Der nicht mehr dramatische Theatertext : Aktuelle Bühnenstücke und ihre dramaturgische Analyse
معرفی کتاب «Der nicht mehr dramatische Theatertext : Aktuelle Bühnenstücke und ihre dramaturgische Analyse» نوشتهٔ Poschmann, Gerda، منتشرشده توسط نشر Max Niemeyer Verlag در سال 2010. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Seit Szondi die "Krise des Dramas" diagnostizierte, hat sich der Bühnentext fortentwickelt. Zeitgenössische Theaterstücke verzichten nicht selten auf Strukturmerkmale des Dramas wie Figur und Dialog und entziehen sich herkömmlicher Dramenanalyse ebenso wie traditioneller Inszenierung. Grundsätzliche Überlegungen zum geänderten Verhältnis von Theater und Text sowie zum historischen Wandel von Theatralität führen zur Revision des als zu eng erkannten Dramenbegriffs. Theatertexte können die dramatische Form heute problemlos oder kritisch nutzen, sie können sie aber auch völlig verabschieden und jenseits des 'Dramatischen' neue Formen der Theatralität aktivieren. Anhand deutschsprachiger Bühnenstücke der letzten Jahre (von Oliver Bukowski über Rainald Goetz bis Werner Schwab, von Elfriede Müller über Elfriede Jelinek und Marlene Streeruwitz bis Gisela von Wysocki) wird einerseits die große formale Bandbreite im heutigen Schreiben für das Theater vorgestellt. Andererseits dienen über 20 Einzelanalysen, die sich in der Methode ihrem jeweiligen Gegenstand anzupassen versuchen, dazu, Wege einer dramaturgischen Analyse vor allem solcher Texte zu erkunden, denen mit traditioneller Dramenanalyse nicht mehr beizukommen ist. Aufbauend auf die Ergebnisse der Einzeluntersuchungen lassen sich systematisch die Schritte einer dramaturgischen Analyse zeitgenössischer Theatertexte skizzieren, welche nicht fraglos das dramatische Funktionsmodell voraussetzt, sondern nach der spezifischen Theatralität fragt, die statt im dargestellten Geschehen auch im Text selbst, in seiner Gestalt oder seiner Intertextualität liegen kann.
Seit Szondi die "Krise des Dramas" diagnostizierte, hat sich der Bühnentext fortentwickelt. Zeitgenössische Theaterstücke verzichten nicht selten auf Strukturmerkmale des Dramas wie Figur und Dialog und entziehen sich herkömmlicher Dramenanalyse ebenso wie traditioneller Inszenierung. Grundsätzliche Überlegungen zum geänderten Verhältnis von Theater und Text sowie zum historischen Wandel von Theatralität führen zur Revision des als zu eng erkannten Dramenbegriffs. Theatertexte können die dramatische Form heute problemlos oder kritisch nutzen, sie können sie aber auch völlig verabschieden und jenseits des 'Dramatischen' neue Formen der Theatralität aktivieren. Anhand deutschsprachiger Bühnenstücke der letzten Jahre (von Oliver Bukowski über Rainald Goetz bis Werner Schwab, von Elfriede Müller über Elfriede Jelinek und Marlene Streeruwitz bis Gisela von Wysocki) wird einerseits die große formale Bandbreite im heutigen Schreiben für das Theater vorgestellt. Andererseits dienen über 20 Einzelanalysen, die sich in der Methode ihrem jeweiligen Gegenstand anzupassen versuchen, dazu, Wege einer dramaturgischen Analyse vor allem solcher Texte zu erkunden, denen mit traditioneller Dramenanalyse nicht mehr beizukommen ist. Aufbauend auf die Ergebnisse der Einzeluntersuchungen lassen sich systematisch die Schritte einer dramaturgischen Analyse zeitgenössischer Theatertexte skizzieren, welche nicht fraglos das dramatische Funktionsmodell voraussetzt, sondern nach der spezifischen Theatralität fragt, die statt im dargestellten Geschehen auch im Text selbst, in seiner Gestalt oder seiner Intertextualität liegen kann Vorbemerkung 1. Methodische Vorüberlegungen 1.1 Problemstellung 1.2 Zur Forschung 1.3 Zwischen Literatur- und Theaterwissenschaft 1.4 Zur Methode 2. Theater. Text. Theatertext 2.1 Theatertext und Texttheater 2.2 Theatertext und Drama: Zur Begriffsverwendung 3. Theatertext heute: Möglichkeiten des Umgangs mit der dramatischen Form 3.1 Zur Auswahl der Stücke 3.2 Nutzung der dramatischen Form 1.3 Sonderfall monologischer Theatertext Monodramen Kritische Nutzung des Monodramas Rainald Goetz: Katarakt Elfriede Jelinek: Begierde & Fahrerlaubnis 1.4 Mischformen 1.5 Überwindung der dramatischen Form Gisela von Wysocki: Schauspieler Tänzer Sängerin Elfriede Jelinek: Wolken.Heim 4. Theatertexte lesen: Wege der dramaturgischen Analyse 4.1 Funktionsmodell fürs Theater: Implizite Theatralität 4.2 Performative Dimensionen im Text: Texttheatralität Ausblick Abkürzungsverzeichnis Literaturverzeichnis Register Main description: Zeitgenössischen Bühnenstücken stehen Literaturwissenschaft wie Theaterpraxis häufig ratlos gegenüber, das Verhältnis von Theater und Text hat sich ebenso verändert wie das Verständnis von Theatralität. Eine Revision des zu engen Dramenbegriffs ist nötig. Theatertexte können die dramatische Form heute ganz unterschiedlich nutzen oder auch überwinden, wie aktuelle deutschsprachige Stücke zeigen. An ihnen werden Wege einer dramaturgischen Analyse erprobt, welche nicht fraglos das dramatische Funktionsmodell voraussetzt, sondern nach der spezifischen Theatralität der Stücke fragt, die auch in der Textgestalt oder in der Intertextualität liegen kann Gerda Poschmann. Originally Presented As The Author's Thesis (doctoral)--munich. Includes Bibliographical References (p. 351-390) And Index.