معرفی کتاب «Der postethnische Homosexuelle : Zur Identität »schwuler Deutschtürken«» نوشتهٔ Wenzel Bilger، منتشرشده توسط نشر Bielefeld University Press. ein Imprint von Roswitha Gost u. Karin Werner - transcript Verlag در سال 2012. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
In diesem Buch treten erstmalig männliche Individuen in den Fokus, die türkischer Herkunft und zugleich homosexuell sind - eine Identitätskultur zwischen ethnischer und sexueller Marginalisierung, die bisher vor allem von Stereotypen geprägt ist. Neben Interviews analysiert Wenzel Bilger auch die seit den 1990er-Jahren aufkommenden künstlerischen und politischen »Repräsentationen« dieser spezifischen Identitätskultur durch Filme, Theaterstücke und politische Diskurse, in denen sich ein normatives Integrationsmodell und eine Kritik an einer diskriminierenden Mehrheitskultur gegenüberstehen. Die Studie im Schnittpunkt von Postcolonial und Queer Studies zeigt, dass sich ein »schwuler Deutschtürke« in der liberalen Gesellschaft integrieren kann, wenn er sich in ambivalenten Performativen entethnisiert. Inhalt Identitäten „schwuler Deutschtürken“ Einleitung Sexualität und Ethnizität Biografie und Identität Methoden und Deutung von Identitätsarbeit Selbst- und Fremdethnisierung „schwuler Deutschtürken“ Über Ethnizität und Ethnisierung Selbstethnisierung und -orientalisierung Entethnisierung und Fremdethnisierung Fazit: Ambivalenzen der Ethnisierungsartikulation Sexualität, Männlichkeit und Intimität Geschlechtsidentität und hegemoniale Männlichkeiten Orientalisierungen im strategischen Spiel der Intimität Minderheitenverhältnisse: „Der Türke“ unter „Schwulen“ „Was sich eigentlich jeder wünscht“ – Intimität und Partnerschaft Verräumlichungen intersektionaler Identitäten Narrative Raumkonstitution und (queere) Diaspora Andere Räume Drei Identifikationsordnungen des postethnischen Homosexuellen Soziale Welten als Identifikationsordnungen Identifikation im Feld des Rechts, der Staatsbürgerschaft und der Verwaltung Identifikation im Feld der Ökonomie Identifikation im Feld der Bildung Fazit: Postethnische und homonormative Identifikationsordnungen „Versteck“ und Management ethnischer und sexueller Identitäten Das Versteck in der Narrativierung von Identität Enthüllungspraktiken und Kompetenzmanagement Repräsentationen des (post-)ethnischen Homosexuellen Institutionalisierung und politische Repräsentation Ästhetische Repräsentationen intersektionaler Identitäten Fazit: Identität und Politik als Frage der Perspektive Postethnische Ambivalenzen und homonormative Ordnungen Ambivalenzen der Identifizierung Repräsentation und symbolische Ordnungen Wissenschaftliche und politische Konsequenzen Interviews und Interviewpartner Interviewpartner Interviews mit Vertretern von Institutionen Literatur- und Quellenverzeichnis Danksagung In diesem Buch treten erstmalig männliche Individuen in den Fokus, die türkischer Herkunft und zugleich homosexuell sind. Neben Interviews analysiert Wenzel Bilger auch die seit den 1990er-Jahren aufkommenden künstlerischen und politischen »Repräsentationen« dieser spezifischen Identitätskultur durch Filme, Theaterstücke und politische Diskurse, in denen sich ein normatives Integrationsmodell und eine Kritik an einer diskriminierenden Mehrheitskultur gegenüberstehen. Die Studie im Schnittpunkt von Postcolonial und Queer Studies zeigt, dass sich ein »schwuler Deutschtürke« in der liberalen Gesellschaft integrieren kann, wenn er sich in ambivalenten Performativen entethnisiert. Sexualität,Migration,Ethnizität,Intersektionalität,Identität,Queer,Gender,Geschlecht,Soziale Ungleichheit,Queer Theory,Postkolonialismus,Kultursoziologie,Soziologie,Sexuality,Social Inequality,Postcolonialism,Sociology of Culture,Sociology
In diesem Buch treten erstmalig männliche Individuen in den Fokus, die türkischer Herkunft und zugleich homosexuell sind - eine Identitätskultur zwischen ethnischer und sexueller Marginalisierung, die bisher vor allem von Stereotypen geprägt ist.Neben Interviews analysiert Wenzel Bilger auch die seit den 1990er-Jahren aufkommenden künstlerischen und politischen »Repräsentationen« dieser spezifischen Identitätskultur durch Filme, Theaterstücke und politische Diskurse, in denen sich ein normatives Integrationsmodell und eine Kritik an einer diskriminierenden Mehrheitskultur gegenüberstehen.Die Studie im Schnittpunkt von Postcolonial und Queer Studies zeigt, dass sich ein »schwuler Deutschtürke« in der liberalen Gesellschaft integrieren kann, wenn er sich in ambivalenten Performativen entethnisiert.