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»Der französischen Sprache mächtig«: Kommunikation im Spannungsfeld von Sprachen und Kulturen im Königreich Westphalen (1807–1813)

معرفی کتاب «»Der französischen Sprache mächtig«: Kommunikation im Spannungsfeld von Sprachen und Kulturen im Königreich Westphalen (1807–1813)» نوشتهٔ Paye, Claudie، منتشرشده توسط نشر Oldenbourg Wissenschaftsverlag Verlag در سال 2013. این کتاب در 5 صفحه، فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Nur sieben Jahre lang bestand das Königreich Westphalen unter der Regierung von König Jerome Bonaparte. In diesem Modellstaat erhielt die Beherrschung der französischen Sprache einen ganz besonderen Stellenwert. Neben der Thematisierung der Sprachbarriere verlief die Kommunikation zwischen Deutsch- und Französischsprachigen allerdings offenbar so »normal«, dass ihre Überlieferung eher zufällig ist. Claudie Paye untersucht, wer in Westphalen in dieser Zeit »der französischen Sprache mächtig« war und wie die Zeitgenossen mit Überwachung und Zensur umgingen. Sie wertet Polizeiakten aus, um die Mediennutzung der Westphalen zu rekonstruieren, die über die bekannten Druckmedien weit hinausgeht und Mimik, Gerüchte, Briefe, Druckgrafiken, Karikaturen und symbolische Handlungen einbezieht. Sie führt so in die Alltagswirklichkeiten der westphälischen Staatsbürger ein und veranschaulicht die Politisierung breiterer Gesellschaftsschichten. Zur zentralen Rolle der Sprache im Königreich Westphalen

Nur sieben Jahre lang bestand das Königreich Westphalen unter der Regierung von König Jerome Bonaparte. In diesem Modellstaat erhielt die Beherrschung der französischen Sprache einen ganz besonderen Stellenwert. Neben der Thematisierung der Sprachbarriere verlief die Kommunikation zwischen Deutsch- und Französischsprachigen allerdings offenbar so »normal«, dass ihre Überlieferung eher zufällig ist. Claudie Paye untersucht, wer in Westphalen in dieser Zeit »der französischen Sprache mächtig« war und wie die Zeitgenossen mit Überwachung und Zensur umgingen. Sie wertet Polizeiakten aus, um die Mediennutzung der Westphalen zu rekonstruieren, die über die bekannten Druckmedien weit hinausgeht und Mimik, Gerüchte, Briefe, Druckgrafiken, Karikaturen und symbolische Handlungen einbezieht. Sie führt so in die Alltagswirklichkeiten der westphälischen Staatsbürger ein und veranschaulicht die Politisierung breiterer Gesellschaftsschichten.

Claudie Paye rekonstruiert anhand von Polizeiakten das Zusammenleben von Deutschen und Franzosen im napoleonischen Modellstaat Westphalen. Neben der Kommunikation untersucht sie auch das Sprachbewusstsein der Zeitgenossen und die Sprachpolitik. Dabei geht sie den Fragen nach, ob die deutsch-französische Sprachbarriere maßgeblich war, wer "der französischen Sprache mächtig" war und über welche Medien die Westphalen angesichts von Überwachung und Zensur kommunizierten. Sie macht so die zunehmende Politisierung der westphälischen Bevölkerung deutlich
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