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Der Gott dieser Welt: Die Entstehung und Wirklichkeit des Bösen bei Augustinus und Schelling

معرفی کتاب «Der Gott dieser Welt: Die Entstehung und Wirklichkeit des Bösen bei Augustinus und Schelling» نوشتهٔ Jan Kerkmann، منتشرشده توسط نشر Tectum Wissenschaftsverlag در سال 2024. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Die Monographie untersucht zwei der geistesgeschichtlich wirkmächtigsten Philosophien des Bösen. Der erste Teil widmet sich dem Denken des Augustinus, das im Hinblick auf die verschiedenen Bestimmungen des Bösen – von der Privationstheorie bis zur Erbsündenlehre – erschlossen wird. Der zweite Hauptteil konzentriert sich auf die Verbindung von Ontologie, Naturphilosophie und Theodizee in Schellings „Freiheitsschrift“. Dabei wird die These vertreten, dass Schelling die Erbsündenlehre des Augustinus insofern radikalisiert, als der Mensch das Böse wählen muss, um existieren zu können. Darauf aufbauend werden Augustinus’ Erbsündenlehre und Schellings Konzeption der intelligiblen Tat im letzten Teil direkt miteinander verglichen. 1. Einleitung und Erkenntnisinteresse 2. Augustinus’ Theorie des Bösen im Spiegel seiner Werkentwicklung 2.1. Augustinus und der Manichäismus 2.2. Die Vollkommenheit der Schöpfung und das N⁠i⁠c⁠h⁠t⁠-⁠S⁠e⁠i⁠n des Bösen 2.3. Gott als das höchste Gute und die Bedeutung der Sünde in De vera religione 2.4. Die Freiheit des Willens: De libero arbitrio 2.5. Erbsünde und göttliche Gnade 3. Schellings Freiheitsschrift: Die menschliche Wahl des Bösen als Umkehrung der göttlichen Willensstruktur 3.1. Die Freiheit im System: Schellings Zusammenführung 3.2. Schellings Kritik bisheriger Lösungsversuche der T⁠h⁠e⁠o⁠d⁠i⁠z⁠e⁠e⁠-⁠F⁠r⁠a⁠g⁠e 3.3. Die Entstehung der Möglichkeit des Bösen im göttlichen Grund 3.4. Die menschliche Entscheidung zur Aktualisierung des Bösen 3.5. Die Ablehnung einer göttlichen Wahlfreiheit als Rechtfertigung des Bösen 3.6. Die Eschatologie der Freiheitsschrift 4. Augustinus’ Erbsündenlehre und Schellings intelligible Tat im systematischen Vergleich 4.1. Eine werkgeschichtliche Betrachtung der Erbsündenlehre 4.2. Schellings Theorie der intelligiblen Tat in synoptischer Rekapitulation 4.3. Das existenzhermeneutische Problem der Erklärbarkeit der Erbsünde und der intelligiblen Tat 4.4. Schellings ambivalente Legitimation der intelligiblen Tat und des Bösen als Mittel der göttlichen Selbstoffenbarung 4.5. Erbsünde und intelligible Tat in der direkten Gegenüberstellung 4.6. Zusammenfassung und Ausblick Literaturverzeichnis
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