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Der korrumpierte Mensch - Die ethischen Folgen wirtschaftlichen Denkens

معرفی کتاب «Der korrumpierte Mensch - Die ethischen Folgen wirtschaftlichen Denkens» نوشتهٔ Jonathan Aldred; Karsten Petersen، منتشرشده توسط نشر Klett-Cotta در سال 2019. این کتاب در فرمت epub، زبان آلمانی ارائه شده است.

Ebenso provokant wie klar zeigt Jonathan Aldred: Wirtschaft und Ökonomie haben diese verheerende Entwicklung zu verantworten. Eine überfällige, augenöffnende Kritik, die den desaströsen Einfluss ökonomischer Theorien auf unsere Moral und Wertvorstellungen offenbart. In den letzten 50 Jahren hat sich das, was wir als »gut« oder »richtig« bewerten, dramatisch verändert. Verhaltensweisen, die unserer Großelterngeneration nur schädlich oder schlicht bösartig vorkamen, erscheinen heute rational, ja natürlich. In der Folge von Milton Friedman, John Maynard Keynes und ihren Erben hat sich die Ökonomie unmerklich zur Ersatzreligion moderner Gesellschaften aufgeschwungen. Ihre Maximen und Schlüsselideen - von Nudging bis zum Trittbrettfahren - wirken sich heute direkt auf unsere Entscheidungsfindung aus und durchdringen so gut wie jeden Aspekt des alltäglichen Lebens. Im 21. Jahrhundert haben Wirtschaft und Ökonomie nicht nur Einfluss auf Politik und Gesellschaft, sondern auch auf unser Denken, Handeln und unsere Moral genommen. Hinter ihrer Dominanz werden die Alternativen zum System unsichtbar: Heute akzeptieren wir bereitwillig, dass alles vermarktet werden kann. Zugänglich deckt Aldred die erstaunliche Macht, welche die Ökonomie über uns hat, auf und zeigt anhand konkreter Beispiele aus unserer Erfahrungswelt, wie sie uns tagtäglich verdirbt. Ein ebenso scharfsinniges wie schonungsloses Buch, das zugleich Wege aufweist, uns aus ihrem allgegenwärtigen Klammergriff einer korrumpierenden Ökonomie zu befreien. Warum ist wirtschaftliches Denken schlecht für unsere Moral? »Ich behaupte nicht, dass die Menschen heutzutage grundsätzlich »weniger nett« oder »unmoralischer« sind als die vorherigen Generationen. In den letzten fünfzig Jahren haben uns stattdessen neue ökonomische Ideen darüber, wie wir uns verhalten sollten, dazu gebracht, die Welt auf eine andere Art und Weise zu sehen. Es sind diese wirkmächtigen Ideen, die unser Verhalten neu justiert haben: Was vor gar nicht allzu langer Zeit noch egoistisch, dumm oder schlicht bösartig erschien, ist heute akzeptabel, rational, natürlich und so offensichtlich, dass wir es nicht in Frage stellen.« Jonathan Aldred, ist Director of Studies in Ökonomie am Emmanuel College und lehrt außerdem als Newton Trust Lecturer am Department of Land Economy der University of Cambridge. Sein erstes Buch, »The Skeptical Economist«, erschien 2012 auf Englisch. Darüber hinaus veröffentlichte er zahlreiche Forschungsaufsätze und Artikel in wissenschaftlichen Sammelbänden. Umschlag......Page 2 Impressum......Page 4 Inhalt......Page 6 1 Einführung......Page 10 Batteriehühner für die Freiheit......Page 19 Lebensentwürfe......Page 29 2 Traue niemandem......Page 34 Dr. Seltsam und der Enkel des Kaisers......Page 36 Nichtkooperation zum Thema Nichtkooperation......Page 44 Vertrauen ohne echtes Vertrauen......Page 50 Chicken: das Feiglingsspiel......Page 58 Der Kaiser der Antarktis gewinnt den Nobelpreis......Page 60 Eine Zombie-Wissenschaft des menschlichen Lebens......Page 65 3 Wohlstand schlägt Gerechtigkeit: das seltsame Coase-Theorem......Page 76 Ein Ökonom wider Willen und sein Theorem durch Zufall......Page 80 Coase versus Chicagoer Schule?......Page 87 Die Revolution von 1968......Page 93 Posner im Wunderland......Page 98 Ein Triumph des Coase-Theorems......Page 104 4 Der Staat als Gegner......Page 116 Das Unmöglichkeitstheorem......Page 120 USA – Schottland 1:0......Page 126 Mathematische Philosophie......Page 130 Politik, Kopfläuse und Wurzelkanäle......Page 136 It’s the voters, stupid......Page 140 Smartphones und Streichquartette......Page 146 Die Politik, die wir verdienen?......Page 153 5 Free-Riding: Trittbrettfahrer drücken sich vor ihrem Beitrag......Page 159 Wie kam es, dass Trittbrettfahren als »clever« gilt?......Page 162 Trittbrettfahrer vs. kleine Leute......Page 170 Sich zu engagieren ist allemal besser als unentbehrlich zu sein......Page 175 Die Klimaveränderung und ich......Page 183 Sandhaufen, harmlose Folterknechte und zögerliche Politiker......Page 190 6 Die Ökonomik von allem......Page 199 Die neue Ökonomik von allem......Page 203 Gary Beckers schwer greifbare Freakonomics......Page 208 Über Geschmack lässt sich nicht streiten......Page 217 Der Wirtschaftsnobeltrostpreis......Page 223 Wie viel sind Sie wert?......Page 227 Babys und Nieren......Page 235 Eine titanische Frage......Page 241 7 Jeder Mensch hat seinen Preis......Page 247 Hohes Tier trifft Yankee-Schauspielerin......Page 254 Der jüdische Schneider und der Blutspender......Page 259 Die Gemeinsamkeit zwischen einem Niemand und einem Jemand......Page 265 Die seltsame Welt von Nudge......Page 274 Jenseits von Zuckerbrot und Peitsche......Page 282 8 Zahlengläubigkeit......Page 291 Wahrscheinlichkeit wird subjektiv......Page 296 Der Computer sagt, das kann nicht einfach so passiert sein......Page 304 »Es ist wie ein gewaltiges Erdbeben«......Page 311 »Call in the Plumbers«......Page 316 Fünf Schwarze Schwäne und Nobelpreise......Page 321 Eine Zahl wird fabriziert......Page 329 Irgendeine Zahl ist besser als gar keine Zahl?......Page 337 9 Jeder Mensch verdient, was er bekommt......Page 344 Gründe, nicht über Ungleichheit zu sprechen......Page 346 Es ist hart an der Spitze......Page 354 Weil Sie es wert sind......Page 359 Sie bekommen, was Sie herausschlagen können......Page 365 Steuern gelten neuerdings als Diebstahl......Page 371 Die Rache des Lumpenproletariats......Page 379 It’s not the economy, stupid......Page 387 10 Eine schwierige Beziehung: die modernen Wirtschaftswissenschaften und wir......Page 391 Ökonomen stehen nicht außerhalb der Wirtschaft......Page 402 In der Ökonomik gibt es kaum »Fakten«......Page 403 Wir stehen nicht außerhalb der Wirtschaft......Page 405 Anhang......Page 417 1. Einführung......Page 418 4. Der Staat als Gegner......Page 419 8. Zahlengläubigkeit......Page 420 10. Eine schwierige Beziehung: die modernen Wirtschaftswissenschaften und wir......Page 421 Danksagung......Page 422 Einführung......Page 424 Traue niemandem......Page 425 Wohlstand schlägt Gerechtigkeit: das seltsame Coase-Theorem......Page 427 Der Staat als Gegner......Page 429 Free-Riding: Trittbrettfahrer drücken sich vor ihrem Beitrag......Page 431 Die Ökonomik von allem......Page 435 Jeder Mensch hat seinen Preis......Page 438 Zahlengläubigkeit......Page 443 Jeder Mensch verdient, was er bekommt......Page 445 Eine schwierige Beziehung: die modernen Wirtschaftswissenschaften und wir......Page 451 Personenregister......Page 457 A......Page 458 B......Page 459 C......Page 460 D......Page 461 E......Page 462 F......Page 463 G......Page 464 H......Page 465 I......Page 466 J......Page 467 K......Page 468 L......Page 469 M......Page 470 N......Page 471 O......Page 472 P......Page 473 R......Page 474 S......Page 475 T......Page 477 V......Page 478 W......Page 479 Y......Page 480 Erläuterungen......Page 481 Autoreninfo......Page 486 Zsfg.: Ebenso provokant wie klar zeigt Jonathan Aldred: Wirtschaft und Ökonomie haben diese verheerende Entwicklung zu verantworten. Eine überfällige, augenöffnende Kritik, die den desaströsen Einfluss ökonomischer Theorien auf unsere Moral und Wertvorstellungen offenbart. In den letzten 50 Jahren hat sich das, was wir als "gut" oder "richtig" bewerten, dramatisch verändert. Verhaltensweisen, die unserer Großelterngeneration nur schädlich oder schlicht bösartig vorkamen, erscheinen heute rational, ja natürlich. In der Folge von Milton Friedman, John Maynard Keynes und ihren Erben hat sich die Ökonomie unmerklich zur Ersatzreligion moderner Gesellschaften aufgeschwungen. Ihre Maximen und Schlüsselideen - von Nudging bis zum Trittbrettfahren - wirken sich heute direkt auf unsere Entscheidungsfindung aus und durchdringen so gut wie jeden Aspekt des alltäglichen Lebens. Im 21. Jahrhundert haben Wirtschaft und Ökonomie nicht nur Einfluss auf Politik und Gesellschaft, sondern auch auf unser Denken, Handeln und unsere Moral genommen. Hinter ihrer Dominanz werden die Alternativen zum System unsichtbar: Heute akzeptieren wir bereitwillig, dass alles vermarktet werden kann. Zugänglich deckt Aldred die erstaunliche Macht, welche die Ökonomie über uns hat, auf und zeigt anhand konkreter Beispiele aus unserer Erfahrungswelt, wie sie uns tagtäglich verdirbt. Ein ebenso scharfsinniges wie schonungsloses Buch, das zugleich Wege aufweist, uns aus ihrem allgegenwärtigen Klammergriff einer korrumpierenden Ökonomie zu befreien. Warum ist wirtschaftliches Denken schlecht für unsere Moral? "Ich behaupte nicht, dass die Menschen heutzutage grundsätzlich "weniger nett" oder "unmoralischer" sind als die vorherigen Generationen. In den letzten fünfzig Jahren haben uns stattdessen neue ökonomische Ideen darüber, wie wir uns verhalten sollten, dazu gebracht, die Welt auf eine andere Art und Weise zu sehen. Es sind diese wirkmächtigen Ideen, die unser Verhalten neu justiert haben: Was vor gar nicht allzu langer Zeit noch egoistisch, dumm oder schlicht bösartig erschien, ist heute akzeptabel, rational, natürlich und so offensichtlich, dass wir es nicht in Frage stellen."
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