Der moralische Status menschlicher Embryonen: Pro und contra Spezies-, Kontinuums-, Identitäts- und Potentialitätsargument (de Gruyter Studienbuch) (German Edition)
معرفی کتاب «Der moralische Status menschlicher Embryonen: Pro und contra Spezies-, Kontinuums-, Identitäts- und Potentialitätsargument (de Gruyter Studienbuch) (German Edition)» نوشتهٔ Gregor Damschen (editor); Dieter Schönecker (editor) در سال 2010. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
In der Debatte über den moralischen Status menschlicher Embryonen ist nicht immer klar, über welche Argumente genau eigentlich gestritten wird. Dieses Studienbuch bietet Studierenden und Forschenden, aber auch dem an der aktuellen Debatte interessierten Laien die Möglichkeit, sich über den gegenwärtigen Diskussionsstand gezielt zu informieren und die wichtigsten Argumente in klarer und knapper Form kennenzulernen. Sie besagen folgendes: Da Embryonen als Mitglieder der Spezies homo sapiens sapiens Menschen sind, besitzen sie Würde (Spezies-Argument); Embryonen entwickeln sich kontinuierlich, d.h. ohne moralrelevante Einschnitte, zu erwachsenen Menschen, die Würde besitzen (Kontinuumsargument); Embryonen sind in moralrelevanter Hinsicht identisch mit erwachsenen Menschen, die Würde besitzen (Identitätsargument); Embryonen haben das Potential, Menschen zu werden, und dieses Potential ist uneingeschränkt schützenswert (Potentialitätsargument). Diese Argumente werden jeweils durch eine Pro-Position und eine Contra-Position dargestellt und verteidigt oder kritisiert. In einem begleitenden Beitrag der Herausgeber werden die vier Argumente im Zusammenhang rekonstruiert, bewertet und durch neue Argumente unterstützt.
Der Band wird ergänzt durch eine knappe Darstellung der embryonalen Frühphase, ein naturwissenschaftlich- medizinisches Glossar, eine ausführliche Bibliographie zur Embryonendebatte sowie durch ein Personen- und Sachregister.
Vorwort Gregor Damschen / Dieter Schönecker Argumente und Probleme in der Embryonendebatte – ein Überblick Das Speziesargument Pro Speziesargument: Zum moralischen und ontologischen Status des Embryos Contra Speziesargument: Zum normativen Status des Embryos und zum Schutz der Ethik gegen ihre biologistische Degradierung Das Kontinuumsargument Pro Kontinuumsargument: Die Begründung des moralischen Status des menschlichen Embryos aus der Kontinuität der Entwicklung des ungeborenen zum geborenen Menschen Contra Kontinuumsargument: Abgestufte moralische Berücksichtigung trotz stufenloser biologischer Entwicklung Das Identitätsargument Pro Identitätsargument: Auch menschliche Embryonen sind jederzeit Menschen Contra Identitätsargument: Mein Embryo und ich Das Potentialitätsargument Pro Potentialitätsargument: Moralfähigkeit als Grundlage von Würde und Lebensschutz Contra Potentialitätsargument: Probleme einer traditionellen Begründung für embryonalen Lebensschutz In dubio pro embryone. Neue Argumente zum moralischen Status menschlicher Embryonen Eine Skizze der embryonalen Frühentwicklung des Menschen Anhang Medizinisch-naturwissenschaftliches Glossar (Jan Idkowiak) Auswahlbibliographie zum moralischen Status menschlicher Embryonen (Gregor Damschen / Dieter Schönecker, in Zusammenarbeit mit Enrico Sperfeld und Sebastian Wichner) Hinweise zu den Autoren Personenregister Sachregister In der Debatte über den moralischen Status menschlicher Embryonen ist nicht immer klar, worüber eigentlich gestritten wird. Dieses Studienbuch bietet allen an der aktuellen Debatte Interessierten die Möglichkeit, sich über den gegenwärtigen Diskussionsstand gezielt zu informieren und die wichtigsten Argumente in klarer und knapper Form kennenzulernen In the debate about the moral status of human embryos, it is not always clear which arguments are actually being disputed. This text offers readers an efficient way to find information about the current state of the discussion and to familiarize themselves with the main arguments. Review text: "Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der von Damschen und Schönecker herausgegebene Band in ausgezeichneter Weise über die einschlägigen Positionen in der Debatte auf hohem Niveau informiert."Nikolaus Knoepffler in:Philosophisches Jahrbuch 1/2004