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Der Kolosserbrief Im Kontext Des Paulinischen Erbes: Eine Intertextuelle Studie Zur Auslegung Und Fortschreibung Der Paulustradition ... Zum Neuen Testament 2.reihe) (german Edition)

معرفی کتاب «Der Kolosserbrief Im Kontext Des Paulinischen Erbes: Eine Intertextuelle Studie Zur Auslegung Und Fortschreibung Der Paulustradition ... Zum Neuen Testament 2.reihe) (german Edition)» نوشتهٔ Nicole Frank، منتشرشده توسط نشر Mohr Siebeck GmbH & Company KG. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

English summary: The Epistle to the Colossians as a Pauline pseudepigraphon provides the earliest example of intertextual modification of authentic Pauline texts through fictitious self-references. By adapting Pauline language, motifs and letter formulas, the author of Colossians not only establishes the fiction of Pauline authorship but also a specific reading of the authentic Pauline letters. By using fictitious self-references to texts such as the baptism formula of Rom 6:4-8, Colossians functions as a kind of reading instructions on how these earlier texts are to be understood correctly, indicating also which interpretations are to be excluded. In aiming to reconstruct and analyze these forms of fictitious self-references and intended reading instructions, Nicole Frank analyzes Colossians in its mutual intertextual relation to the Pauline pretexts. German description: Der Kolosserbrief als altestes paulinisches Pseudepigraphon ist ein biblisches Textzeugnis, das ganz wesenhaft intertextuell strukturiert ist. Zum einen bildet der Ruckgriff auf Inhalte, Sprachlichkeit und Motivik der Protopaulinen die Voraussetzung fur die Verfasserfiktion des Schreibens und damit fur seine Rezeption als authentischer Bestandteil der Paulusuberlieferung. Zum anderen wird jene Paulusuberlieferung zugleich auch einer Re-Interpretation unterworfen: Dadurch, dass der Autor des Briefes in der Form fiktiver Selbstreferenz auf die authentischen Paulusbriefe zuruckgreift, prasentiert sich der Kolosserbrief als Selbstauslegung Pauli, als Interpretationsanweisung zum Verstandnis des paulinischen Erbes.Nicole Frank untersucht die dabei wirksamen intertextuellen Strategien und Mechanismen in ihrer text- und referenztextorientierten Funktion, d.h. unter der doppelten Fragestellung, mit welchen literarischen Mitteln sich der Kolosserbrief als paulinisch prasentiert und welches Verstandnis paulinischer Theologie durch diese fiktive Selbstreferenz Pauli nahegelegt werden soll. Cover Vorwort Inhaltsverzeichnis I. Zur Fragestellung und Methodik dieser Untersuchung 1. Vorbemerkungen 2. Intertextualität und ‚kulturelles Gedächtnis‘ 3. Formen von Intertextualität 4. Zur Frage der literarischen Abhängigkeit: potentielle Prätexte des Kolosserbriefes 5. Zur Klassifikation intertextueller Bezüge 6. Funktionsarten intertextueller Verweise 7. Wer schrieb den Kolosserbrief? 8. Zum Aufbau der Textanalyse II. Die Konstitution des Briefrahmens (Kol 1,1–14 und 4,2–18) 1. Vorbemerkungen zur Adressatenfrage 2. Präskript (Kol 1,1f) 3. Danksagung (Kol 1,3–8) 4. Fürbitte und Überleitung zum Hymnus (Kol 1,9–14) 5. Schlussparänese (Kol 4,2–6) 6. Nachrichten und Grüße (Kol 4,7–14) 7. Grußaufträge und Schlussgruß (Kol 4,15–18) 8. Auswertung III. Die ‚apostolische Selbstcharakterisierung‘ (Kol 1,23b–2,5) 1. Verkündigungstätigkeit und Leiden des Apostels (Kol 1,23b–29) 2. An- und Abwesenheit des Apostels (Kol 2,1–5) 3. Auswertung IV. Christologie und Soteriologie des Kol (Kol 1,15–23a; 2,9–15 und 3,1–4) 1. Die ‚Christushymnen‘ Kol 1,15–20 und Phil 2,6–11 – ein Vergleich a) Vorbemerkungen zum Forschungsstand b) Strukturalität: Strukturelle Berührungen von Kolosser- und Philipperhymnus c) Dialogizität: Inhaltliche Berührungspunkte von Kolosser- und Philipperhymnus d) Redaktionelle Bearbeitung des Kolosserhymnus e) Übertragung auf die Adressaten (Kol 1,21–23a) 2. Das neue Leben in Christus (Kol 2,9–15 und 3,1–4) a) Kol 2,11–14 als frühchristliche Tauftheologie b) Anknüpfung und Überleitung (Kol 2,9f) c) Die Taufe als Beschneidung und Ablegen des Fleischesleibes (Kol 2,11) d) Die Taufe als Auferstehung (Kol 2,12) e) Die Taufe als Tod und Sündenvergebung (Kol 2,13f) f) Überleitung zur Gegnerpolemik (Kol 2,15) g) Ethische Konsequenzen des neuen Lebens (Kol 3,1f) h) Eschatologischer Ausblick (Kol 3,3f) 3. Auswertung V. Wie ihr Jesus Christus als Herrn angenommen habt, so lebt auch in ihm: lebenspraktische Anforderungen und Herausforderungen im Kolosserbrief 1. Die Auseinandersetzung mit gegnerischen Heilslehren (Kol 2,6–8 und 2,16–23) a) Forschungsgeschichtliche und methodische Vorbemerkungen zur Gegnerfrage b) Überleitung zur Gegnerproblematik (Kol 2,6–8) c) Der Kernbereich der kolossischen Gegnerpolemik (Kol 2,16–23) d) Auswertung 2. Tugend- und Lasterkataloge des Kol (Kol 3,5–17) a) Vorbemerkungen zu Gattung und intertextueller Struktur b) Erster Lasterkatalog (Kol 3,5–7) c) Zweiter Lasterkatalog und Überleitung zum Tugendkatalog (Kol 3,8–11) d) Tugendkatalog und Überleitung zur Haustafel (Kol 3,12–17) e) Auswertung 3. Die Haustafel des Kolosserbriefes (Kol 3,18–4,1) a) Vorbemerkungen zur Gattungsgeschichte und Struktur b) Frauen- und Männerparänese (Kol 3,18f) c) Kinder- und Väterparänese (Kol 3,20f) d) Sklaven- und Herrenparänese (Kol 3,22–4,1) e) Auswertung VI. Auswertung: Die intertextuelle Textkonstitution des Kol 1. Intertextuelle Mechanismen der Textproduktion 2. Intertextuelle Textrezeption: Distributionscluster der Text-Prätext-Relationen 3. Referenztextorientierung des Kol: rezeptions- und interpretationslenkende Mechanismen a) Die Gegenwartsperspektive des Kolosserbriefes b) Die Gesellschaftsperspektive des Kolosserbriefes c) Das kolossische Kirchenverständnis: Hierarchisierung, Globalisierung, Institutionalisierung 4. Abschließende Bemerkungen und Ausblick Literaturverzeichnis I. Hilfsmittel II. Außerbiblische Primärquellen III. Sekundärliteratur Stellenregister Altes Testament Apokryphen und Pseudepigraphen des Alten Testaments Qumrantexte Philo Josephus Neues Testament Frühchristliche und patristische Literatur Griechisch-römische Literatur Autorenregister Sachregister Der Kolosserbrief als ältestes paulinisches Pseudepigraphon ist ein biblisches Textzeugnis, das ganz wesenhaft intertextuell strukturiert ist. Zum einen bildet der Rückgriff auf Inhalte, Sprachlichkeit und Motivik der Protopaulinen die Voraussetzung für die Verfasserfiktion des Schreibens und damit für seine Rezeption als authentischer Bestandteil der Paulusüberlieferung. Zum anderen wird jene Paulusüberlieferung zugleich auch einer Re-Interpretation unterworfen: Dadurch, dass der Autor des Briefes in der Form fiktiver Selbstreferenz auf die authentischen Paulusbriefe zurückgreift, präsentiert sich der Kolosserbrief als Selbstauslegung Pauli, als Interpretationsanweisung zum Verständnis des paulinischen Erbes. Nicole Frank untersucht die dabei wirksamen intertextuellen Strategien und Mechanismen in ihrer text- und referenztextorientierten Funktion, d.h. unter der doppelten Fragestellung, mit welchen literarischen Mitteln sich der Kolosserbrief als paulinisch präsentiert und welches Verständnis paulinischer Theologie durch diese fiktive Selbstreferenz Pauli nahegelegt werden soll. HauptbeschreibungDer Kolosserbrief als ältestes paulinisches Pseudepigraphon ist ein biblisches Textzeugnis, das ganz wesenhaft intertextuell strukturiert ist. Zum einen bildet der Rückgriff auf Inhalte, Sprachlichkeit und Motivik der Protopaulinen die Voraussetzung für die Verfasserfiktion des Schreibens und damit für seine Rezeption als authentischer Bestandteil der Paulusüberlieferung. Zum anderen wird jene Paulusüberlieferung zugleich auch einer Re-Interpretation unterworfen: Dadurch, dass der Autor des Briefes in der Form fiktiver Selbstreferenz auf die authentischen Paulusbriefe zurückgr Nicole Frank. Based On The Author's Thesis, University Of Utrecht, 2008. Includes Bibliographical References And Indexes.
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