Der Palast in Nuzi: Studien zur formalen Struktur des Palastgebäudes und den Funktionen der Palastinstitution
معرفی کتاب «Der Palast in Nuzi: Studien zur formalen Struktur des Palastgebäudes und den Funktionen der Palastinstitution» نوشتهٔ Hannah Mönninghoff, Hannah Monninghoff، منتشرشده توسط نشر Harrassowitz در سال 2020. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Der Fundort Nuzi (Yorgantappe) im heutigen Nordirak war in der Spatbronzezeit ein urbanes Zentrum mit mehreren Wohnvierteln, einem Tempel und einem Palast. Seit den archaologischen Ausgrabungen des Fundortes 1925-1931 ist Nuzi ausserdem ein Leitfundort fur die Kultur des sogenannten Mittani-Reiches. Hannah Monninghoff unterzieht die archaologischen Funde aus Nuzi knapp 100 Jahre nach ihrer Wiederentdeckung einer Neubewertung mit aktuellen Fragestellungen. Im Fokus steht dabei das zentrale Palastgebaude, der soziale, okonomische und topographische Mittelpunkt der antiken Siedlung. Beleuchtet werden vor allem die Aktivitaten und die Raumnutzung der Palastverwaltung und des Palasthaushaltes. Die Untersuchung demonstriert exemplarisch, dass unser Verstandnis eines altorientalischen Palastes sich uber das reprasentative Zentralgebaude hinaus erstrecken muss und dass die Institution in der Spatbronzezeit eng mit der Zivilgesellschaft verflochten war. Die Studie stutzt sich auf die originale Dokumentation der Ausgrabungen sowie die Sammlung von Funden im Harvard Museum of the Ancient Near East. Zudem enthalt der Band auch einen neu zusammengestellten, detaillierten Katalog aller Funde aus der letzten Siedlungsphase Nuzis. Cover Titel Inhaltsverzeichnis Abkürzungen und Anmerkungen Legende zur Schrift Diglu Glossar Einführung 1 90 Jahre Nuzi-Forschungen 1.1 Ausgrabungen 1925–1931 1.1.1 Viereinhalb Kampagnen am Yorġāntappe 1.1.2 Ziele, Methoden und Dokumentation 1.2 Endpublikation Starr 1937/1939 1.2.1 Stratigrafie und Siedlungsgeschichte 1.3 Sekundäre archäologische Forschungen und Publikationen 1.3.1 Studien zur Architektur in Nuzi 1.3.2 Sammlung und Forschungsprojekte im Harvard Semitic Museum 1.3.3 Studien zu einzelnen Artefaktgruppen aus Nuzi 1.4 Philologische Forschungs- und Publikationsgeschichte 1.4.1 Regierungsform und Funktionen des Palastes 1.4.2 Studien zur Gesellschaft von Nuzi 1.4.3 Zur Unklarheit der Textprovenienzen 2 Wissensstand – Nuzi und sein Palast 2.1 Der Palast von Nuzi nach den archäologischen Quellen 2.1.1 Definition 2.1.2 Publikation der strukturellen Elemente und Installationen. 2.1.3 Hinweise auf Bauplanung im Bereich des Palastes 2.1.4 Zweites Stockwerk 2.2 Interpretationsgeschichte der Struktur und der Funktionendes Palastes von Nuzi 2.2.1 Starr 1937/39 über die Funktionen des Palastes 2.2.2 Weitere Autoren über die Struktur des Palastesim Kontext altorientalischen Palastbaus 2.3 ekallu – Palastgebäude und Palastinstitution nach den philologischen Quellen 2.3.1 Politische Einordnung 2.3.2 Hinweise auf die formale Struktur des Palastes 2.3.3 Textkorpus, Archivzusammensetzung 2.3.4 Die Amtsträger und Aufgaben der Palastinstitution 2.3.5 Aufgaben und Verwaltungsvorgänge 2.3.6 Schlussfolgerungen: Der Palast in Nuzi nach den Textquellen 3 Fragestellung und Erkenntnispotential 3.1 Raum und Funktion in sozialgeografischen und raumtheoretischen Konzepten 3.2 Abgrenzung, Privatheit, Zugangskontrolle im Palast 3.3 Das Zugangssystem im Palast von Nuzi 3.3.1 Bildung der Raumgruppen A bis I im zentralen Palastgebäude 4 Ein neues Datenkorpus für Stratum II 4.1 Die Rekonstruktion von Stratum II anhand der Sammlungim Harvard Semitic Museum 4.1.1 Identifikation des Objektkorpus 4.2 Die Kleinfunde aus Stratum II 4.2.1 Terminologi 4.2.2 Materialien und materialwissenschaftliche Studien 4.3 Keramikgefässe aus Stratum II 4.3.1 Morphologie und Typologie der Keramikgefässe 4.3.2 Ware 4.3.3 Oberflächenbehandlung 4.3.4 Keramikproduktion 4.4 Die Funktionsgruppen der Kleinfunde und Gefässe 4.4.1 Die Funktionsgruppen F01 bis F10 4.4.2 Funktionen von Keramikgefässen 4.4.3 Zur Anwendung der Funktionsgruppen Objekttypologie Kataloge Keramikgefässe Kleinfunde 5 Funktionsanalyse und Re-Interpretation des Palastes 5.1 »Funktionsanalyse« – Theorie und Anwendung 5.1.1 Visualisierung im Zugangssystem als Analysetool 5.2 Archäologische Merkmale zur Feststellung von Funktionsbereichen 5.2.1 Quantität und Qualität der Raummerkmale 5.2.2 Mobile Inventare 5.2.3 Wand, Fussboden und Installationen 5.2.4 Durchgänge 5.3 Aktivitätszonen im Palast 5.3.1 Repräsentativer Raum 5.3.2 Speisung, Feiern, Zusammenkünfte 5.3.3 Konsum/Distribution 5.3.4 Lagerhaltung, Archivierung, Administration 5.3.5 Nahrungsverarbeitung 5.3.6 Diverses Handwerk 5.3.7 Textilverarbeitung 5.3.8 Symbolik 5.3.9 Fundleere Räume 5.3.10 Höfe 5.3.11 »Zentrale Orte«? 5.3.12 Ergebnis: »Raumtypen« im Palast 5.4 Funktionen der Räume und Raumgruppen des Palastes 5.4.1 Gruppe A 5.4.2 Gruppe B 5.4.3 Gruppe C 5.4.4 Gruppe D 5.4.5 Gruppe E 5.4.6 Gruppe F 5.4.7 Gruppe G 5.4.8 Gruppe H 5.4.9 Gruppe I 5.4.10 Die Klausurräume R127 und R135 5.4.11 Raum R85 5.4.12 Raum P479 5.5 Zusammenfassung – Die Funktionen der Raumgruppen und des Palastes 6 Der Palast in Nuzi 6.1 Die Oberstadt von Nuzi 6.1.1 Urbane Organisation 6.1.2 Die drei »Wohngebiete« 6.1.3 Der Palast in der Siedlungsstruktur 6.2 Unterschiede zwischen dem Palast und den Wohngebieten 6.2.1 Vergleich der archäologischen Merkmale 6.3 Gruppe 36 und Planquadrat I 6.4 Schlussfolgerung: Der Palast in der Siedlung 7 Der Palast von Nuzi im Kontext altorientalischen Palastbaus 7.1 Der Palastbegriff 7.2 Paläste im 2. Jahrtausend in Assyrien und Obermesopotamien 7.2.1 Vorgängerbauten 7.2.2 Synchrone Bauten 7.3 Vergleich architektonischer Merkmale 7.3.1 Zugang 7.3.2 Zugangssystem entlang der »Hauptachse« 7.3.3 Gestaltung der Höfe 7.3.4 Die Hauptraumgruppe L20–L11 7.3.5 Monumentalität: Dimensionen und äussere Erscheinung 7.3.6 Wandmalereien und Baudekor 7.3.7 Funktionale Einheiten 7.3.8 »Fehlende« Merkmale von Palastarchitektur in Nuzi 7.3.9 Zusammenfassung 8 Schluss: Palast in Nuzi Bibliografie Anhang 1 – Katalog der Räume im Palast Anhang 2 – Liste der stratifizierten Räume in den Wohngebieten Anhang 3 – Inventare der stratifizierten Räume in den Wohngebieten Anhang 4 – Objekttypologie des Harvard Semitic Museum Anhang 5 – Abbildungen der Keramikgefässe und Kleinfunde Beilage 1 – Die Merkmale der Räume im Palast Beilage 2 – Die Merkmale der Räume in den Wohngebieten Der Fundort Nuzi (Yorgantappe) im heutigen Nordirak war in der Spätbronzezeit ein urbanes Zentrum mit mehreren Wohnvierteln, einem Tempel und einem Palast. Seit den archäologischen Ausgrabungen des Fundortes 1925?1931 ist Nuzi außerdem ein Leitfundort für die Kultur des sogenannten Mittani-Reiches.0Hannah Mönninghoff unterzieht die archäologischen Funde aus Nuzi knapp 100 Jahre nach ihrer Wiederentdeckung einer Neubewertung mit aktuellen Fragestellungen. Im Fokus steht dabei das zentrale Palastgebäude, der soziale, ökonomische und topographische Mittelpunkt der antiken Siedlung. Beleuchtet werden vor allem die Aktivitäten und die Raumnutzung der Palastverwaltung und des Palasthaushaltes. Die Untersuchung demonstriert exemplarisch, dass unser Verständnis eines altorientalischen Palastes sich über das repräsentative Zentralgebäude hinaus erstrecken muss und dass die Institution in der Spätbronzezeit eng mit der Zivilgesellschaft verflochten war. Die Studie stützt sich auf die originale Dokumentation der Ausgrabungen sowie die Sammlung von Funden im Harvard Museum of the Ancient Near East. Zudem enthält der Band auch einen neu zusammengestellten, detaillierten Katalog aller Funde aus der letzten Siedlungsphase Nuzis
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