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Der Schnitt durch den Raum : Atmosphärische Wahrnehmung in und außerhalb von Theaterräumen

معرفی کتاب «Der Schnitt durch den Raum : Atmosphärische Wahrnehmung in und außerhalb von Theaterräumen» نوشتهٔ Christoph Rodatz، منتشرشده توسط نشر Bielefeld University Press. ein Imprint von Roswitha Gost u. Karin Werner - transcript Verlag در سال 2010. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Die räumliche Ordnung, die der Theaterbau vorgibt, ist das Produkt einer Wahrnehmungsdisposition, die noch vor der Subjekt-Objekt-Spaltung angesetzt werden kann. Sie lässt sich auf Konstellationen zurückführen, die atmosphärische Wahrnehmung, wie sie der Philosoph Gernot Böhme beschreibt, erzeugen. »Der Schnitt durch den Raum« bezeichnet dieses Wahrnehmungsereignis, das sich auch jenseits des Theaterbaus materialisiert und Teil unserer Kultur des Sehens und unseres performativen Handelns ist. Christoph Rodatz zeigt, dass der Schnitt durch den Raum mehr ist als eine materielle Trennung. Er ist eine spezifische Wahrnehmungskonstellation zwischen mir und dem Raum meiner leiblichen Anwesenheit. Atmosphäre,Phänomenologie,Raum des Theaters,Wahrnehmung,Ästhetik des Theaters,Gernot Böhme,Theater,Raum,Theaterwissenschaft,Ästhetik,Kulturtheorie,Phenomenology,Theatre,Space,Theatre Studies,Aesthetics,Cultural Theory Inhalt TEIL EINS: ANNÄHERUNGEN AN DEN SCHNITT DURCH DEN RAUM DES THEATERS 1. Einführung 2. Zwischen Zeichen-Wahrnehmung und atmosphärischer Wahrnehmung 2.1 Wahrnehmungskonzepte 2.2 „Es läßt sich nicht lesen“ 2.2.1 Der Mann der Menge (Edgar Allan Poe) 2.2.2 The Man of the Crowd als Orientierungsszenario 2.3 Korrespondenz zwischen dem Sichtbaren und der Erscheinung 2.3.1 Lesen als Wahrnehmen 2.3.2 Theater als korrespondierender Text 2.4 Störung, Aura und Atmosphäre als Gegenstand der Wahrnehmung 2.4.1 Die Störung 2.4.2 Aura und Störung als Ingressionserfahrung 2.5 Die Blindheit des lesenden Betrachters 2.6 Ausblick 3. Auf dem Weg in den Raum des Theaters 3.1 Orientierung 3.2 Die Rolle des Theaterbaus für den Raum des Theaters 3.2.1 Auf dem Weg in den Theaterbau 3.2.2 Der Theaterbau als anderer Raum 3.2.3 Der Theaterbau und der genormte Raum des Theaters 3.3 Im Raum des Theaters 3.3.1 Die Labilität des Raums des Theaters 3.4 Alltagswahrnehmung und der Raum des Theaters 3.5 Ankunft im Raum des Theaters 4. Der Schnitt durch den Raum des Theaters 4.1 Orientierung 4.2 Der geometrische Raum und der Raum leiblicher Anwesenheit 4.2.1 Abbildungsverfahren und Raum 4.2.2 Der Raum als geometrischer Raum 4.2.3 Der Raum als Raum leiblicher Anwesenheit 4.3 Der Schnitt durch den Raum leiblicher Anwesenheit 4.3.1 Orientierung 4.3.2 Der Schnitt durch den Handlungsraum 4.3.3 Der Schnitt durch den Wahrnehmungsraum 4.3.4 Der Schnitt durch den Stimmungsraum 4.3.5 Der Schnitt und der Raum des Theaters 4.4 Der Schnitt durch den Raum des Theaters eines Theaterbaus 4.5 Der Theatergast im Raum des Theaters 5. Die Erzeugung des Schnitts. Inszenierung und kulturelle Prägung TEIL ZWEI: HISTORISCHE BETRACHTUNG VON SCHNITTKONZEPTEN 6. Das Prinzip des geschichteten Raums 6.1 Die Zentralperspektive und der Schnitt durch die Sehpyramide 6.1.1 Orientierung 6.1.2 Exkurs in die Welt filmischer Schichtung 6.1.3 Das Prinzip der flächigen Schichtung 6.1.4 Istoria als Prinzip der Schichtung 6.1.5 Der geschichtete Raum 6.1.6 Der Schnitt durch die Sehpyramide und der Schnitt durch den Raum 6.1.7 Erste Abstraktionen des Sehens 6.2 Die Renaissancebühne, der Schnitt und der geschichtete Raum 7. Der Bild-Schirm und der Schnitt 7.1 Orientierung 7.2 Der Bild-Schirm 7.3 Die Bild-Schirm-Anordnung 7.4 Der andere Raum – Botschaft von den Sternen 7.5 Das Subjekt – Netzhautbild und Camera obscura 7.6 Der Bild-Schirm – Der Schnitt durch den Raum 8. Die Wiederentdeckung des Raums 8.1 Das bewegende Bild 8.2 Das Szenario Eisenbahnfahren 8.2.1 Bewegung durch Raum und Zeit 8.2.2 Die drei Räume des Bahnfahrens 8.2.3 Das Panorama und Bewegtheit 8.2.4 Das Diorama und Bewegtheit 8.2.5 Bewegte Störung bewegt 8.3 Das Szenario Flaneur 8.4 Walter Gropius und sein Bruch mit der Bild-Schirm-Anordnung 9. Der Schnitt durch den Raum: Reichweite und Grenzen 10. Anhang 10.1 Bildnachweis 10.2 Bibliographie Review text: "Dem Autoren [gelingt es] spielend, auch komplexe Zusammenhänge, komplexe Themenfelder einfach, klar strukturiert und wunderbar lesbar an uns Leser zu bringen, seine Arbeit erweitert mit jedem Kapitel das Theoriefeld von der Raumvorstellungen, ohne zu überfordern, gar abzuhängen im selbstreferentiellen Dahinschreiten durch die eigenen Sprach- und Theoriewelt. Nein, trotz der theoretisch anspruchsvollen Behandlung des Themas, gelingt es dem Autoren, die historischen wie auch die philosophisch-physikalischen Implikationen so anschaulich wie spielerisch darzulegen, dass man am Ende angekommen ein wenig enttäuscht ist; schlicht, weil die Geschichte über den (Theater)Raum an dieser Stelle zuende ist." Deutsche Bauzeitung online, 1 (2011)

Die räumliche Ordnung, die der Theaterbau vorgibt, ist das Produkt einer Wahrnehmungsdisposition, die noch vor der Subjekt-Objekt-Spaltung angesetzt werden kann. Sie lässt sich auf Konstellationen zurückführen, die atmosphärische Wahrnehmung, wie sie der Philosoph Gernot Böhme beschreibt, erzeugen.»Der Schnitt durch den Raum« bezeichnet dieses Wahrnehmungsereignis, das sich auch jenseits des Theaterbaus materialisiert und Teil unserer Kultur des Sehens und unseres performativen Handelns ist. Christoph Rodatz zeigt, dass der Schnitt durch den Raum mehr ist als eine materielle Trennung. Er ist eine spezifische Wahrnehmungskonstellation zwischen mir und dem Raum meiner leiblichen Anwesenheit.

Die r�aumliche Ordnung, die der Theaterbau vorgibt, ist das Produkt einer Wahrnehmungsdisposition, die noch vor der Subjekt-Objekt-Spaltung angesetzt werden kann. Sie l�asst sich auf Konstellationen zur�uckf�uhren, die atmosph�arische Wahrnehmung, wie sie der Philosoph Gernot B�ohme beschreibt, erzeugen. �Der Schnitt durch den Raum� bezeichnet dieses Wahrnehmungsereignis, das sich auch jenseits des Theaterbaus materialisiert und Teil unserer Kultur des Sehens und unseres performativen Handelns ist. Christoph Rodatz zeigt, dass der Schnitt durch den Raum mehr ist als eine materielle Trennung. Er ist eine spezifische Wahrnehmungskonstellation zwischen mir und dem Raum meiner leiblichen Anwesenheit Biographical note: Christoph Rodatz (Dr. phil.) hat "Angewandte Theaterwissenschaft" in Gießen studiert. Er arbeitet zwischen experimentellem Musiktheater (Graz, Nischni Nowgorod), Videokunst und Kabarett
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