Der Nomos der Erde : im Völkerrecht des Jus Publicum Europaeum.
معرفی کتاب «Der Nomos der Erde : im Völkerrecht des Jus Publicum Europaeum.» نوشتهٔ Schmitt, Carl، منتشرشده توسط نشر Duncker & Humblot GmbH در سال 2011. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
»Die bisherige, europa-zentrische Ordnung des Völkerrechts geht heute unter. Mit ihr versinkt der alte Nomos der Erde. Er war aus der märchenhaften, unerwarteten Entdeckung einer Neuen Welt hervorgegangen, aus einem unwiederholbaren geschichtlichen Ereignis. Eine moderne Wiederholung könnte man sich nur in phantastischen Parallelen denken, etwa so, daß Menschen auf dem Wege zum Mond einen neuen, bisher völlig unbekannten Weltkörper entdeckten, den sie frei ausbeuten und zur Entlastung ihres Erdenstreites benutzen könnten. Die Frage eines neuen Nomos der Erde ist mit solchen Phantasien nicht beantwortet. Ebensowenig wird sie durch weitere naturwissenschaftliche Erfindungen gelöst werden. Das Denken der Menschen muß sich wieder auf die elementaren Ordnungen ihres terrestrischen Daseins richten. Wir suchen das Sinnreich der Erde. Das ist das Wagnis dieses Buches und das Vorgebot unserer Arbeit. Es sind die Friedfertigen, denen das Erdreich versprochen ist. Auch der Gedanke eines neuen Nomos der Erde wird sich nur ihnen erschließen.« Aus dem Vorwort, Carl Schmitt im Sommer 1950 Main description: "Vorsicht ist geboten, in Schmitts Texte nicht zu viel über gegenwärtige politische Konstellationen hineinzulesen. Doch er tritt uns dort entgegen, wo die Zukunft beginnt: bei der Beschäftigung mit der Geschichte." Alexandra Kemmerer, in: FAZ vom 19. Juli 2006 "Die bisherige, europa-zentrische Ordnung des Völkerrechts geht heute unter. Mit ihr versinkt der alte Nomos der Erde. Er war aus der märchenhaften, unerwarteten Entdeckung einer Neuen Welt hervorgegangen, aus einem unwiederholbaren geschichtlichen Ereignis. Eine moderne Wiederholung könnte man sich nur in phantastischen Parallelen denken, etwa so, daß Menschen auf dem Wege zum Mond einen neuen, bisher völlig unbekannten Weltkörper entdeckten, den sie frei ausbeuten und zur Entlastung ihres Erdenstreites benutzen könnten. Die Frage eines neuen Nomos der Erde ist mit solchen Phantasien nicht beantwortet. Ebensowenig wird sie durch weitere naturwissenschaftliche Erfindungen gelöst werden. Das Denken der Menschen muß sich wieder auf die elementaren Ordnungen ihres terrestrischen Daseins richten. Wir suchen das Sinnreich der Erde. Das ist das Wagnis dieses Buches und das Vorgebot unserer Arbeit. Es sind die Friedfertigen, denen das Erdreich versprochen ist. Auch der Gedanke eines neuen Nomos der Erde wird sich nur ihnen erschließen." Aus dem Vorwort, Carl Schmitt im Sommer 1950 Hauptbeschreibung "Vorsicht ist geboten, in Schmitts Texte nicht zu viel über gegenwärtige politische Konstellationen hineinzulesen. Doch er tritt uns dort entgegen, wo die Zukunft beginnt: bei der Beschäftigung mit der Geschichte." Alexandra Kemmerer, in: FAZ vom 19. Juli 2006 "Die bisherige, europa-zentrische Ordnung des Völkerrechts geht heute unter. Mit ihr versinkt der alte Nomos der Erde. Er war aus der märchenhaften, unerwarteten Entdeckung einer Neuen Welt hervorgegangen, aus einem unwiederholbaren geschichtlichen Ereignis. Eine moderne Wiederholung könnte man sich
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