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<Der> Heilige Gallus 612 2012 Leben - Legende - Kult : Katalog zur Jahresausstellung in der Stiftsbibliothek St. Gallen (27. November 2011 bis 11. November 2012)

جلد کتاب <Der> Heilige Gallus 612 2012 Leben - Legende - Kult : Katalog zur Jahresausstellung in der Stiftsbibliothek St. Gallen (27. November 2011 bis 11. November 2012)

معرفی کتاب «<Der> Heilige Gallus 612 2012 Leben - Legende - Kult : Katalog zur Jahresausstellung in der Stiftsbibliothek St. Gallen (27. November 2011 bis 11. November 2012)» نوشتهٔ [am Katalog beteiligte Autoren, Karl Schmuki, Franziska Schnoor, Ernst Tremp]، منتشرشده توسط نشر Verlag am Klosterhof در سال 2011. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Vor1400Jahren, im Jahr612(oder allenfalls im darauffolgenden Jahr), hat Gallus sich im Tal der Steinach niedergelassen. Dieser Zeitrahmen ergibt sich durch seine Verbindung mit dem irischen Abt Kolumban dem Jüngeren. Mit Kolumban und der ihn begleitenden Gruppe von Mönchen war Gallus zwei Jahre zuvor nach Aleman-nien gekommen, zuerst nach Tuggen am oberen Ende des Zürichsees, dann über Arbon nach Bregenz. In Tuggen und Bregenz unternahm Kolumban die Missionierung der romanisch-alemannischen Bevölkerung, wie er es dem Frankenkönig Theudebert II. zugesagt hatte. Seine Bekehrungsversuche scheiterten, die Mönche stiessen bei den Einheimischen auf Widerstand, vor allem aber verlor Kolumban nach der Niederlage Theudeberts gegen seinen Bruder Theuderich II. von Burgund der Kolumban einst aus Luxeuil vertrieben hatte, bei Zülpich im Mai612den poli-tischen Rückhalt. Er zog über die Alpen weiter ins Langobardenreich und gründete dort das Kloster Bobbio in den Apenninen, wo er am23. November615starb. Beim Aufbruch in Bregenz verweigerte Gallus seinem Abt die Gefolgschaft und blieb zurück. Aus diesem Akt des Ungehorsams des Mönchs gegenüber seinem Abt ging bekanntlich die Zelle an der Steinach hervor, aus der hundert Jahre später das Kloster St. Gallen entstehen sollte.Nicht immer stand612als «Gründungsdatum» St. Gallens fest. Hermann der Lahme von Reichenau (†1054) setzte das Ereignis in das Jahr630. Die Zwiefaltener Annalen (siehe unten S.80) trugen es zum Jahr632ein. Der St. Galler Humanist Vadian (zu ihm siehe unten S.30) notierte614als das Jahr, in dem Gallus sich in «unserer» Einöde niedergelassen habe, fügte aber später auch die Jahresangabe Hermanns des Lahmen hinzu. Seitdem die Chronologie der Wanderschaft Kolumbans gesichert ist, steht auch das Jahr der Ankunft von Gallus einigermassen fest. Zwar gibt es eine Forschungsansicht, wonach Gallus nicht zu den Kolumban-Schülern gehört, sondern sich erst Jahrzehnte später ....... Mit einer vollständigen Übersetzung der Gallusvita Wettis durch Franziska Schnoor. Vor 1400 Jahren, wahrscheinlich im Jahr 612, liess Gallus sich im Steinachtal nieder. Aus diesem Anlass zeigt die Stiftsbibliothek in einer erweiterten Jubiläumsausstellung Zeugnisse zum Leben, Umfeld, Nachwirken und Kult des Heiligen. Sie präsentiert aus ihrem reichen Schatz an Handschriften und Drucken die schönsten und wertvollsten Stücke mit Bezug zum heiligen Gallus. Dazu kommen kostbare Leihgaben aus dem Domschatz von St. Gallen, dem Stiftsarchiv, dem Stadtarchiv und der Vadianischen Sammlung St. Gallen, der Stiftsbibliothek Einsiedeln, den Bibliotheken in München, Stuttgart und Wolfenbüttel sowie der Biblioteca Ambrosiana in Mailand. Unter den Exponaten befinden sich u.a. Werke von Zeitgenossen des Gallus, Texte, die noch zu seinen Lebzeiten geschrieben wurden, irische Handschriften, darunter das berühmte Antiphonar von Bangor (April bis Juli), die einzigen Textzeugen der beiden ältesten Fassungen der Gallus-Vita, Werke der liturgischen Dichtung und der Literatur, Zeugnisse der Kunst, Kultgegenstände sowie Münzen. Im Lapidarium ist eine Galerie mit Gallus-Bildnissen vom 9. bis zum 20. Jahrhundert zu bewundern. Von April bis Oktober ist ausserdem die Galluskapelle mit ihrem barocken Gemäldezyklus zum Leben des Gallus geöffnet. Einführung (E.T.) 7 1. und 2. Vitrine: Leben und Wunder des Mönchs und Einsiedlers Gallus (E.T.) 11 3. Vitrine: Zeit und Zeitgenossen des Gallus (K. S., F. S.) 34 4. Vitrine: Irland und der Kontinent (E.T.) 51 5. Vitrine: Der heilige Gallus in der Liturgie (F. S.) 67 6. Vitrine: Der heilige Gallus in der Dichtung (F. S.) 87 7. Vitrine: Reliquien und Kultgegenstände (K. S.) 105 8. Vitrine: Der St. Galler Klosterplan und der heilige Gallus (E.T.) 120 Panel im Barocksaal: Das Leben des heiligen Gallus, gezeichnet 1630 von Pierre Wuilleret und gestochen von Wolfgang Kilian (K. S.) 126 Vitrinen im Lapidarium: Gallusverehrung vom 17. bis zum 19. Jahrhundert (K. S.) 129 Bildergalerie im Lapidarium: Das Bild des heiligen Gallus im Wandel der Zeit (F. S., K. S.) 153 Wetti, Die Lebensgeschichte des heiligen Gallus (F. S.) 167
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