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Der neue Geist des Kapitalismus. Aus dem Französischen von Michael Tillmann. Mit einem Vorwort von Franz Schultheis

معرفی کتاب «Der neue Geist des Kapitalismus. Aus dem Französischen von Michael Tillmann. Mit einem Vorwort von Franz Schultheis» نوشتهٔ Luc Boltanski, Ève Chiapello، منتشرشده توسط نشر UVK Verlagsgesellschaft mbH در سال 2003. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Luc Boltanski / Ève Chiapello: Der neue Geist desKapitalismus (Aus dem Französischen von Michael Tillmann. Mit einem Vorwort von Franz Schultheis) FRANZ SCHULTHEIS: Reflexive Gesellschaftskritik: von der Identitätskrise zur historischen Selbstverortung Danksagung Inhalt Prolog Ein wiedererstarkter Kapitalismus und eine zunehmend prekäre soziale Lage Die Gefährdung des Gesellschaftsmodells der Nachkriegszeit und die ideologische Orientierungslosigkeit ALLGEMEINE EINFÜHRUNG: Der Geist des Kapitalismusund die Rolle der Kritik 1. Der Geist des Kapitalismus Eine Minimaldefinition des Kapitalismus Von der Notwendigkeit eines kapitalistischen Geistes Das Wesen des kapitalistischen Geistes Die historischen Etappen des kapitalistischen Geistes Der Ursprung der in den kapitalistischen Geist aufgenommenen Rechtfertigungen Die Polis als normativer Bezugspunkt zur Ausbildung von Rechtfertigungsmustern Der kapitalistische Geist legitimiert und beschränkt den Akkumulationsprozess 2. Der Kapitalismus und seine Kritik Die Wirkung der Kritik auf den Geist des Kapitalismus Kraftprobe und legitime Bewährungsprobe Der Einfluss der Kritik auf die Dynamik der Bewährungsproben Die historischen Formen der Kapitalismuskritik Die Unvollständigkeit der Kritik Die kritikunabhängigen Modifikationen des kapitalistischen Geistes TEIL 1: Die Genese einer neuen ideologischen Konfiguration I. Der Managementdiskurs der 90er Jahre 1. Die Informationsquellen zum Geist des Kapitalismus Die Managementliteratur als normativer Rahmen des Kapitalismus Die Manager-Mobilisierungals zentrale Fragestellung der Managementliteratur 2. Die Entwicklung der Managementproblematik von den 60er bis zu den 90er Jahren Die 60er Jahre: Plädoyer für eine zielgesteuerte Unternehmensführung (management by objectives) Die 90er Jahre:Auf dem Weg zu einem Modell des vernetzten Unternehmens 3. Die Veränderung der Mobilisierungsformen Die 60er Jahre: Fortschrittsbegeisterung und Karrieresicherheit Die 90er Jahre: Selbstentfaltung durch Projektvielfalt Schlussfolgerung: Das New Management als Reaktion auf die Kritik II. Die Entstehung der projektbasierten Polis 1. Die projektbasierte Polis Bewertungsprinzip und Rangordnung der Menschen in der projektbasierten Polis Die Gerechtigkeitsformen in der projektbasierten Polis Anthropologie und Natur der projektbasierten Polis 2. Die Neuartigkeit der projektbasierten Polis Im Vergleich zur erleuchteten Polis Im Vergleich zur marktwirtschaftlichen Polis Im Vergleich zur Reputationspolis Im Vergleich zur familienweltlichen Polis Im Vergleich zur Industriepolis Die projektbasierte Polis als distinktives Merkmal des Textkorpus der 90er Jahre 3. Die Verallgemeinerung des Netzes als Darstellungsform Die Zunahme an Untersuchungen zum Netz-Begriff Das Netzwerk: Von der Illegitimität zur Legitimität Bemerkungen zur Entwicklungsgeschichte der Netzforschung Die sozialwissenschaftliche Naturalisierung der Netzwerke Schlussfolgerung: Die Veränderungen durch den neuen Geist des Kapitalismus und die Alltagsmoral Eine veränderte Einstellung zu Geld und Besitz Eine veränderte Einstellung zur Arbeit TEIL 2: Die Transformationen des Kapitalismus und die Entwaffnung der Kritik III. 1968 – Krise und Erneuerungdes Kapitalismus 1. Die Jahre der Kritik Die Verbindung von Sozial- und Künstlerkritik Die Desorganisation der Produktion Die Forderungen 2. Reaktionen und Antworten auf die Kritik Eine erste Reaktion im Sinne der Sozialkritik Eine zweite Reaktion im Sinne der Künstlerkritik Die 68er Generation an der Macht: Die Sozialisten und die Flexibilität Schlussfolgerung: Die Rolle der Kritik für die Erneuerung des Kapitalismus IV. Die Dekonstruktionder Arbeitswelt 1. Das Ausmaß der betreffenden Transformationen Die Veränderungen der internen Arbeitsorganisation Die Transformationen des Produktionssystems 2. Die Veränderungen der Arbeitswelt Unsichere Beschäftigungsverhältnisse Die Aufspaltung der Arbeitnehmerschaft Das Resultat eines Prozesses von Selektion und Exklusion Abbau des Arbeitnehmerschutzes und der Sozialstandards Wachsende Arbeitsbelastung bei gleichbleibendem Lohn Die Umlagerung der Lohnkosten auf den Staat V. Die schwindenden Abwehrkräfte der Arbeitswelt 1. Der Bedeutungsverlust der Gewerkschaften Das Ausmaß der Gewerkschaftskrise Die Unterdrückung der Gewerkschaften Die Umstrukturierungen als Grund für den Mitgliederschwund in den Gewerkschaften Die Unterminierung der Gewerkschaften im Neomanagement Die lähmende Ambivalenz der neuen Unternehmensstrukturen Nicht intendierte Effekte der gesetzgeberischen Errungenschaften Die Gewerkschaftsbewegung als williges Opfer der Künstlerkritik Gewerkschaftliche Misswirtschaft als Grund für die Gewerkschaftskrise 2. Die Infragestellung der sozialen Klassen Die Darstellung der Gesellschaft als ein Gebilde aus sozialen Klassen in nationalstaatlichem Rahmen Die Krise des Sozialklassenmodells Die Rolle der Verschiebungen des Kapitalismus im Auflösungsprozess der sozialen Klassen Die Infragestellung der sozialen Klassen und die Folgen für die Kritik Die Auswirkungen der Dekategorisierung auf die Bewährungsproben in der Arbeitswelt 3. Die Folgen der Verschiebungen für die institutionalisierten Bewährungsproben Die Bedeutung der Kategorisierung für die Gerechtigkeitsorientierung der Bewährungsproben Verschiebungen und Dekategorisierung: Von der Wertigkeitsprüfung zur Kraftprobe Die Identifikation der neuen Bewährungsproben und die Bildung neuer Urteilskategorien Schlussfolgerung: Das Ende der Kritik? TEIL 3: Der neue Geist des Kapitalismus und die neuen Formen der Kritik VI. Die Erneuerung der Kritik 1. Die Wiedergeburt der Sozialkritik: Von der Ausgrenzung zur Ausbeutung Von den sozialen Klassen zur Ausgrenzung Die humanitäre Aktion Die neuen sozialen Bewegungen Die Problematik der Ausgrenzung als kritisches Konzept Egoistisches Handeln in einer konnexionistischen Welt Ausbeutung in einer vernetzten Welt Konkrete Ausbeutungsformen der Mobilität 2. Auf dem Weg zu einer Netzgerechtigkeit? Elemente einer allgemeinen Ausbeutungsgrammatik Die Voraussetzungen für eine projektbasierte Polis Überblick über die Vorschlägezur Reduzierung der Ausbeutung in der Netzwelt Ein neuer Rahmen zur Leistungserfassung Auf dem Weg zu gerechteren Gehaltsregeln Auf dem Weg zu gleichen Mobilitätschancen Schlussfolgerung: Die Bedeutung des Rechts VII. Auf dem Prüfstein der Künstlerkritik 1. Zeichen einer Beunruhigung Anomie in der Netzwelt Die Anomieindikatoren heute 2. Welche Emanzipation? Die Emanzipation im Rahmen des ersten kapitalistischen Geistes Kapitalismuskritik als Emanzipationsfaktor Vom zweiten Geist des Kapitalismus zu seiner heutigen Form Selbstverwirklichungszwänge und neue Unterdrückungsformen Die beiden Bedeutungen von »Emanzipation« als Grundlage für den kapitalistischen Rückgewinnungsprozess 3. Welche Authentizität? Die Kritik an der Inauthentizität während des zweiten kapitalistischen Geistes: Kritik an der Vermassung Ökonomisierung der Differenz als Antwort des Kapitalismus Die Fehlschläge der Ökonomisierung des Authentischen und die Rückkehr der Beunruhigung Verdächtigte Objekte: Beispiel Ökoprodukte Eine neue Authentizitätsforderung: Reproduktionskritik 4. Die Neutralisierung der Kritik an der Inauthentizität und ihre verwirrenden Effekte Diskreditierung der Suche nach Authentizität Die menschlichen Beziehungen zwischen Freundschaft und Geschäft als Quelle der Beunruhigung Neomanagement und Manipulationsvorwürfe Individualität und Flexibilität Die projektbasierte Polis und die Neudefinition der Grenzen der Warenwelt Schlussfolgerung: Ein Wiedererstarken der Künstlerkritik? Sicherheit als Emanzipationsfaktor Die Beschränkung der Marktsphäre SCHLUSSWORT: Die Macht der Kritik 1. Die Axiomatik des Veränderungsmodells 1. Der Kapitalismus muss die für die Produktion und den Fortgang der Geschäfte notwendigen Personen geistig an sich binden. 2. Der Geist des Kapitalismus bedarf zum Zweck der Mobilisierung einer moralischen Dimension. 3. Für seinen Fortbestand muss der Kapitalismus Unersättlichkeit sowohl stimulieren als auch bremsen. 4. Der Geist des Kapitalismus lässt sich nicht auf eine Ideologie verkürzen im Sinne einer Illusion, die keinerlei Einfluss auf die Welt hat. 5. Der Kapitalismus neigt dazu, sich ständig zu verändern. 6. Das Hauptmoment bei der Ausbildung und Veränderung des kapitalistischen Geistes ist die Kritik (voice). 7. Unter bestimmten Umständen kann die Kritik auch zu einem Veränderungsfaktor des Kapitalismus (und nicht nur seines Geistes) werden. 8. Die Kritik bezieht ihre Kraft aus der Empörung. 2. Die Etappen des Veränderungsprozesses des kapitalistischen Geistes Die herrschende Kritik im Einvernehmen mit den wichtigen Bewährungsproben Die Straffung der institutionalisierten Bewährungsproben unter dem Einfluss der Kritik Die Verschiebungen und die Umgehung der institutionalisierten Bewährungsproben Die Legitimität der Verschiebungen als Folge des Differentials zwischen den Kräften der Kritik Die Neutralisierung der Kritik an den institutionalisierten Bewährungsproben als Folge der Verschiebungen Stärkung der Akkumulation und Wiedererstarken des Kapitalismus Die zerstörerischen Effekte der Verschiebungen und die kapitalistische Selbstgefährdung Die Rolle der Kritik bei der Identifizierung der Gefahren Das Wiedererstarken der Kritik Die Gestaltung neuer Gerechtigkeitsstrukturen Das Entstehen der Polis POSTSKRIPTUM Soziologie gegen Fatalismus Anhang Anhang 1 Charakteristika der untersuchten Managementtexte Anhang 2 Liste der Textquellen des Managementkorpus Textkorpus der 60er Jahre Textkorpus der 90er Jahre Anhang 3 Statistisches Gesamtbild der Managementtexte Die Software Bestätigung des allgemeinen Inhalts der beiden Textkorpora Anhang 4 Relative Häufigkeit der verschiedenen Polis-Formen in den beiden Korpora Anmerkungen Anmerkungen zum »Prolog« Anmerkungen zur »Allgemeinen Einführung« Anmerkungen zu »Kapitel I« Anmerkungen zu »Kapitel II« Anmerkungen zu »Kapitel III« Anmerkungen zu »Kapitel IV« Anmerkungen zu »Kapitel V« Anmerkungen zu »Kapitel VI« Anmerkungen zu »Kapitel VII« Anmerkungen zum »Schlusswort« Abkürzungsverzeichnis NACHWORT DES ÜBERSETZERS: Von der kritischen Soziologie zur Soziologie der Kritik und zurück Der französische Soziologe Luc Boltanski Zur Übersetzung von cité und épreuve Bibliographie Luc Boltanski und Ève Chiapello beschreiben den Kapitalismus als ein normatives System, dem es unter sich wandelnden Bedingungen immer wieder gelingt, Menschen zu gewinnen und davon zu überzeugen, sich am Prozess der kapitalistischen Akkumulation zu beteiligen. Den Autoren zufolge verdankt der Geist des Kapitalismus seinen Triumph der Fähigkeit, die gegen ihn gerichtete Kritik aufzugreifen und konstruktiv zu verarbeiten. ..
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