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Der hörbare Raum : Entdeckung, Erforschung und musikalische Gestaltung mit analoger Technologie

معرفی کتاب «Der hörbare Raum : Entdeckung, Erforschung und musikalische Gestaltung mit analoger Technologie» نوشتهٔ Martha Brech; De Gruyter، منتشرشده توسط نشر Bielefeld University Press. ein Imprint von Roswitha Gost u. Karin Werner - transcript Verlag در سال 2015. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Martha Brech looks into the meaning of space for electro-acoustic music - this volume writes a history of spatial hearing and of the technologies and devices for composing space. Inhalt Vorwort Einleitung DIE ENTDECKUNG DES HÖRBAREN RAUMS Konstatierung: 1792 – 1796 Forschung in den ›Körperwissenschaften‹ und erste fachübergreifende Ergebnisse Das eine und das andere Ohr: Wahrnehmungsforschungen in der Physik Fachspezifische Forschungen ab 1850 Physik/Akustik Physiologie: binaurale Instrumente für die ärztliche und therapeutische Praxis Jan Evangelista Purkyne und das Opistophon Auditive Wahrnehmungsforschung bei anderen Forschern Psychophysik: Tonraum und Richtung in der akustischen Umgebung Erforschung der Ursache des Richtungshörens: Schalldruck- vs. Phasendifferenz Erste Geräte und Patente GRUNDLAGENFORSCHUNG UND ERFINDUNGEN ZUM RÄUMLICHEN HÖREN AB 1881 1881 – 1900 Otologie und Physiologie Physiologie und Psychologie 1900 – 1918 Otologie / Physiologie Physik Psychologie Exkurs: Richtungshörer zur Lokalisierung von Richtung und Entfernung Grundlagenforschung nach 1918 Deutschland USA Vom Richtungs- zum Raumhören: Erweiterung des Forschungsgegenstandes MEDIALE PRAXIS DES HÖRBAREN RAUMS (1920 – 1950) Alltag und Experimente: Auditive Raumgestaltung in den elektroakustischen Medien Ein Thema wird öffentlich: Auditiver Raum im Rundfunk der 1920er Jahre Hörbarer Raum im Hörspiel Exkurs: Der Hallraum Hörbarer Raum bei Musikaufnahmen Hörbarer Raum in der Grammophon-Technik Experimente mit Mehrkanalverfahren: Anthropomorphie und raumangepasste Aufnahme- und Wiedergabeexperimente ab 1924 Kunstköpfe: Stereophonieaufnahmen für Kopfhörer Stereophonie und Mehrkanalverfahren über Lautsprecher Künstlicher Hall / Hallspirale Raum, Raumklang und Differenzierung bis 1950 AB 1950: DIE ENTWICKLUNG STATISCHER RAUMKLANGTECHNOLOGIEN Künstlicher Nachhall: Verbesserte Geräte und Verfahren Einsatz und Funktion von künstlichem Nachhall Stereophonie: Geräte und Verfahren zur Erzeugung von räumlichen Panoramen mit möglichst exakter Lokalisation auch in der Raumtiefe Pseudostereophonie Stereo-Aufnahmeverfahren Kunstköpfe ab 1950 Philips-Kunstköpfe Tête Charlin Raumabbildung: Panorama, Raumtiefe und dreidimensionale Klangräume Entwicklungsgeschichte der Kunstköpfe für dreidimensionale Schallaufnahmen Der Berliner Kunstkopf von Georg Plenge, Rolf Kürer und Henning Wilkens Industrielle Produktionen und Serienproduktionen verschiedener Kunstkopfsysteme Vom KU 80 zum KU 81 – Der Kunstkopf im Studiobetrieb Die Göttinger/Oldenburger Kunstköpfe von Peter Damaske, Karl Friedrich Siebert, Dieter Gottlob, Bernhard Wagener und Volker Mellert Klang in Bewegung: Dreidimensionale Raumkunst mit Kunstköpfen RAUMKLANGTECHNOLOGIEN FÜR DREIDIMENSIONAL BEWEGTE KLÄNGE AB 1950 Anfänge musikalischer Raumklangbewegungen: Von Pierre Schaeffers Pupitre d’espace zum Poème électronique Pupitre d’espace Funktionsweise Konzertante Einsätze des Pupitre d’espace Nachfolgende Kompositionen mit Raumklangbewegungen Poème électronique Zwischen Brüssel 1958 und Osaka 1970: Die Dominanz des Kreises Geräte zur Produktion kreisförmiger Klangbewegungen Rotationstisch I Bauweise und Vergleiche Der Rotationstisch I im Raumkonzept von Kontakte Raummusik auf der Expo ’70 in Osaka Vom Kreis zur Kugel und zurück: Tonsteuerung im Kugelpavillon der Expo ’70 in Osaka Konzept und Bau der Ton- und Lichtanlage Aufführungspraxis: Sensorkugel versus Tonmühle Die Tonanlage im Steel-Pavillon und die dort präsentierte Musik Vergleiche Über den Kreis hinaus: Differenzierungen räumlicher Klangbewegungen und neue Raumklangkonzepte Weiterentwicklungen der räumlichen Klangrotationen Rotationstisch II Kreisauflösungen: Das Halaphon und seine live-gesteuerten Klangbewegungen Das Halaphon und seine Technik Kreisförmiger Klangverlauf in Kompositionen und seine Erweiterungen Raumklangplastik mit Lautsprecherorchestern Bourges: Gmebaphone GRM: Acousmonium Gestaltung des Raumklangs im Binnenraum Nachwort REFERENZEN Literatur Patente Originalquellen Personen- und Sachregister 293 Raum ist ein zentraler Aspekt der elektroakustischen Musik und findet in diesem medialen Genre im Vergleich zu historischen Musikgattungen anders und neuartig Verwendung. Seit Beginn der um 1950 begründeten Gattung entstanden zahlreiche spezielle Raumklanggeräte für diese Musik, teilweise mit aktiver Beteiligung der Komponisten. Die Geräte und ihre Technologie prägen damit auch die Musik. Martha Brech zeichnet diese Entwicklung in mehreren Schritten nach. Einsatzpunkt ist die erste Erforschung und Operationalisierung des räumlichen Hörens ab ca. 1790, auf der die frühesten spatialen Audiotechnologien ab ca. 1880 aufbauen. Die ersten künstlerisch relevanten Raumgestaltungen und die dazu entwickelten technischen Geräte und Produktionsverfahren seit Beginn der Rundfunk- und Tonfilmzeit in den 1920er Jahren werden als wesentliche Vorgänger ebenso betrachtet wie die verschiedenen speziellen Raumklanggeräte der elektroakustischen Musik ab 1950 bis etwa Mitte der 1980er Jahre, in der die Zeit der Analogtechnik endete. 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Raum ist ein zentraler Aspekt der elektroakustischen Musik und findet in diesem medialen Genre im Vergleich zu historischen Musikgattungen anders und neuartig Verwendung. Seit Beginn der um 1950 begründeten Gattung entstanden zahlreiche spezielle Raumklanggeräte für diese Musik, teilweise mit aktiver Beteiligung der Komponisten. Die Geräte und ihre Technologie prägen damit auch die Musik.Martha Brech zeichnet diese Entwicklung in mehreren Schritten nach. Einsatzpunkt ist die erste Erforschung und Operationalisierung des räumlichen Hörens ab ca. 1790, auf der die frühesten spatialen Audiotechnologien ab ca. 1880 aufbauen. Die ersten künstlerisch relevanten Raumgestaltungen und die dazu entwickelten technischen Geräte und Produktionsverfahren seit Beginn der Rundfunk- und Tonfilmzeit in den 1920er Jahren werden als wesentliche Vorgänger ebenso betrachtet wie die verschiedenen speziellen Raumklanggeräte der elektroakustischen Musik ab 1950 bis etwa Mitte der 1980er Jahre, in der die Zeit der Analogtechnik endete.

»Ein faktenreicher Überblick über die Forschungen der letzten zweihundert Jahre in den Bereichen der Akustik, Physiologie und Wahrnehmungspsychologie.«Max Nyffeler, neue musikzeitung, 2 (2017)»Nicht nur Musikwissenschaftler aller drei Fachrichtungen dürften sich angesprochen fühlen, sondern auch Tontechnikerund selbst der musikalisch-interessierte Laie. Nicht zu vergessen ist die enorme Bedeutung des Themas für das hochaktuelle Feld der ›virtual reality‹.«Christopher Fust, DIE TONKUNST, 10/4 (2016)
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