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Der Kapitalismus entdeckt das Volk : Wie die deutschen Großbanken in den 1950er und 1960er Jahren zu ihrer privaten Kundschaft kamen

معرفی کتاب «Der Kapitalismus entdeckt das Volk : Wie die deutschen Großbanken in den 1950er und 1960er Jahren zu ihrer privaten Kundschaft kamen» نوشتهٔ Gonser, Simon، منتشرشده توسط نشر OLDENBOURG WISSENSCHAFTSVERLAG در سال 2014. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

An IfZ publication For a long time, big banks had little interest in having workers or employees as their customers. Only in the aftermath of the German Economic Miracle did Deutsche Bank, Dresdner Bank, and Commerzbank begin wooing the “common people” and their savings with new financial products. But were the big banks the real driving forces behind this change or were the banks being impelled by the dawn of a new dynamic epoch? * Eine Publikation des Instituts für Zeitgeschichte München-Berlin * Preis für Unternehmensgeschichte 2013 der Gesellschaft für Unternehmensgeschichte, Frankfurt/Main Vorwort Einleitung I. Kapitalismus ohne Volk – Bankgewerbe und Privatkundschaftvor 1950 1. Erste Kontakte zwischen Finanzbranche und Privatpersonen 2. Historische Vorläufer des Großbanken-Privatkundengeschäfts II. Ungeplanter Aufbruch ins Massengeschäft – Die Großbanken in den 1950er Jahren 1. Wirtschaftsboom, Prosperität und Konsum als Grundlagen des Wandels 2. Vom Sparbuch zum Kleinkredit – Auftakt im Privatkundengeschäft Ausgangspunkt Spargeschäft Investmentfonds und Volksaktien Expansion in der Fläche Lohn- und Gehaltskonten und der bargeldlose Zahlungsverkehr Überraschungserfolg Kleinkreditgeschäft Animositäten, Werbung und Wettbewerb III. Ausbau und Systematisierung der neuen Sparten – Die Großbanken in den 1960er Jahren 1. Anhaltendes Wirtschaftswachstum und Durchbruch der Konsumgesellschaft als Triebfedern der Großbanken 2. Produktexpansion und Neustrukturierung des Privatkundengeschäfts Neue Wege im Spargeschäft Investmentfonds und Volksaktien Stürmisches Wachstum der Filialnetze Lohn- und Gehaltskonten, Gebühren und der bargeldlose Zahlungsverkehr Kleinkredite und Anschaffungsdarlehen Reorganisation, Werbung und Wettbewerb IV. Historische Einordnung und Ausblick 1. Ergebnisse 2. Entwicklung des Großbanken-Privatkundengeschäfts nach 1970 Abbildungen Abkürzungen Quellen und Literatur Personenregister

Großbanken symbolisieren wie kaum eine andere Institution das kapitalistische Wirtschaftssystem. Um 1870 entstanden, erlangten sie in kürzester Zeit eine beherrschende Stellung in der deutschen Wirtschaft. Für die breite Bevölkerung interessierten sie sich bis Mitte des 20. Jahrhunderts aber nicht. Erst im Gefolge des Wirtschaftswunders, als der Durchschnittsbürger allmählich zu einem Wirtschaftsfaktor wurde, bemühten sich die Deutsche Bank, die Dresdner Bank und die Commerzbank mit neuen Finanzprodukten um das "gemeine Volk" und seine Spargroschen.

In seiner Studie, die 2013 den Preis für Unternehmensgeschichte erhalten hat, untersucht Simon Gonser, wie die drei Kreditinstitute in den 1950er und 1960er Jahren die Basis für ihr heutiges Privatkundengeschäft legten und welche wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und sozialen Rahmenbedingungen dabei eine Rolle spielten.

Großbanken symbolisieren wie kaum eine andere Institution das kapitalistische Wirtschaftssystem. Um 1870 entstanden, erlangten sie in kürzester Zeit eine beherrschende Stellung in der deutschen Wirtschaft. Für die breite Bevölkerung interessierten sie sich bis Mitte des 20. Jahrhunderts aber nicht. Erst im Gefolge des Wirtschaftswunders, als der Durchschnittsbürger allmählich zu einem Wirtschaftsfaktor wurde, bemühten sich die Deutsche Bank, die Dresdner Bank und die Commerzbank mit neuen Finanzprodukten um das "gemeine Volk" und seine Spargroschen. In seiner Studie, die 2013 den Preis für Unternehmensgeschichte erhalten hat, untersucht Simon Gonser, wie die drei Kreditinstitute in den 1950er und 1960er Jahren die Basis für ihr heutiges Privatkundengeschäft legten und welche wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und sozialen Rahmenbedingungen dabei eine Rolle spielten. Arbeiter und Angestellte waren bei den Großbanken lange Zeit nicht als Kunden geschätzt. Erst im Gefolge des Wirtschaftswunders bemühten sich die Deutsche Bank, die Dresdner Bank und die Commerzbank mit neuen Finanzprodukten um das "gemeine Volk" und seine Spargroschen. Doch waren die Großbanken dabei treibende Kräfte oder eher Getriebene einer dynamischen Zeitepoche?
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