Der flexible Mensch auf der Bühne : Sozialdramatik und Zeitdiagnose im Theater der Jahrtausendwende
معرفی کتاب «Der flexible Mensch auf der Bühne : Sozialdramatik und Zeitdiagnose im Theater der Jahrtausendwende» نوشتهٔ Christine Bähr، منتشرشده توسط نشر Bielefeld University Press. ein Imprint von Roswitha Gost u. Karin Werner - transcript Verlag در سال 2012. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Welchen kulturellen, ethischen und ökonomischen Stellenwert besitzen Arbeit und Familie in zeitgenössischen Lebensentwürfen? Wie gestaltet sich ihr Verhältnis vor dem Hintergrund postfordistisch geprägter Alltagspraxis? Die Gegenwartsdramatik greift diese Fragen auf und partizipiert dabei an den Debatten der kultur- und sozialwissenschaftlichen Zeitdiagnostik, die von der zeit-räumlichen Entgrenzung von Arbeit und Privatleben, von Prozessen der Subjektivierung und der Individualisierung ausgeht. Christine Bähr zeichnet nach, wie die Theatertexte in ästhetisch vielfältigen Darstellungen von Raum, Zeit und Körper Erfahrungen und Wahrnehmungsweisen des viel beschworenen flexiblen Menschen diskutieren. Inhalt 1. Einleitung 1.1 Fragestellung 1.2 Forschungsstand 1.3 Auswahl der Theatertexte 1.4 Methodisches Vorgehen und Gliederung 2. Debatten zum Sozialen im Theater der Jahrtausendwende 2.1 Die postdramatische Inszenierung des ‚Realen‘ 2.2 Die ‚realistische‘ Dramatisierung der Wirklichkeit 3. Arbeit und Familie in der Tradition des sozialen Dramas 3.1 Bürgerliches Trauerspiel 3.2 Drama des Sturm und Drang 3.3 Drama des Naturalismus 3.4 Drama des Expressionismus 3.5 Kritisches Volksstück im 20. Jahrhundert 3.6 Arbeit und Familie in der Dramatik seit den 1990er Jahren 4. Das Individuum und das Soziale in Zeitdiagnosen 4.1 Klassiker der Individualisierungsthese 4.2 Signaturen der Individualisierung um die Jahrtausendwende 4.2.1 Kreative Konstruktionen individueller Lebensstile 4.2.2 Der flexible Mensch in Zeit und Raum 4.2.3 Die unternehmerische Erschaffung des Selbst 5. Arbeit im Theatertext 5.1 Arbeit als Spiel: Moritz Rinkes Republik Vineta 5.1.1 Poetik des Komischen 5.1.2 Auserwählte Führungskräfte 5.1.3 Vineta – Insel und Projekt 5.2 Arbeit a ls Zustand: Falk Richters Unter Eis 5.2.1 Dramaturgie der Gegenstimme 5.2.2 Die Omnipräsenz der Arbeit 5.2.3 Der Fall des überflüssigen Ichs 5.3 Arbeitsbeziehungen in Ausschnitten: John von Düffels Elite I.1 5.3.1 Dramaturgie des Ausschnitts 5.3.2 Raum- und Zeiterfahrungen der mobilen Elite 5.3.3 Körper im Zeichen des (Nicht-)Erfolgs 5.4 Arbeit als Selbstperformance: Kathrin Rögglas wir schlafen nicht 5.4.1 Ästhetik des Dokumentarischen 5.4.2 Die „peer group“ der Unternehmensberater 5.4.3 Das Zeitmanagement von Arbeitsjunkies und seine Folgen 5.5 Arbeitssubjekte im theoretischen Theatertext: René Polleschs Insourcing des Zuhause. Menschen in Scheiss-Hotels 5.5.1 Polleschs Antitheatertexte 5.5.2 Die Theatralisierung von Theorie im Text 5.5.3 Arbeit an sich: Unternehmerische und künstlerische Potenziale des Individuums 5.5.4 Wohnräume, Arbeitsräume, Geschlechterräume 6. Familie im Theatertext 6.1 Familie auf dem Stationenweg: Lukas Bärfuss’ Die sexuellen Neurosen unserer Eltern 6.1.1 Dramaturgie des ‚einfachen‘ Problemstücks 6.1.2 Die bürgerliche Familienordnung und ihre Überschreitung 6.1.3 Körper und Sexualität 6.2 Familiale (Gewalt-)Rituale: Marius von Mayenburgs Turista 6.2.1 Die künstliche Sprache der Zerstörung 6.2.2 Familienrituale und Familienordnung 6.3 Familie als Sprachspiel: Martin Heckmanns’ Kränk 6.3.1 Sprache in Bewegung 6.3.2 Der Generationenkonflikt als Sprachkonflikt 6.3.3 Familienordnung und Ökonomie 7. Abschließendes 8. Dank 9. Literatur Welchen kulturellen, ethischen und ökonomischen Stellenwert besitzen Arbeit und Familie in zeitgenössischen Lebensentwürfen? Wie gestaltet sich ihr Verhältnis vor dem Hintergrund postfordistisch geprägter Alltagspraxis? Die Gegenwartsdramatik greift diese Fragen auf und partizipiert dabei an den Debatten der kultur- und sozialwissenschaftlichen Zeitdiagnostik, die von der zeit-räumlichen Entgrenzung von Arbeit und Privatleben, von Prozessen der Subjektivierung und der Individualisierung ausgeht. Christine Bähr zeichnet nach, wie die Theatertexte in ästhetisch vielfältigen Darstellungen von Raum, Zeit und Körper Erfahrungen und Wahrnehmungsweisen des viel beschworenen flexiblen Menschen diskutieren. Gegenwartsdrama,Theater,Arbeit,Familie,Individualisierung,Gouvernementalität,Literatur,Theaterwissenschaft,Germanistik,Kultursoziologie,Theatre,Work,Family,Literature,Theatre Studies,German Literature,Sociology of Culture Long description: Welchen kulturellen, ethischen und ökonomischen Stellenwert besitzen Arbeit und Familie in zeitgenössischen Lebensentwürfen? Wie gestaltet sich ihr Verhältnis vor dem Hintergrund postfordistisch geprägter Alltagspraxis? Die Gegenwartsdramatik greift diese Fragen auf und partizipiert dabei an den Debatten der kultur- und sozialwissenschaftlichen Zeitdiagnostik, die von der zeit-räumlichen Entgrenzung von Arbeit und Privatleben, von Prozessen der Subjektivierung und der Individualisierung ausgeht. Christine Bähr zeichnet nach, wie die Theatertexte in ästhetisch vielfältigen Darstellungen von Raum, Zeit und Körper Erfahrungen und Wahrnehmungsweisen des viel beschworenen flexiblen Menschen diskutieren.; Review quote: Besprochen in: Die Deutsche Bühne, 4 (2013) GERMANISTIK, 53/3-4 (2012)
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