معرفی کتاب «Der Fall Nicolas Fouquet : Mäzenatentum als Mittel politischer Selbstdarstellung 1653-1661» نوشتهٔ Howald, Christine , 1975-، منتشرشده توسط نشر OLDENBOURG WISSENSCHAFTSVERLAG در سال 2011. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Als Nicolas Fouquet 1661 über Nacht vom obersten Finanzminister zum ersten Staatsgefangenen wurde, stürzte nicht nur einer der mächtigsten Politiker des Landes, sondern auch der innovativste Mäzen des Grand Siècle. Wie kein anderer hatte es Fouquet verstanden, seine Kunstförderung in den Dienst seiner politischen Karriere zu stellen. Nach dem Sturz Fouquets übernahm Ludwig XIV. nicht nur die Bauherren, Künstler und Poeten seines Finanzministers, sondern auch das in der Schlossanlage Vaux-le-Vicomte verwirklichte Konzept der politischen Selbstinszenierung. Die von Nicolas Fouquet zwischen 1653 und 1661 entwickelte Form der Selbstdarstellung beeinflusste auf diese Weise Frankreich und Europa nachhaltig. Christine Howald stellt das künstlerische Gesamtkonzept von Vaux-le-Vicomte ins Zentrum ihres Buches. Aus diesem Blickwinkel zeichnet die Autorin erstmals das enge Zusammenspiel von Fouquets Mäzenatentum und seiner politischen Laufbahn im Detail nach. Vom obersten Finanzminister zum ersten Staatsgefangenen Dank und Dedikation Einleitung Forschungsgeschichte Zielsetzung und Vorgehensweise I. Nicolas Fouquet: Quo non ascendet? 1. Die frühen Jahre (1615–1630) 2. Die ersten Berufsjahre (1631–1652) 3. Die ersten Jahre des surintendant des Finances Nicolas Fouquet (1653–1655) 4. Die Jagd der Natter: Spannungen in der Regierungselite (1655–1661) 5. Der Tod Mazarins und seine Folgen (1661) II. Schloss und Sammlung im Schatten Mazarins: Fouquets Kulturpatronage der Jahre 1653–1655 1. Der erste Schlossbau: Saint Mandé 2. Bibliothek, Kuriositätensammlung und Kunsterwerb 2.1. Die Bibliothek 2.2. Kuriositäten und Raritäten 2.3. Kunstkäufe für Nicolas Fouquet 2.3.1. Die Skulpturensammlung 2.3.2. Die Gemäldesammlung 2.3.3. Die Tapisserien 3. Literaturpatronage und Preziosität: Fouquet in Dichterkreisen III. Auf dem Weg zur königlichen Gunst: Prachtbau und Propaganda 1656–1661 1. Der zweite Schlossbau: Vaux-le-Vicomte 1.1. Die Baugeschichte 1.2. Die Bauaufgabe 1.3. Der erste Raum: Vorhof und Fassade 1.4. Der zweite Raum: das Schloss und seine Innendekoration 1.5. Der dritte Raum: der Garten 1.6. Vaux-le-Vicomte: ein Fazit 2. Kunst und Kuriositäten für Vaux-le-Vicomte 2.1. Bibliothek und Kuriositätensammlung 2.2. Kunstsammlung 2.2.1. Skulpturen 2.2.2. Gemäldekäufe zwischen 1656 und 1661 2.2.3. Tapisserien 3. Vaux-le-Vicomte und die Dichter 3.1. Die Schriften zu Vaux-le-Vicomte IV. Die letzte Chance: das Fest vom 17. August 1661 1. Vorherige Feste bei Fouquet 2. Das Fest vom 17. August 1661 2.1. Der Festverlauf 2.2. Das Fest vom 17. August 1661: ein Fazit Epilog Schlusswort Anhang 1. Die Ikonographie der Deckengemälde von Vaux-le-Vicomte 1.1. Erdgeschoss 1.1.1. Salon 1.1.2. Appartement d’apparat de Fouquet – 1.1.2.1. Salon d’Hercule (antichambre) – 1.1.2.2. Chambre des Muses – 1.1.2.3. Cabinet des Jeux 1.1.3 Appartement du Roi – 1.1.3.1. Antichambre – 1.1.3.2. Chambre – 1.1.3.3. Cabinet 1.1.4. Salle à manger 1.1.5. Chambre carrée (Arbeitszimmer Fouquets) 1.2. Obergeschoss 1.2.1. Chambre (Schlafzimmer Fouquets) 1.2.2. Appartement de Mme Fouquet – Cabinet 2. Rekonstruktion der Kunstsammlung: Skulpturen, Gemälde, Tapisserien 2.1. Die Quellen 2.2. Skulpturen 2.2.1. Die Antiken 2.2.2. Die modernen Skulpturen 2.2.3. Die Skulpturensockelung 2.2.4. Der Wert der Skulpturen 2.2.5. Tabellen – 2.2.5.1. Die Antiken – 2.2.5.2. Die modernen Skulpturen 2.3. Gemälde 2.3.1. Die Zusammenstellung der Sammlung 2.3.2. Format und Rahmung 2.3.3. Die Schätzung der Werke 2.3.4. Der bildliche Geschmack von Fouquet 2.3.5. Tabelle 2.4. Tapisserien 2.4.1. Wandteppiche – 2.4.1.1. Historiendarstellungen – 2.4.1.2. Verduren 2.4.1.3. Portieren 2.4.2. Tapetenbehänge aus Stoff 2.4.3. Orientteppiche 2.4.4. Die Konservierung der Tapisserien 2.4.5. Tabellen – 2.4.5.1. Wandteppiche (Haute- und Basselissetechnik) – 2.4.5.2. Stoffbehänge – 2.4.5.3. Teppiche 3. Widmungsbriefe an Nicolas Fouquet und seine Frau 3.1. Alphabetische Übersicht der Widmungsbriefe 3.2. Chronologische Übersicht der Widmungsbriefe Abbildungsnachweis Quellen- und Literaturverzeichnis 1. Ungedruckte Quellen 2. Gedruckte Quellen 3. Literatur Personenregister
Als Nicolas Fouquet 1661 über Nacht vom obersten Finanzminister zum ersten Staatsgefangenen wurde, stürzte nicht nur einer der mächtigsten Politiker des Landes, sondern auch der innovativste Mäzen des Grand Siècle. Wie kein anderer hatte es Fouquet verstanden, seine Kunstförderung in den Dienst seiner politischen Karriere zu stellen. Nach dem Sturz Fouquets übernahm Ludwig XIV. nicht nur die Bauherren, Künstler und Poeten seines Finanzministers, sondern auch das in der Schlossanlage Vaux-le-Vicomte verwirklichte Konzept der politischen Selbstinszenierung. Die von Nicolas Fouquet zwischen 1653 und 1661 entwickelte Form der Selbstdarstellung beeinflusste auf diese Weise Frankreich und Europa nachhaltig. Christine Howald stellt das künstlerische Gesamtkonzept von Vaux-le-Vicomte ins Zentrum ihres Buches. Aus diesem Blickwinkel zeichnet die Autorin erstmals das enge Zusammenspiel von Fouquets Mäzenatentum und seiner politischen Laufbahn im Detail nach.
Als Nicolas Fouquet 1661 eÌ#x80;uber Nacht vom obersten Finanzminister zum ersten Staatsgefangenen wurde, steÌ#x80;urzte nicht nur einer der meÌ#x80;achtigsten Politiker des Landes, sondern auch der innovativste MeÌ#x80;azen des Grand SiaÌ#x81;ecle. Wie kein anderer hatte es Fouquet verstanden, seine KunstfeÌ#x80;orderung in den Dienst seiner politischen Karriere zu stellen. Nach dem Sturz Fouquets eÌ#x80;ubernahm Ludwig XIV. nicht nur die Bauherren, KeÌ#x80;unstler und Poeten seines Finanzministers, sondern auch das in der Schlossanlage Vaux-le-Vicomte verwirklichte Konzept der politischen Selbstinszenierung. Die von Nicolas Fouquet zwischen 1653 Review text: "In ihrer Arbeit schildert Howald den Glanz und die Tragödie eines Mannes, der mehr als andere für die kulturelle Repräsentation der absoluten Monarchie Ludwigs XIV. geleistet hatte ohne doch zu erkennen, dass die Geschichte schließlich für ihn keinen Platz mehr bieten sollte. Dabei wird die Bedeutung kulturgeschichtlicher Perspektiven evident, die es ermöglichen, die schon vorliegenden disziplinären Forschungsergebnisse zu synthetisieren und gleichzeitig neue Sichtweisen und Fragen aus dem so reichhaltigen Material des Mäzenatentums von Fouquet zu entwickeln." Germanisch-Romanische Monatsschrift, Heft 4/2011 Christine Howald. Includes Bibliographical References (p. [261]-277) And Index.