Der Golem-Effekt : Orientierung und phantastische Immersion im Zeitalter des Kinos
معرفی کتاب «Der Golem-Effekt : Orientierung und phantastische Immersion im Zeitalter des Kinos» نوشتهٔ Matei Chihaia، منتشرشده توسط نشر Bielefeld University Press. ein Imprint von Roswitha Gost u. Karin Werner - transcript Verlag در سال 2011. این کتاب در 6 صفحه، فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Meyrinks Bestseller »Der Golem« und der Stummfilm, in dem sich eine kabbalistisch belebte Lehmfigur ihrem Schöpfer entzieht, durchbrechen geläufige Vorstellungen von Fiktion. In beiden wird vorgeführt, wie Kunstwerke lebendig werden oder Menschen mit Kunstfiguren interagieren können. Dass sich zeitgleich ähnliche ästhetische Paradoxe auch in den Erzählungen südamerikanischer Autoren wie Quiroga, Borges, Bioy Casares, Palma, Hernández oder Cortázar finden, hängt eng mit dem gemeinsamen Bezug auf das unvertraute Medium des Kinos zusammen. Matei Chihaia zeigt, wie in diesen Texten die Durchdringung einer filmischen Parallelwelt mit der Lebenswelt des Zuschauers, dessen Desorientierung oder Reorientierung, zu einem phantastischen »Golem-Effekt« stilisiert wird. Inhaltsverzeichnis Vorwort 1. DISKURSE ÜBER ORIENTIERUNG IM ZEITALTER DES KINOS 1.1 Einführung: Immersion und Infiltration in Film und Literatur Fiktion und Technik Desorientierung und Reorientierung 1.2 Das Problem der »Orientierung« Von der geographischen Orientierung zur Orientierung im Denken Orientierung als symbolische Form Sprache als Mittel der Zentrenbildung Von Cassirer zu Ingarden: Die Grenzen der legitimen Immersion 1.3 Immersion als Reorientierung Kognitionspsychologie und das neue Medium Der Tonfilm gegen den Syntax-Riegel Deixis am Phantasma 1.4 Von der »ästhetischen Grenze« zur »filmischen Fiktion« Bühlers frühe Analyse der Fiktion Münsterberg: Der Film als perfekte Illusion Michalski: Vom ungeformten zum geformten Raum Hamburger: Die »filmische Fiktion« 1.5 Immersion als Desorientierung Der Film als Traum und der Mangel an Orientierung Zwei Perspektiven auf das »Unheimliche« Die belebte Puppe 1.6 Zur Rezeption der Psychoanalyse in der Theorie filmischer Fiktion Metz und Kracauer Schefer und Kittler 1.7 Kognitionspsychologische Analysen der Immersion Kognitive Bedingungen der filmischen Fiktion Systemtheoretische Medientheorie 2. DER GOLEM-EFFEKT 2.1 Immersion und Infiltration in der erzählten Phantastik Narrativ bedingte Unschlüssigkeit und Fiktionshäresie Der Pygmalion- und der Quijote-Effekt Medial bedingte Unschlüssigkeit: Der Golem-Effekt 2.2 Meyrink: Fiktion und Esoterik Das Paradox einer esoterischen Fiktion Die narrative Problematisierung der ästhetischen Grenze Metapoetische Bezüge auf das Kino 2.3 Quiroga: Kalkül und Hypnose Phasen einer Auseinandersetzung mit dem Kino Miss Dorothy Phillips, mi esposa: Illusion und Inszenierung El espectro: Desorientierung als doppelte Unschlüssigkeit 2.4 Wegener: Form und Magie Die politische Orientierung des phantastischen Films Mediale Desorientierung und Fiktionsironie Strukturelle Eigenschaften der filmischen Fiktion 2.5 Borges: Der neue Fiktionsvertrag Orientierung und Desorientierung in den frühen Essays Von der phantastischen Hypothese zur erzählten Fiktion Borges und Meyrink 2.6 Palma, Bioy, Hernández: Legitime und illegitime Transgressionen XYZ: Das Kino als legitimer Infiltrationsapparat La invención de Morel: Die riskante Immersion El acomodador und Las hortensias: Die illegitime Transgression 2.7 Cortázar: Der Golem-Effekt als narrative Metalepse Immersion und Infiltration in der Poetik Cortázars Continuidad de los parques: Ästhetische Bedingungen der Metalepse Schluss Danksagung Abkürzungsverzeichnis Bibliographie Filmographie Meyrinks Bestseller »Der Golem« und der Stummfilm, in dem sich eine kabbalistisch belebte Lehmfigur ihrem Schöpfer entzieht, durchbrechen geläufige Vorstellungen von Fiktion. In beiden wird vorgeführt, wie Kunstwerke lebendig werden oder Menschen mit Kunstfiguren interagieren können. Dass sich zeitgleich ähnliche ästhetische Paradoxe auch in den Erzählungen südamerikanischer Autoren wie Quiroga, Borges, Bioy Casares, Palma, Hernández oder Cortázar finden, hängt eng mit dem gemeinsamen Bezug auf das unvertraute Medium des Kinos zusammen. Matei Chihaia zeigt, wie in diesen Texten die Durchdringung einer filmischen Parallelwelt mit der Lebenswelt des Zuschauers, dessen Desorientierung oder Reorientierung, zu einem phantastischen »Golem-Effekt« stilisiert wird. Film,Argentinische Literatur,Deutsche Literatur,Erzähltheorie,Raumtheorie,Immersion,Literatur,Spanische Literatur,Romanistik,Literaturwissenschaft,Literature,Spanish Literature,Romance Studies,Literary Studies Main description: Meyrinks Bestseller "Der Golem" und der Stummfilm, in dem sich eine kabbalistisch belebte Lehmfigur ihrem Schöpfer entzieht, durchbrechen geläufige Vorstellungen von Fiktion. In beiden wird vorgeführt, wie Kunstwerke lebendig werden oder Menschen mit Kunstfiguren interagieren können. Dass sich zeitgleich ähnliche ästhetische Paradoxe auch in den Erzählungen südamerikanischer Autoren wie Quiroga, Borges, Bioy Casares, Palma, Hernández oder Cortázar finden, hängt eng mit dem gemeinsamen Bezug auf das unvertraute Medium des Kinos zusammen. Matei Chihaia zeigt, wie in diesen Texten die Durchdringung einer filmischen Parallelwelt mit der Lebenswelt des Zuschauers, dessen Desorientierung oder Reorientierung, zu einem phantastischen "Golem-Effekt" stilisiert wird »Matei Chihaia ist es gelungen, ein wieder sehr präsentes und umstrittenes Thema aus vielerlei Blickwinkeln zu betrachten, in Szene zu setzen und profunde Einblicke zu vermitteln.«Maike van Delden, Romanische Forschungen, 126 (2014)Besprochen in:www.vetiver.weblog.ro, 3 (2011)Variations, 19 (2011), Johannes BinottoGermanisch-Romanische Monatsschrift, 62/3 (2012), Matthias HausmannJahrbuch immersiver Medien 2011, Matthias Bauerhttp://brecha.com.uy, 16.12.2016
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