Der inkriminierte Bischof : Könige im Konflikt mit Kirchenleitern im westgotischen und fränkischen Gallien (466–614)
معرفی کتاب «Der inkriminierte Bischof : Könige im Konflikt mit Kirchenleitern im westgotischen und fränkischen Gallien (466–614)» نوشتهٔ Till Stüber، منتشرشده توسط نشر Saur در سال 2020. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Gallo-römische Bischöfe und ihr wachsender Einfluss während Spätantike und Frühmittelalter haben in der Forschung seit einiger Zeit Konjunktur. Während bisherige Arbeiten dabei zumeist auf verschiedene Gesichtspunkte bischöflicher Autorität abzielten, nimmt Till Stüber solche Situationen in den Blick, in denen bischöfliche Macht herausgefordert wurde und an ihre Grenzen stieß. In seiner Untersuchung zu Loyalitätskonflikten zwischen Bischöfen und Königen geht er zum einen der Frage nach, welche politischen und sozialen Konstellationen für das Aufkommen der Konflikte verantwortlich waren. Zum anderen untersucht er, wie die Zeitgenossen mit den Konfliktsituationen umgingen. Dabei zeigt sich, dass durch die Austarierung der Zuständigkeitsbereiche der königlichen und bischöflichen Gerichtsbarkeit konkrete Mechanismen entwickelt wurden, die den beteiligten Akteuren eine einvernehmliche Beilegung der Auseinandersetzungen in Aussicht stellten. Indem bewusst darauf verzichtet wird, die Thematik aus einer klassisch-verfassungsgeschichtlichen Perspektive zu betrachten, und statt dessen auf die historischen Akteure fokussiert wird, verspricht die Untersuchung neue und grundsätzliche Einblicke in das Verhältnis von Königtum und Episkopat. Vorwort | VII Teil I: Forschungsstand und methodische Vorbemerkungen 1. Einleitung | 3 2. Tendenzen der Forschung und Exposition des Untersuchungsgegenstands | 7 3. Fragestellung und Vorgehen | 30 Teil II: Fallstudien 1. Fallstudien zum tolosanischen Westgotenreich | 41 1.1. Crocus und Simplicius: zwei Bischöfe im Exil | 41 1.1.1. Crocus | 41 1.1.2. Simplicius von Bourges | 49 1.1.3. Fazit | 54 1.2. Sidonius Apollinaris von Clermont | 58 1.3. Faustus von Riez | 68 1.4. Marcellus von Die | 78 1.5. Zwei Exilierungen im westgotischen Tours | 88 1.5.1. Volusianus von Tours | 89 1.5.2. Verus von Tours | 96 1.5.3. Fazit | 100 1.6. Caesarius von Arles | 100 1.6.1. Der erste Verratsvorwurf gegen Caesarius | 108 1.6.2. Der zweite Verratsvorwurf gegen Caesarius | 120 1.6.3. Fazit | 128 1.7. Quintianus von Rodez/Clermont | 129 2. Fallstudien zu den merowingischen Teilreichen | 144 2.1. Nicetius von Trier | 144 2.2. Leontius II. von Bordeaux und der Konflikt um Emerius von Saintes | 165 2.3. Munderich von Langres | 185 2.4. Sagittarius von Gap und Salonius von Embrun | 198 2.5. Zwei Konflikte unter Chilperich I. | 218 2.5.1. Praetextatus von Rouen | 218 2.5.2. Gregor von Tours | 243 2.6. Konflikte vor dem Hintergrund der Gundowald-Affäre | 265 2.6.1. Theodor von Marseille | 265 2.6.2. Zur Funktion des Zweiten Konzils von Mâcon (a. 585) | 288 2.7. Egidius von Reims | 312 2.8. Desiderius von Vienne | 326 2.9. Konflikte im Zuge der Machtübernahme Chlotars II. in Burgund (a. 613/4) | 346 Teil III: Auswertung 1. Konfliktgenerierende Faktoren | 371 1.1. Loyalität gegenüber auswärtigen Herrschern | 373 1.2. Unterstützung oppositioneller Netzwerke | 387 1.3. Geographische Lage des Metropolitansprengels | 389 1.4. Auseinandersetzungen innerhalb des Bistums | 397 1.5. Bischöfliche Identität | 404 1.5.1. Sagittarius und Salonius: Günstlinge des Königs | 405 1.5.2. Nicetius von Trier: im Spannungsfeld von Norm und Politik | 410 1.5.3. Leontius von Bordeaux: der gescheiterte Herausforderer | 415 2. Austrag und Bewältigung von Loyalitätskonflikten | 419 2.1. Bischöfe vor Gericht | 419 2.1.1. Der Befund der normativen Texte | 422 2.1.2. Zwischen Konzil und Königsgericht | 436 2.2. Aspekte informaler Konfliktbewältigung | 466 2.3. Zur narrativen Darstellung bischöflicher Konflikte | 472 3. Fazit | 487 Quellen | 491 Literatur |500 Abbildungs- und Tabellenverzeichnis | 539 Indizes | 541 Personenindex | 541 Ortsindex |548 Millennium transcends boundaries – between epochs and regions, and between disciplines. Like the Millennium-Jahrbuch, the journal Millennium-Studien pursues an international, interdisciplinary approach that cuts across historical eras. Composed of scholars from various disciplines, the editorial and advisory boards welcome submissions from a range of fields, including history, literary studies, art history, theology, and philosophy. Millennium-Studien also accepts manuscripts on Latin, Greek, and Oriental cultures. In addition to offering a forum for monographs and edited collections on diverse topics, Millennium-Studien publishes commentaries and editions. The journal primary accepts publications in German and English, but also considers submissions in French, Italian, and Spanish. If you want to submit a manuscript please send it to the editor from the most relevant discipline: Wolfram Brandes, Frankfurt (Byzantine Studies and Early Middle Ages): brandes@rg.mpg.de Peter von Möllendorff, Gießen (Greek language and literature): peter.v.moellendorff@klassphil.uni-giessen.de Dennis Pausch, Dresden (Latin language and literature): dennis.pausch@tu-dresden.de Rene Pfeilschifter, Würzburg (Ancient History): Rene.Pfeilschifter@uni-wuerzburg.de Karla Pollmann, Bristol (Early Christianity and Patristics): K.F.L.Pollmann@bristol.ac.uk All manuscript submissions will be reviewed by the editor and one outside specialist (single-blind peer review). "Gallo-römische Bischöfe und ihr wachsender Einfluss während Spätantike und Frühmittelalter haben in der Forschung seit einiger Zeit Konjunktur. Während bisherige Arbeiten dabei zumeist auf verschiedene Gesichtspunkte bischöflicher Autorität abzielten, nimmt Till Stüber solche Situationen in den Blick, in denen bischöfliche Macht herausgefordert wurde und an ihre Grenzen stieß. In seiner Untersuchung zu Loyalitätskonflikten zwischen Bischöfen und Königen geht er zum einen der Frage nach, welche politischen und sozialen Konstellationen für das Aufkommen der Konflikte verantwortlich waren. Zum anderen untersucht er, wie die Zeitgenossen mit den Konfliktsituationen umgingen. Dabei zeigt sich, dass durch die Austarierung der Zuständigkeitsbereiche der königlichen und bischöflichen Gerichtsbarkeit konkrete Mechanismen entwickelt wurden, die den beteiligten Akteuren eine einvernehmliche Beilegung der Auseinandersetzungen in Aussicht stellten. Indem bewusst darauf verzichtet wird, die Thematik aus einer klassisch-verfassungsgeschichtlichen Perspektive zu betrachten, und statt dessen auf die historischen Akteure fokussiert wird, verspricht die Untersuchung neue und grundsätzliche Einblicke in das Verhältnis von Königtum und Episkopat."-- Provided by publisher Gallo-römische Bischöfe und ihr wachsender Einfluss während Spätantike und Frühmittelalter haben in der Forschung seit einiger Zeit Konjunktur. Während bisherige Arbeiten dabei zumeist auf verschiedene Gesichtspunkte bischöflicher Autorität abzielten, nimmt Till Stüber solche Situationen in den Blick, in denen bischöfliche Macht herausgefordert wurde und an ihre Grenzen stiess. In seiner Untersuchung zu Loyalitätskonflikten zwischen Bischöfen und Königen geht er zum einen der Frage nach, welche politischen und sozialen Konstellationen für das Aufkommen der Konflikte verantwortlich waren. Zum anderen untersucht er, wie die Zeitgenossen mit den Konfliktsituationen umgingen. Dabei zeigt sich, dass durch die Austarierung der Zuständigkeitsbereiche der königlichen und bischöflichen Gerichtsbarkeit konkrete Mechanismen entwickelt wurden, die den beteiligten Akteuren eine einvernehmliche Beilegung der Auseinandersetzungen in Aussicht stellten. Indem bewusst darauf verzichtet wird, die Thematik aus einer klassisch-verfassungsgeschichtlichen Perspektive zu betrachten, und statt dessen auf die historischen Akteure fokussiert wird, verspricht die Untersuchung neue und grundsätzliche Einblicke in das Verhältnis von Königtum und Episkopat Millenniumpursues an interdisciplinaryapproach transcending historical eras. The international editorial board and the advisory board represent a wide range of disciplines - contributions from art and literary studies are just as welcome as historical, theological and philosophical disciplines; contributions onLatin and Greek cultures just as welcome as on Oriental cultures In this study, Till Stüber analyzes loyalty conflicts between bishops and kings in post-Roman Gaul. He examines the political or social factors that resulted in these conflicts, and also explores the solutions that were found to avoid them. His approach offers fresh insights into the relationship between kings and bishops in this period
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