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Der klügste Mensch im Facebook: Statusmeldungen aus Syrien

معرفی کتاب «Der klügste Mensch im Facebook: Statusmeldungen aus Syrien» نوشتهٔ Saeed, Aboud، منتشرشده توسط نشر Richter در سال 2013. این کتاب در فرمت epub، زبان آلمانی ارائه شده است.

Kurzbeschreibung Der "syrische Bukowski" (ZDF/Aspekte) Aboud Saeed arbeitet als Schmied bei Aleppo und verfasst auf Facebook Anekdoten, Aphorismen, Kommentare. Über sein Leben, seine Mutter, das Rauchen, die politische Lage in seinem Land und in der Welt. Mit schwarzem Humor und einem genauen Blick für die Absurditäten des Alltags eröffnet er einen anderen, menschlicheren Blick in sein Land als es die Kriegsmeldungen tun, die uns sonst erreichen. Seine täglichen Statusmeldungen, seine ganz persönliche Revolution, lässt er zum literarischen Dokument seines Lebens werden. Die libanesische Tageszeitung „Annahar“ schrieb Ende Dezember 2012 über ihn: „Auf Facebook zu gehen, ohne Aboud Saeed kennenzulernen, ist wie nach Paris zu reisen, ohne den Eiffelturm zu sehen.“ Aus dem Arabischen von Sandra Hetzl. Vogelschwärme, Atomkriegsangst: Jan Kuhlbrodt, Philosoph und Lyriker aus Leipzig, erforscht in seinem so theoretischen wie alltagsnahen siebenteiligen Essay die heutige Bedeutung des Schöpfungsmythos. Die Vorarbeit dazu fand sieben Tage lang auf einem Blog mit anderen Netzschreibern statt. Geschickt schlägt Jan Kuhlbrodt einen großen Bogen, von seinem Aufwachsen in der DDR und der ersten Begegnung mit dem österreichischen Lautpoeten Ernst Jandl über den Zusammenhang zwischen Religion, Macht und Aufklärung bis hin zur Frage, warum eine Elster in der Lage ist, einen Zettel mit Hilfe eines Spiegels von ihrem Rücken zu entfernen – wo also Menschliches aufhört und Tierisches beginnt. Kuhlbrodt spiegelt die Reproduktion des Urmythos im Teilchenbeschleuniger, im WWW und in der Vielsprachigkeit der Menschen. Sein theoretisches Rüstzeug sind u.a. Platon, Descartes, Adorno, Wittgenstein und Derrida. Eine Auswahl der Netz-Kommentare am Ende jedes Kapitels (oder Schöpfungstages) zeigt exemplarisch, in welche Richtungen Kuhlbrodts Reflektionen weitergedacht werden könnten. Eine Verteidigung der Fleischeslust, nicht nur in der Grillsaison: Der österreichische Autor Franzobel entwirft eine Zukunft, in der europäische Steak-Liebhaber „auf eine Kuh" nach Argentinien fliegen, weil der Fleischkonsum immer tabuisierter wird. Er ruft aber auch auf zum Kampf gegen den Wahnsinn, wie wir mit Tieren umgehen. Franzobel zieht den Umgang mit Lebensmitteln als Beispiel für die Entfremdung der Welt mit sich selbst heran: Die Folge sind „Essnazis" und „Radikalveganer", und stigmatisierte Fleischesser buchen Charterflüge in das Land des Tangos und der Grillkultur. Franzobels Ansichten sind gemein, komisch und beklemmend, aber auch eine Verteidigung des besseren Lebens. Für einen gerechteren Umgang mit (tierischen) Ressourcen. Und für einen guten Geschmack. Nicht nur für Flexitarier. „Irre komisches Essay." Berliner Morgenpost „Sollte vor und hinter der Wursttheke gelesen werden – von uns allen!" wurstsack.de „Ein Schrei, der zum Lachen bringt. ... Wut ist gut." Kurier Persönliche Erlebnisse, Analysen, Berichte zur türkischen Zivilgesellschaft. Der Gezi-Park in Istanbul ist im Sommer 2013, vorerst, gerettet. Aber was bleibt? Es bleibt ein kultureller und politischer Einschnitt, den diese Solidaritätsanthologie von nicht-türkischen Augenzeugen der Proteste beleuchtet. Dieser mikrotext-shot schaut auf die türkische „Elektrisierung" (Moritz Rinke) und versammelt individuelle Positionen. Die Politikerin Claudia Roth etwa wünscht sich die Aufhebung der Selbstblockade der politischen Klasse, die Journalistin Sabine Küper-Büsch analysiert die kreative Ästhetik des Widerstands und die neuen Protestformen in der Türkei, der britische Autor Tariq Ali sendet einen revolutionären Gruß an die Protestgeneration, eine Touristin erzählt von ihren Erlebnissen zwischen Blauer Moschee und Straßenblockaden und eine Erasmus-Studentin beschreibt die Stimmung unter Studierenden. Ein toller Service! Der Text dieses Ebooks würde Sie als Email nicht erreichen, er würde in Ihrem Spamordner landen. Daher greifen Sie zu, so guten Spam bekommen Sie nie wieder. Sechs Kapitel mit tollen Produkten etwa mit „klasse Kunsttannen", mit Aufforderungen wie „Attack her point G", mit Angeboten zu Online-Pokerbetrügerei und dunklen Businessvorschlägen beleuchten indirekt die Dienstleistungen, mit denen versucht wird, im Netz Geld zu machen. Der Autor Thomas Palzer zeigt aber auch, wie Spam in seiner kreativen Fehlerhaftigkeit als zeitgenössische Kunstsprache zu verstehen ist, als écriture automatique, automatisches Schreiben, von Robots. Mit unerwartet vielen poetischen Bildern und befreiter Syntax. Alles wird besser mit dieser von Robots generierten Literatur: Geld, Sex, Körper, Webseite. Auch Ihre eigene Spam-Lektüre. Versprochen. Der Intellektuelle Alexander Kluge analysiert in seinem Essay die Möglichkeiten, das Internet kreativ zu nutzen und teilt seine persönlichen Erfahrungen: vom Gespräch mit seinen Kindern über Netzpoetik bis zu illegalen Kopien seiner Filme. Alexander Kluge fordert den besseren Schutz der klassischen Öffentlichkeit, die, wenn sie einmal zerstört wäre, nicht wieder herzustellen sei, wünscht sich aber ebenso, die Arbeit von Journalisten, Bloggern, Musikern besser zu entlohnen. Dabei könnte eine neue Form der poetischen Öffentlichkeit helfen. Sein Rat: trotz der Allmächtigkeit des Netzes und seiner dominierenden Akteure unabhängig bleiben. Ein Aufruf zur Selbstbestimmung, ein Verbündet euch!-Manifest und die Aufwertung der Praktiken einer digitalen Generation.
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