Der Nationalsozialismus und die Antike: Übersetzung:Fekl, Walther
معرفی کتاب «Der Nationalsozialismus und die Antike: Übersetzung:Fekl, Walther» نوشتهٔ Johann, author Chapoutot، منتشرشده توسط نشر wbg Philipp von Zabern. in Wissenschaftliche Buchgesellschaft (wbg) در سال 2014. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
»Wir haben keine Vergangenheit«, räsonierte Hitler über die verzweifelten Versuche der SS-Archäologen, die in den Wäldern Germaniens nach den Vorfahren der Deutschen gruben und lediglich Scherben zu Tage förderten. Die Vergangenheit einer Rasse, so Hitler, auf welche die Deutschen stolz sein könnten, befand sich deshalb in Griechenland und in Rom. Die Inszenierung dieser erlogenen Abstammung breitete sich folgerichtig im öffentlichen Raum aus: in der neo-römischen Architektur, in der neo-griechischen Nacktheit in Kunst und Sport, in den Feldzeichen und Standarten der Aufmärsche oder in der antikisierenden, pathetischen Ästhetik der Parteitage. Was eignete sich besser als Sparta, um einen neuen Menschen zu schaffen? Welches Beispiel konnte besser sein als Rom, um ein Imperium, ein Weltreich aufzubauen? Die bahnbrechende Darstellung von Johann Chapoutot belegt akribisch anhand zahlreicher Beispiele die totalitäre Instrumentalisierung der Antike für ein verbrecherisches Weltbild. Front Cover Titel Impressum Inhalt Vorwort Einleitung Erster Teil: Die Annexion der Antike I. Der Ursprungsdiskurs: Ex septentrione lux Deutsche Identität und autochthoner Ursprung Arische Migration und Schwierigkeiten eines Mythos An den Quellen des Indogermanentums: der Nordismus eines Hans Günther Die nordistische Elementar-Doktrin der NSDAP Der Arier als „Prometheus der Menschheit“ Ein blonder Konfuzius mit blauen Augen oder: Nichts Großes geschieht ohne die Arier Hegel umgepolt oder: Die große Nord-Süd-Wanderung Ein Mythos zu viel: Atlantis und die Atlantis-Hypothese Unsere Vorfahren, die Arier: Der Ursprungsdiskurs in der Schule Die Erfindung eines indogermanischen Erbes Königin Europa Ahnenforschung und Ursprungsdiskurs: Erträumte Phylogenese Schlussbetrachtung II. Ein nordischer Mittelmeerraum: Griechenland, Rom und der Norden – Familienbande Zwischen Ostsee und Mittelmeer: Rassenkunde der Griechen und Römer Blonde Haare in der Antike: Irrungen und Wirrungen der Langschädel im Mittelmeerraum Apoll und Dionysos: Zusammenstoß zweier Rassen Der römische Colluvies: Nordischer Stamm und allochthone Schichten Athen, Rom, Berlin: Die Translatio studiorum et imperii aus Sicht der NSDAP Sonne, Krug und Parthenon: Klimatheorie versus zurückgebliebenes Germanentum Liebe zur Antike contra Germanentümelei: Hitler und die SS „Wozu die ganze Welt ständig daran erinnern, dass wir keine Vergangenheit haben?" Ein kultureller Minderwertigkeitskomplex gegenüber dem Rom Mussolinis Überwindung der Antike-Feindschaft? Die Einrichtungeiner Abteilung für Klassische Altertumswissenschaft im Ahnenerbe der SS Deutschland geht in die Schule der neuen Geschichte: Schulungshefte der SS und Schulbücher Indogermanentum und Universität Isar-Athen oder: Die Panathenäischen Feste von München – Die Tage der Deutschen Kunst Symbolische und territoriale Annexion: Der Blitzkrieg von 1941 oder: Die vierte indogermanische Invasion Griechenlands Schlussbetrachtung III. Mens sana: Altertum, humanistische Studien und Deutsche Jugend Historia magistra vitae: Hitler und die Geschichte Die literarischen Fächer und den Geschichtsunterricht retten: Eine notwendige Reform der humanistischen Fächer Manifeste für einen neuen Humanismus: Ganzheitlichkeit und Politischer Mensch Der Nationalsozialismus ist ein Humanismus Vom gespaltenen zum vollen Menschen: Das Paradigma der griechischen paideia Arêtê, aristoï, Führer: Die Ausbildung von Soldaten und Führern Plädoyer für die Alte Geschichte Attisch und runisch: Die Synthese indogermanischen Menschentums Versionen und Aversionen oder: Der Streit um den Lateinunterricht Die Tugenden der alten Römer und das neue Deutschland: Der Lateinunterricht oder: Was uns das Lateinische lehrt Horaz als Kampfschriftsteller Denkschrift en für eine Reform Die Lehrpläne von 1938 und der altsprachliche Unterricht Von der deutschen Griechenlandbegeisterung zur germanisch-griechischen Rassenverwandtschaft Martin Heidegger und die Rückbesinnung auf das griechische Seinsdenken Inszenierte, unechte Beziehung zum Griechentum Schlussbetrachtung Zweiter Teil: Die Nachahmung der Antike I. Das Corpus sanum des neuen Menschen – Vom Stein zum Fleisch: Ästhetik und Eugenik des arischen Körpers Die Faszination der Deutschen für den griechischen Körper Die Spiele von Berlin: Nationalsozialistische Olympiade, deutsches Olympia Spiele in griechisch-römischen Gewändern: Die große Inszenierung der hellenisch- germanischen Verwandtschaft Der Staff el-Lauf der olympischen Flamme als Metapher für die Verbindung zwischen Hellenen- und Germanentum Griechische paideia und deutsche Erziehung: Der volle Mensch Der erhabene Rasse-Körper und seine Antithese Die Wiedererweckung des antiken Kanons Von griechischen agon zum deutschen Sport Vom Sport zum Krieg Die Erotik des nationalsozialistisch-antiken Akts Eine gesunde Kunst für gesunde Köper: Kunst als Matrix und Ansteckung Schlussbetrachtung II. Rassistischer Staat und ganzheitliche Gesellschaft : Platon als Philosophen-Herrscher oder: Das „Dritte Reich“ als zweites Sparta Der Meisterdenker: Platon als nordischer Held und Herold nordischen Menschentums Rassismus und Anti-Egalitarismus: Platon als Vorläufer des Führers Chorisches Theater und griechische Amphitheater: Die Darstellung einer ganzheitlichen Volksgemeinschaft Aristoteles im Fegefeuer Die Stoa oder: Der Anti-Platonismus Der Philosoph von der traurigen Gestalt: Sokrates als Silen, Metöke und Verfallserscheinung Mythos Sparta – von der Antike zum „Dritten Reich“ Der Sparta-Kult zwischen Totalitarismus und Neugründung des Abendlands Die Erziehung in Sparta: Agogê des neuen Menschen Ganzheitlichkeit, Sozialismus, Eugenik Schlussbetrachtung III. Vom Imperium zum Reich: Lehren aus römischer Hegemonie und antiker Kolonisierung Rom als Vorbild für Souveränität und germanische Aristokratie Die Wehrmacht in den Fußstapfen der römischen Legionen Reichsautobahnen und Viae romanae: Die Errichtung eines Reichs Reichsgedanke und imperiale Architektur: Staatsarchitektur als Kulturdenkmal und Machtattribut Hybris – Stein gewordene Megalomanie Rom als Vorbild und Herausforderung Größer als das Kolosseum Germania als Nova Roma: Ein steinernes Manifest Römisches und mythologisches Zitat Gigantomanie und Hieratik der Antike oder: Von Nürnberg nach Paris – Das Bild des neuen Deutschlands Die Führerpersönlichkeit in der Antike Altertum und Personenkult: Geschichte, Vorsehung und individualistisches Postulat Ein österreichischer Autodidakt und seine Liebe zur Antike Die Errichtung eines Reichs durch Kolonisierung: Landhungrige nordische Bauern des Altertums auf der Suche nach einem Lebensraum Ver sacrum, Helotisierung und Wehrbauerntum: Der Antike-Bezug in der Vorstellungswelt der Ost-Kolonisation Wehrbauern und Sklaven: Sparta als Kolonisationsmodell Schlussbetrachtung Dritter Teil: Nachhall der Antike I. Geschichte als Rassenkampf: Der Gegensatz Orient/Okzident in der Antike Die Geschichte als Schauplatz von Rassenkämpfen Festung Europa: Von den Katalaunischen Feldern (451) bis Stalingrad Delenda est Carthago, delenda est Hierosolyma Der ewige Kampf zwischen Orient und Okzident in Unterricht und weltanschaulicher Schulung Die Judenfrage im Altertum: Weltreich und Weltjudentum oder: Die Geburt der jüdischen Internationale Diaspora und Assimilation der Juden in der Antike Der Jude Paulus und die Subversion des Reichs Christlicher Obskurantismus contra antike Klarheit Das Christentum, eine Form des „Bolschewismus in metaphysischer Verbrämung" Von Rom zum Reich: Jüdisches Christentum, jüdischer Bolschewismus und christlicher Bolschewismus Schlussbetrachtung II. Volkstod, Rasseselbstmord: Vom Sterben der Kulturen Geburtenrückgang: Die Demographie bei Griechen und Römern Bevölkerungsrückgang: Selbstzerfleischung und Blutverlust In Tiberim defl uxit Orontes: Römische Dekadenz Die Entnordung des römischen Volks Warnung an Deutschland Demokratie als rassische Bastardisierung Alexander und die Epoche des Hellenismus: Der große rassische Mahlstrom Die Prophezeiung der Apokalypse: Lehren aus dem Untergang der alten Kulturen Schlussbetrachtung III. Choreographie des Untergangs: Ästhetizismus, Nihilismus und Katastrophenszenario Abgang: Schrecken und Mitleid Rienzi: Tod eines romantischen Helden in den Flammen Roms Spuren hinterlassen – wichtiger als aufbauen Die Ruine als Programm: Die Theorie der Ruinenwerte Durch seinen Tod unsterblich werden: Das Stehen und Kämpfen der Nationalsozialisten Durchhalten oder: Spartanisches Heldentum von den Thermopylen bis Stalingrad Hannibal ante portas: Der Endsieg der Römer im Kampf mit Karthago Qualis artifex pereo oder: Die Zerstörung Karthagos Schlussbetrachtung Allgemeine Schlussbetrachtung Anmerkungen Bibliographie Literatur Quellen Bundesarchiv Berlin-Lichterfelde (BABL) Namensregister Back Cover XBB;Wir haben keine Vergangenheit±, räsonierte Hitler über die verzweifelten Versuche der SS-Archäologen, die in den Wäldern Germaniens nach den Vorfahren der Deutschen gruben und lediglich Scherben zu Tage förderten. Die Vergangenheit einer Rasse, so Hitler, auf welche die Deutschen stolz sein könnten, befand sich deshalb in Griechenland und in Rom.0Die Inszenierung dieser erlogenen Abstammung breitete sich folgerichtig im öffentlichen Raum aus: in der neo-römischen Architektur, in der neo-griechischen Nacktheit in Kunst und Sport, in den Feldzeichen und Standarten der Aufmärsche oder in der antikisierenden, pathetischen Ästhetik der Parteitage.0Was eignete sich besser als Sparta, um einen neuen Menschen zu schaffen? Welches Beispiel konnte besser sein als Rom, um ein Imperium, ein Weltreich aufzubauen? Die bahnbrechende Darstellung von Johann Chapoutot belegt akribisch anhand zahlreicher Beispiele die totalitäre Instrumentalisierung der Antike für ein verbrecherisches Weltbild
دانلود کتاب Der Nationalsozialismus und die Antike: Übersetzung:Fekl, Walther