معرفی کتاب «Der sogenannte "Antiquus Austriacus" und weitere "auctores antiquissimi": Zur ältesten Überlieferung römerzeitlicher Inschriften im österreichischen Raum» نوشتهٔ Doris Marth، منتشرشده توسط نشر Verlag Holzhausen GmbH در سال 2016. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Der vorliegende Band widmet sich der ältesten Überlieferung römerzeitlicher Inschriften im österreichischen Raum, wobei der chronologische Schwerpunkt im ausgehenden 15. und ersten Drittel des 16. Jahrhunderts liegt. Den geographischen Schwerpunkt bildet die Provinz 'Noricum', jedoch werden auch Denkmäler aus 'Raetia', 'Dalmatia', 'Italia' und vor allem aus 'Pannonia Superior' behandelt. Neben den ältesten Abschriften norischer Inschriften richtet sich der Blick vor allem auf die Verbreitung des humanistischen Gedankengutes im österreichischen Raum, die ein umfassenderes Interesse für eine antiquarischepigraphische Sammeltätigkeit nach sich zieht. Besonderes Augenmerk gilt der Frage, ob der sogenannte 'Antiquus Austriacus' tatsächlich mit Augustinus Prygl Tyfernus zu identifizieren ist, wofür bisher mehrfach plädiert worden ist. Die detaillierte Untersuchung und Gegenüberstellung bereits bekannter epigraphischer Sammlungen sowie bisher kaum beachteter Handschriften führen schließlich zu aufschlussreichen und teils überraschenden Ergebnissen. Vor allem zeigt sich, dass es sich bei der "Antiquus-Austriacus-Sammlung" nicht um eine homogene Zusammenstellung eines einzigen auctor antiquissimus handelt, sondern um ein Produkt aus qualitativ unterschiedlichen Abschriften, hinter dem sich die Sammeltätigkeit von Johannes Fuchsmagen verbirgt. Alongside analysing the oldest records of Roman inscriptions of Austria, this work particularly emphasizes the antiquarian-epigraphic collecting activity which can be noted in the area of Austria as a consequence of the spreading humanistic attitude. It focuses on the question, whether Augustinus Prygl Tyfernus is actually to be identified as the so-called „Antiquus Austriacus" as has been pleaded repeatedly. The examination of a number of relevant known and hitherto extensively unknown copies shows that the "Antiquus-Austriacus-Collection" is not a homogeneous compilation by a single "auctor antiquissimus" but rather an anthology derived from different copies of varying quality, collected by Johannes Fuchsmagen.Neben den ältesten Abschriften norischer Inschriften richtet sich der Blick vor allem auf die antiquarisch-epigraphische Sammeltätigkeit, die mit der Verbreitung humanistischen Gedankengutes auch im österreichischen Raum einsetzt. Besonderes Augenmerk gilt der Frage, ob der sogenannte „Antiquus Austriacus" tatsächlich mit Augustinus Prygl Tyfernus zu identifizieren ist, wofür bisher mehrfach plädiert worden ist. Durch die detaillierte Untersuchung und Gegenüberstellung bereits bekannter Sammlungen sowie bisher kaum beachteter Handschriften zeigt sich schließlich, dass es sich bei der „Antiquus-Austriacus-Sammlung" nicht um eine homogene Zusammenstellung eines einzigen „auctor antiquissimus" handelt, sondern um ein Produkt aus unterschiedlichen Abschriften, hinter dem sich die Sammeltätigkeit von Johannes Fuchsmagen verbirgt Dank 11 Einleitung 13 1. Zur historischen Entwicklung der Überlieferung lateinischer, insbesondere norischer Inschriften von den Anfängen bis zum Ende des 14. Jahrhunderts 19 2. Neue Impulse aus Italien: Humanismus und Renaissance als "Geburtsphase" der lateinischen Epigraphik 40 3. Die Ausbreitung und Etablierung humanistischen Gedankengutes im Ostalpenraum aus epigraphischer Sicht 56 4. Augustinus Prygl Tyfernus und die norischen Inschriften 99 5. Der sogenannte 'Antiquus Austriacus': Mommsens Pseudonym für den Verfasser der ältesten Sammlung norischer Inschriften 139 6. Die Wiener Handschrift CVP 3255* 147 7. Der 'Codex Pragensis' XIII G 14 der Národní Knihovna, Prag 162 8. Konrad Peutinger und die norischen Inschriften 228 9. Johannes Choler und seine Inschriftensammlung 265 10. Die "Inscriptiones Sacrosanctae Vetustatis" von Petrus Apianus und Bartholomaeus Amantius 295 11. Johannes Fuchsmagen und seine epigraphische Sammeltätigkeit 347 12. Anhang: Tabellen zur Überlieferung norischer und oberpannonischer Inschriften 376 Abkürzungs- und Siglenverzeichnis 503 Quellen- und Literaturverzeichnis 508 Abbildungsnachweis 539 Indices 542 Farbtafeln 559 Neben den ältesten Abschriften norischer Inschriften richtet sich der Blick vor allem auf die antiquarisch-epigraphische Sammeltätigkeit, die mit der Verbreitung humanistischen Gedankengutes auch im österreichischen Raum einsetzt. Besonderes Augenmerk gilt der Frage, ob der sogenannte "Antiquus Austriacus" tatsächlich mit Augustinus Prygl Tyfernus zu identifizieren ist, wofür bisher mehrfach plädiert worden ist. Durch die detaillierte Untersuchung und Gegenüberstellung bereits bekannter Sammlungen sowie bisher kaum beachteter Handschriften zeigt sich schliesslich, dass es sich bei der "Antiquus-Austriacus-Sammlung" nicht um eine homogene Zusammenstellung eines einzigen "auctor antiquissimus" handelt, sondern um ein Produkt aus unterschiedlichen Abschriften, hinter dem sich die Sammeltätigkeit von Johannes Fuchsmagen verbirgt
Alongside analysing the oldest records of Roman inscriptions of Austria, this work particularly emphasizes the antiquarian-epigraphic collecting activity which can be noted in the area of Austria as a consequence of the spreading humanistic attitude. It focuses on the question, whether Augustinus Prygl Tyfernus is actually to be identified as the so-called "Antiquus Austriacus" as has been pleaded repeatedly. The examination of a number of relevant known and hitherto extensively unknown copies shows that the "Antiquus-Austriacus-Collection" is not a homogeneous compilation by a single "auctor antiquissimus" but rather an anthology derived from different copies of varying quality, collected by Johannes Fuchsmagen.