معرفی کتاب «Der Leib und die Grenzen der Gesellschaft : Eine neophänomenologische Soziologie des Transhumanen» نوشتهٔ Uzarewicz, Michael، منتشرشده توسط نشر De Gruyter De Gruyter Oldenbourg در سال 2011. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Zusammenfassung tenzformen, handelt. Kommunikation und soziale Interaktionen sind trotzdem nicht nur mit Menschen möglich. Auch der Status deijenigen, die man "Menschen" nennt, ist einem kritischen Forscher nicht a priori gegeben, sondern zweifelhaft. Sie könnten schließlich Marionetten oder Maschinen sein. Die gewöhnlichen wechselseitigen Selbstversicherungsinstrumente sozialer Gewissheiten greifen nicht. Die Neue Phänomenologie hilft hier weiter beim Leben unter dem Stern der Ungewissheit. Mit absoluten Gewissheiten kann auch sie nicht dienen. Die Brücke zu anderen sozial relevanten und konstitutiven Entitäten, wie etwa den Sachen und den Tieren, kann nur die leibliche Kommunikation sein, vor allem die Einleibung, die die Basis aller Sozialkontakte bildet. Darüber hinaus bietet die Neue Phänomenologie mit dem Begriff der Situation eine Möglichkeit, von der überindividuellen Seite her, die Unterscheidungen von Subjekt und Objekt, von Mensch und Nicht-Mensch zu unterlaufen. Der Gewinn besteht darin, dass damit die Grenzen der Soziologie erheblich erweitert werden, ohne dass ihre Eigentümlichkeit verloren geht. XII Vorwort der Zivilisation wie Hohn klingt -, die ihn weit über das hinaushebe, was sonst noch in der Welt vorkommt. Die Bindung an die Vernunft ist jenem misslichen Verständnis von Subjektivität, als der Besitz eines Bewusstseins, geschuldet. Damit ist aber von den Humanisten selbst das Ende der Menschen eingeläutet: Das Denken (auch das reflexive), lässt sich nämlich formalisieren, algorithmisch darstellen und an Maschinen delegieren. Solche Verobjektivierungen kommen an ihre Grenzen beim eigenleiblichen Spüren und anderen prä-semantischen Kompetenzen des Menschen (aber auch anderer Tiere), wie etwa dem Ahnen und Wittern. Das, was man am eigenen Leibe spürt, ist mindestens so wirklich, wie das, was man sieht, hört oder tastet, riecht oder schmeckt. "Wir sind Sozialarbeiter und keine Philosophen!" Mit diesem Satz versucht vor einigen Jahren ein Student an einer süddeutschen Hochschule meinen Eifer auszubremsen, ihm und seinen Kommilitoninnen die Leibphänomenologie von Hermann Schmitz nahe zu bringen. Ich bin heute noch der Meinung, dass er Unrecht hat. Jeder Mensch ist wenigstens zu gewissen Zeiten, an gewissen Orten auch Philosoph, wenn er über sich und sein Verhältnis "zu Gott und der Welt" nachdenkt. Erwarten darf man sicher von (zukünftigen ebenso wie von gestandenen) Akademikern, dass sie hin und wieder Rechenschaft darüber ablegen, was sie da eigentlich tun. Ich danke Joachim B. Zeller für Kritik und Anregungen. Charlotte Uzarewicz schulde ich mehr, als ich sagen kann. ## Ottenhofen bei München am 19. November 2010 Michael Uzarewicz ## Einleitung: Absicht und Gang der Argumentation "Ich sehe den einzigen Grund meiner Ausführung darin, die Schmerzen derer zu mindern und die Freude derer zu erhöhen, denen diese Entdeckung bisher verborgen blieb; diejenigen aber, die sie bereits gemacht haben, sollen wissen, daß sie nicht alleine stehen. "' In diesem Buch werden eine Menge Was-Fragen gestellt. Luhmann nennt so etwas einen metatheoretischen Ansatz. 2 Manche dieser Fragen werden beantwortet, manche nicht. Ob eine pauschale Antwort auf solche Fragen "Autopoiesis" sein kann, wie Luhmann glaubt, 3 oder "Mimesis", wie manche in der Technik-und anderen Soziologien annehmen, 4 bezweifle ich, zumal der Erkenntnisgewinn solcher Begriffe, wie Luhmann für den der Autopoiesis selbst zugesteht, "außerordentlich gering" ist. 5 Solch einen Generalschlüssel zur Beantwortung derartiger Fragen habe ich leider nicht. Damit will ich nichts gegen die Brauchbarkeit solcher Begriffe sagen. Ich wehre mich nur dagegen, dass sie -ganz ähnlich dem Begriff der "Dialektik" -ein Schlüssel für alle Türen wären. Es gibt keinen solchen "Dietrich", mit dem man überall hinkommt. Viel wichtiger ist mir das, was Luhmann im Folgenden formuliert: ,,[I]n der Soziologie ist die Frage, was das Soziale ist, auch keine Fragestellung, die das Fach sehr beschäftigt. Fragen danach, was ist die Seele, was das Bewusstsein ist, sind in dieser Form auch nicht psychologieüblich. Was-Fragen sind eher verpönt, [...]." 6 Luhmann sagt hier etwas ganz Entscheidendes, nämlich, dass die Soziologie (wie auch die Psychologie) sich mit ihren (meta-) theoretischen Voraussetzungen ganz ungenügend auseinandersetzt. 7 Das will ich im Folgenden, eingeschränkt auf meinen speziellen Bereich, nachholen. Dabei wird es notwendig werden, sich mit einigen zentralen Begriffen und Ansätzen der klassischen Soziologie auseinanderzusetzen. Darunter verstehe ich diejenige "kanonische Soziologie", 8 die in den Lehrbüchern verbreitet wird, und nicht das, was man an den Rändern des Faches auch noch vorfindet. 9 1
Es wird die Entwicklung eines modularen Robotersystems beschrieben, das bisher manuell erledigte Arbeitsschritte automatische durchführt. Ziel einer solchen Automatisierung ist einerseits den nötigen Persomal- und Kostenaufwand zu reduzieren und wissenschaftiche Erkentnisse schneller und leichter zu erzielen. Hierzu werden ein Roboter zur Probevorbereitung und ein Roboter zur zweistufigen Untersuchung von Proben mit automatischer Erkennung des interessierenden Bereiches entwickelt. Ein weiterer Aspekt ist die Steigerung der Effizienz hochauflösender, bildgebender Laboranalytik. Hierzu werden zwei einfache automatische bildgebende Roboter entwickelt, mit denen eine Vorauswahl der für weitere Untersuchungen interessanten Proben automatisch durchgeführt wird. Um eine automatische Gesamtprozesskette zu ermöglichen, wird ein auf die Einzelroboter abgestimmtes Transportsystem entwickelt, das den Transport von Mikrotiterplatten zwischen den Funktionseinheiten übernimmt. Zur Umsetzung der Einzelfunktionen werden Bildverarbeitungsmittel zur Erkennung von Informationen in Bildern in automatischen Algorithmen implementiert.
Inhaltsverzeichnis Zusammenfassung Vorwort Einleitung: Absicht und Gang der Argumentation I. Metaphysik des Sozialen II. Klassische Soziologie und die Begrenzung des Sozialen III. Transklassische Soziologie und die Erweiterung der Grenzen des Sozialen IV. Neophänomenologische Soziologie und die Entgrenzung des Sozialen Nachwort Literatur Stichwortverzeichnis