus Juden, Chaldäer, Perser der Vorkultur Mission Jesus Paulus Johannes, Marcion Heidnische und christliche Kultkirche II. Die magische Seele Dualismus der Welthöhle Zeitgefühl (Ära, Weltgeschichte, Gnade) Consensus Das „Wort“ als Substanz, der Koran Geheime Tora, Kommentar Die Gruppe der magischen Religionen Der christologische Streit Dasein als Ausdehnung (Mission) III. Pythagoras, Mohammed, Cromwell Wesen der Religionen Mythos und Kultus Moral als Opfer Morphologie der Religionsgeschichte Die Vorkultur: Franken, Russen Ägyptische Frühzeit Antike China Gotik (Marien- und Teufelsglaube, Taufe und Buße) Reformation Die Wissenschaft Puritanismus Rationalismus „Zweite Religiosität“ Römischer und chinesischer Kaiserkult Das Judentum VIERTES KAPITEL: DER STAAT I. Das Problem der Stände: Adel und Priestertum Mann und Weib Stamm und Stand Bauerntum und Gesellschaft Stand, Kaste, Beruf Adel und Priestertum als Symbole von Zeit und Raum Zucht und Bildung, Sitte und Moral Eigentum, Macht und Beute Priester und Gelehrte Wirtschaft und Wissenschaft: Geld und Geist Geschichte der Stände: Frühzeit Der dritte Stand: Stadt – Freiheit – Bürgertum II. Staat und Geschichte Bewegtes und Bewegung, „In-Form-sein“ Recht und Macht Stand und Staat Der Lehnstaat Vom Lehnsverband zum Ständestaat Polis und Dynastie Der absolute Staat, Fronde und Tyrannis Wallenstein Kabinettspolitik Von der ersten zur zweiten Tyrannis Die bürgerliche Revolution Geist und Geld Formlose Gewalten (Napoleonismus) Emanzipation des Geldes „Verfassung“ Vom Napoleonismus zum Cäsarismus (Zeitalter der „kämpfenden Staaten“) Die großen Kriege Römerzeit Vom Kalifat zum Sultanat Ägypten Die Gegenwart Der Cäsarismus III. Philosophie der Politik Das Leben ist Politik Politische Begabung Der Staatsmann Tradition schaffen Physiognomischer (diplomatischer) Takt Stand und Partei Das Bürgertum als Urpartei (Liberalismus) Vom Stand über die Partei zum Gefolge von Einzelnen Die Theorie: Von Rousseau bis Marx Geist und Geld (Demokratie) Die Presse Selbstvernichtung der Demokratie durch das Geld FÜNFTES KAPITEL: DIE FORMENWELT DES WIRTSCHAFTSLEBENS I. Das Geld Die Nationalökonomie Die politische und die wirtschaftliche Seite des Lebens Erzeugende und erobernde Wirtschaft (Landbau und Handel) Politik und Handel (Macht und Beute) Urwirtschaft und Wirtschaftsstil der hohen Kulturen Stand und Wirtschaftsklasse Das stadtlose Land: Denken in Gütern Die Stadt: Denken in Geld Weltwirtschaft: Mobilisierung der Güter durch das Geld Das antike Geld: Die Münze Der Sklave als Geld Das faustische Denken in Geld: Der Buchwert Die doppelte Buchführung Die Münze im Abendland Geld und Arbeit Der Kapitalismus Wirtschaftliche Organisation Erlöschen des Denkens in Geld: Diokletian. Das Wirtschaftsdenken der Russen II. Die Maschine Geist der Technik Primitive Technik und Stil der hohen Kulturen Antike „Technik“ Die faustische Technik: Der Wille zur Macht über die Natur. Der Erfinder Rausch der modernen Erfindungen Der Mensch als Sklave der Maschine Unternehmer, Arbeiter, Ingenieur Ringen zwischen Geld und Industrie Endkampf zwischen Geld und Politik; Sieg des Blutes NACHWORT von Detlef Felken REGISTER Register I: Personen und Sachen Register II: Benutzte oder empfohlene Autoren
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Oswald Spenglers "Untergang des Abendlandes" gehört zu den meistgelesenen geschichtsphilosophischen Werken des 20. Jahrhunderts. Trotz der Kritik, die an seinen historischen, philosophischen und politischen Aussagen geübt worden ist, hat das Buch bis heute seinen Platz als Klassiker der Zivilisationskritik behauptet. In jüngster Zeit haben seine Thesen im Zusammenhang mit der Debatte über das "Ende der Geschichte" neue Aktualität gewonnen.