Der Sprechende Gott: Gesammelte Studien Zum Hebraerbrief (Wissenschaftliche Untersuchungen Zum Neuen Testament) (German Edition)
معرفی کتاب «Der Sprechende Gott: Gesammelte Studien Zum Hebraerbrief (Wissenschaftliche Untersuchungen Zum Neuen Testament) (German Edition)» نوشتهٔ Knut Backhaus، منتشرشده توسط نشر Mohr Siebeck GmbH & Company KG. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
English summary: This volume includes thirteen articles on the interpretation of Hebrews written between 1993 and 2009. They focus on the concept of God, Christology, the intertextual and figurative modes of generating and developing biblical theology, the relationship between Israel and the church, the history of Christian hope and anxiety and the ethical foundation of Christian sociality. The Epistle to the Hebrews shows the connection between these areas in the first sentence: God's self communication in Israel's history of promise, completed and guaranteed in the Christ drama. Thus the book presents the multifaceted image of a pioneer of theology who has often been underestimated by the church and by scholars. Biblically oriented, thoughtful, rhetorically skilled and (contrary to many a prejudice) practically competent, Hebrews explores the speaking God in order to define and deepen Christian identity in the crisis of its liminal period. German description: In methodologischer Vielfalt spiegeln die dreizehn Beitrage dieses Sammelbandes facettenreich und in engem Kontakt zur aktuellen Forschung den Gang der Hebraerbrief-Exegese der beiden letzten Jahrzehnte wider. Ihr Schwerpunkt liegt auf dem Gottesbild, der Christologie, der intertextuellen Gewinnung und symbolsprachlichen Entwicklung biblischer Aussageweisen, dem Verhaltnis zwischen Israel und der Kirche, der Hoffnungs- und Angstgeschichte des Urchristentums und der ethischen Grundlegung kirchlicher Sozialitat. Was diese unterschiedlichen Felder verbindet, sagt der Hebraerbrief in seinem ersten Satz: Gottes Selbstmitteilung in der Verheissungsgeschichte Israels und im Christus-Drama, das diese Geschichte verburgt und vollendet und die Glaubens- und Lebensgeschichte der Getauften sehr konkret verwandelt. Der hinfuhrende Beitrag wirbt dafur, die hermeneutischen Chancen dieses ungewohnlichen Schreibens wahrzunehmen, das in Wissenschaft und Kirche Vielen noch immer wie ein Fremdkorper im Neuen Testament erscheint. Biblisch orientiert, denkerisch anspruchsvoll, rhetorisch gezielt und (gegen manches Vorurteil) lebenspraktisch kompetent, legt der Hebraerbrief den 'sprechenden Gott' aus, um christliche Identitat in der Krise einer Schwellenzeit zu begrunden und zu vertiefen. Er ist weder 'weltfremd' noch 'schwierig'. Er ist der erste Versuch einer offenen christlichen Redekultur und, gerade mit seiner aufschreckenden Leidenschaft, ein Pionierstuck der theologischen Vernunft. Cover Vorwort Inhalt Der Hebräerbrief: Potential und Profil: Eine Hinführung 1. „Fremdling und Beisasse“ – Über die Chancen einer Kontrastschrift 2. Die Aufsätze dieses Bandes Der Hebräerbrief und die Paulus-Schule 1. Das Verhältnis des Hebr zum Corpus Paulinum 1.1 Das literarische Verhältnis des Hebr zum Corpus Paulinum 1.2 Das traditionsgeschichtliche Verhältnis des Hebr zum Corpus Paulinum 2. Das Verhältnis des Hebr zur Paulus-Schule 2.1 Die literarische Integrität von Hebr 13 2.2 Der „paulinische Charakter“ von Hebr 13,22–25 bzw. Hebr 13 2.3 Die römische Lokalisierung der Adressatengemeinde 2.4 Die historische Situation 2.5 Der Hebräerbrief und die Paulus-Schule Per Christum in Deum: Zur theozentrischen Funktion der Christologie im Hebräerbrief 1. Der lebendige Gott 2. Der theo-logische Problemhorizont 3. Die situativen Prämissen 3.1 Die Gattung des Hebräerbriefes 3.2 Der „Sitz im Leben“ des Hebräerbriefes 4. Texterschließung 4.1 Das Gesamtgefüge 4.2 Christologie und Wort-Gottes-Theologie 4.3 Christologie und kulttypologische Soteriologie (1) Überblick (2) Theo-logischer Gedankengang (3) Kulttypologische Durchführung 4.4 Christologie und Glaubensparaklese 5. Resümee „Licht vom Licht“: Die Präexistenz Christi im Hebräerbrief 1. Existentielle Christologie – Zur Aktualität des Hebräerbriefs 2. „Christologie im Präsens“ – Zum Anliegen des Hebräerbriefs 3. Der theologische Stellenwert der Präexistenz-Christologie 4. Die Durchführung der Präexistenz-Christologie 5. Grundzüge der Präexistenz-Christologie 5.1 Tradition 5.2 Sprache 5.3 Parakletische Wirkabsicht 5.4 Theologischer Rahmen 6. Präexistenz und Menschheit Jesu 7. Geboren vor aller Zeit? – Zum Gespräch mit Karl-Josef Kuschel Gott als Psalmist: Ps 2 im Hebräerbrief 1. Intertextualität und Theo-Logie 2. Ganz oben: Ps 2,7 im Kontext von Hebr 1,1–14 2.1 Das Exordium als Klangkörper von Ps 2 2.2 Ps 2,7 als theo-logisches Basismodul des Hebr 2.3 Ps 2,7 als Initiationssignal der kognitiven Gegenwelt 3. Ganz unten: Ps 2,7 im Kontext von Hebr 4,14–5,10 3.1 Die propositio als Klangkörper von Ps 2 3.2 Ps 2, 7 als dialogisches Basismodul des Zentralteils 3.3 Ps 2,7 als Affirmationssignal der kognitiven Gegenwelt 4. Ps 2 im Dialog mit Hebr? a) Nicht Texte kommunizieren miteinander, sondern Menschen kommunizieren über Texte b) Inter-Texte antworten nicht, aber Texte haben eine Antwortstruktur c) Im Sinne des Hebr ist das dialogische Inter von Texten ein theo-logischer Prozess. Zwei harte Knoten: Todes- und Gerichtsangst im Hebräerbrief 1. Hebr 2,14f: Todesangst und Lebensfreiheit 2. Der Makrotext: Die ars moriendi christologica in Hebr 2.1 Die Befreiungstat (2,5–18) 2.2 Der Hohepriester, schreiend und weinend (5,7–10) 2.3 Die Ästhetik des Ziels 3. Der affektive Kontext: Die rhetorisierte Gerichtsangst 3.1 Mobilisierung von Angst und Redekultur 3.2 Wie unmöglich ist die zweite Umkehr? Das Bundesmotiv in der frühkirchlichen Schwellenzeit: Hebräerbrief, Barnabasbrief, Dialogus cum Tryphone 1. Die frühkirchliche Schwellenphase als semantische Sattelzeit der Bundestheologie 2. Die theologiegeschichtlichen Rahmenbedingungen der frühkirchlichen Entfaltung des Bundesmotivs 3. Die Heilstat Christi und Gottes neuer Bund: Der Hebräerbrief 4. Gottes einziger Bund: Der Barnabasbrief 5. Alter und Neuer Bund: Der Dialogus cum Tryphone 6. Ertrag Das Land der Verheißung: Die Heimat der Glaubenden im Hebräerbrief 1. Problemhorizont: Der Gipfel als Heimat 2. Der Mikrotext: Hebr 11,9–10 3. Der Makrotext 4. Die theologische Leistung 5. Ethische Rückfrage Das wandernde Gottesvolk – am Scheideweg: Der Hebräerbrief und Israel 1. Das Gottesvolk auf friedlichem Weg 2. Das Gottesvolk auf schiedlichem Weg 3. Das Gottesvolk auf Abwegen? Resümee Auf Ehre und Gewissen!: Die Ethik des Hebräerbriefs 1. Im Widerstreit 1.1 Selbstbezüglichkeit und Trivialität: Das Missverhältnis zwischen Theologie und Ethik 1.2 Partikularität und Esoterik: Das Missverhältnis zwischen universalem Anspruch und Gruppenmoral 1.3 Problemstellung 2. Texterschließung 2.1 Das semantische Inventar 2.2 Die usuelle Paränese 2.2.1 Gruppenethische Orientierung 2.2.2 Soziale Stabilisierung (10,24–25a; 13,1–6) 2.2.3 Wissensorganisation (13,7–17) 3. Wissenssoziologische Würdigung 3.1 Legitimation des Christseins 3.2 Transformation sozialer Akzeptanz Kult und Kreuz: Zur frühchristlichen Dynamik ihrer theologischen Beziehung 1. Christentum und Kult 1.1 Definition des Kultes 1.2 Pluriformität des Kultes im frühchristlichen Milieu 1.2.1 Der zentrale jüdische Kult 1.2.2 Der periphere jüdische Kult 1.2.3 Der pagane Kult 1.2.4 Die Genese des christlichen Kultes 1.3 Die frühchristliche Dialektik des Kultes 2. Die Dynamik frühchristlicher Kulttheologie 2.1 Wertungsleitende Prämissen 2.2 Überwindung des Kultes? 2.3 Die Dynamik im Licht antiker Religionsgeschichte 3. Das Kreuz als Basis und Norm des Kultes Zermürbung und Zuversicht: Otto Kuss als Ausleger des Hebräerbriefs 1. Hintergründe: Auf der Streckbank 2. Höhepunkte: Soteriologie und Seelsorge 2.1 Der Hebräerbrief als Ganzes 2.2 Der Hebräerbrief als Theologie 2.3 Der Hebräerbrief als Seelsorge 3. Hinderungsgründe: Das wandernde Gottesvolk und der Einzelgänger Aufbruch ins Evangelium: Unruhe als urchristliches Existential 1. Unruhe als Seinsform – Der Herr 2. Unruhe als Sendung – Der Apostel 3. Unruhe als Heil – Die Kirche 4. Unruhe als Hoffnung – Das Ende 5. Summa: Aufbruch und Vollendung English Summaries Hebrews: Potential and Profile: An Introduction Hebrews and the Pauline School Per Christum in Deum: The Theocentric Function of Christology in Hebrews Light from Light: The Pre-Existence of Christ in Hebrews God as Psalmist: Psalm 2 in Hebrews Luther’s Two Hard Knots: Anxiety of Death and Anxiety of Judgement in Hebrews The Motif of Covenant in Emerging Christianity: Hebrews, The Epistle of Barnabas, The Dialogue with Trypho Land of Promise: The Homeland of the Faithful in Hebrews The Wandering People of God – at the Parting-Ways: Hebrews and Israel How to Entertain Angels: The Ethics of Hebrews Cult and Cross: The Early Christian Dynamics of Their Theological Relation Confusion and Confidence: Otto Kuss as An Expositor of Hebrews Setting Out into the Gospel: Unrest as Christian State of Normalty Nachweis der Erstveröffentlichungen Stellenregister 1. Altes Testament 2. Neues Testament 3. Frühjüdische Literatur 4. Literatur der paganen Antike 5. Neutestamentliche Apokryphen 6. Patres Apostolici 7. Altkirchliche Literatur Autorenregister Sachregister Griechische Begriffe Rhetorische Beschreibungsbegriffe Namen und Sachen In methodologischer Vielfalt spiegeln die dreizehn Beiträge dieses Sammelbandes facettenreich und in engem Kontakt zur aktuellen Forschung den Gang der Hebräerbrief-Exegese der beiden letzten Jahrzehnte wider. Ihr Schwerpunkt liegt auf dem Gottesbild, der Christologie, der intertextuellen Gewinnung und symbolsprachlichen Entwicklung biblischer Aussageweisen, dem Verhältnis zwischen Israel und der Kirche, der Hoffnungs- und Angstgeschichte des Urchristentums und der ethischen Grundlegung kirchlicher Sozialität. Was diese unterschiedlichen Felder verbindet, sagt der Hebräerbrief in seinem ersten Satz: Gottes Selbstmitteilung in der Verheißungsgeschichte Israels und im Christus-Drama, das diese Geschichte verbürgt und vollendet und die Glaubens- und Lebensgeschichte der Getauften sehr konkret verwandelt. Der hinführende Beitrag wirbt dafür, die hermeneutischen Chancen dieses ungewöhnlichen Schreibens wahrzunehmen, das in Wissenschaft und Kirche Vielen noch immer wie ein Fremdkörper im Neuen Testament erscheint. Biblisch orientiert, denkerisch anspruchsvoll, rhetorisch gezielt und (gegen manches Vorurteil) lebenspraktisch kompetent, legt der Hebräerbrief den'sprechenden Gott'aus, um christliche Identität in der Krise einer Schwellenzeit zu begründen und zu vertiefen. Er ist weder'weltfremd'noch'schwierig'. Er ist der erste Versuch einer offenen christlichen Redekultur und, gerade mit seiner aufschreckenden Leidenschaft, ein Pionierstück der theologischen Vernunft. HauptbeschreibungIn methodologischer Vielfalt spiegeln die dreizehn Beiträge dieses Sammelbandes facettenreich und in engem Kontakt zur aktuellen Forschung den Gang der Hebräerbrief-Exegese der beiden letzten Jahrzehnte wider. Ihr Schwerpunkt liegt auf dem Gottesbild, der Christologie, der intertextuellen Gewinnung und symbolsprachlichen Entwicklung biblischer Aussageweisen, dem Verhältnis zwischen Israel und der Kirche, der Hoffnungs- und Angstgeschichte des Urchristentums und der ethischen Grundlegung kirchlicher Sozialität. Was diese unterschiedlichen Felder verbindet, sagt der Hebräerbrief
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