Der epistemische Wert von Wissen aus zweiter Hand
معرفی کتاب «Der epistemische Wert von Wissen aus zweiter Hand» نوشتهٔ Katharina Keil، منتشرشده توسط نشر Brill | mentis. ein Imprint der Brill Deutschland GmbH در سال 2024. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Dieses Buch untersucht den Wert von Wissen aus zweiter Hand aus epistemischer Sicht. Die Autorin kommt zu dem Schluss, dass Wissen aus zweiter Hand unter sonst gleichen Umständen epistemisch weniger wertvoll ist als Wissen aus erster Hand. Die Analyse der Funktion beider Begriffe zeigt, dass es fundamentale strukturelle Unterschiede zwischen Wissen aus erster Hand und Wissen aus zweiter Hand gibt, die dazu führen, dass Wissen aus zweiter Hand in das Wissensnetz der Besitzerin schlechter integriert wird. Wissen aus zweiter Hand muss von einem epistemischen Standort zum anderen transportiert werden. Hierbei geht die domänenspezifische Evidenz verloren. Die Besitzerin von Wissen aus zweiter Hand ist daher bezüglich der Einbettung ihres Wissens auf die Erstbesitzerin angewiesen. Sie befindet sich in einer epistemischen Abhängigkeit, die den Wert ihres Wissens mindert. Diese Unterscheidung kann vielfältige Phänomene in der Erkenntnistheorie und der Epistemologie testimonialen Wissens erklären. Frontmatter Cover Der epistemische Wert von Wissen aus zweiter Hand Imprint Inhalt Vorwort Einleitung 1 Abgrenzung des Begriffs Wissen aus zweiter Hand 1.1 Stand der gegenwärtigen Diskussion 1.1.1 Verwendung des Begriffs Wissen aus zweiter Hand in der Wissenschaft 1.1.2 Verwendung des Begriffs Wissen aus zweiter Hand in der Philosophie 1.2 Möglichkeiten der Bestimmung des Begriffs Wissen aus zweiter Hand 1.2.1 Der enge Begriff des Wissens aus zweiter Hand und seine Abgrenzung von testimonialem Wissen 1.2.2 Wissen aus zweiter Hand: begriffliches Spannungsfeld 1.3 Der weite Begriff des Wissens aus zweiter Hand 1.3.1 Wissen aus zweiter Hand als polarer Gegenbegriff zu Wissen aus erster Hand und als gradueller Begriff 1.3.2 Der weite Begriff von Wissen aus zweiter Hand und testimoniales Wissen 1.3.3 Der weite Begriff von Wissen aus zweiter Hand und Wissen durch Beschreibung 1.4 Zusammenfassung: was für einen weiten Begriff von Wissen aus zweiter Hand spricht 2 Funktion des weiten Begriffs von Wissen aus zweiter Hand 2.1 Nichtbesitz der domänenspezifischen Evidenz und epistemische Abhängigkeit von der Sprecherin 2.1.1 Fehlende domänenspezifische Evidenz 2.1.2 Epistemische Abhängigkeit 2.1.3 Domänenspezifische Evidenz als Relation zwischen dem epistemischen Standort einer Person und einer Aussage 2.1.4 Abweichender epistemischer Standort 2.1.5 Epistemische Abhängigkeit nach dem evidentiellen Modell 2.2 Domänenspezifische Evidenz, die zur Rechtfertigung von Wissen aus zweiter Hand herangezogen wird 2.2.1 Zulässigkeit der Verwendung von domänenspezifischer Evidenz im Falle von Wissen aus zweiter Hand 2.2.2 Die Nutzung domänenspezifischen Wissens zur Evaluation des epistemischen Standorts der Sprecherin 2.2.3 Die Möglichkeit des Erwerbs von Wissen aus erster Hand durch domänenspezifische Evidenz aus zweiter Hand 2.2.4 Die Präemptionsthese 2.3 Die Form, in der domänenspezifische Evidenz vorliegt 2.3.1 Mögliche Unterscheidungskriterien zwischen Wissen aus erster Hand und Wissen aus zweiter Hand 2.3.2 Argumente für die propositionale Charakterisierung der domänenspezifischen Evidenz 2.3.3 Argumente gegen die propositionale Charakterisierung der domänenspezifischen Evidenz 2.3.4 Konzeptuelle Voraussetzungen an den Evidenzbegriff 3 Definition des Begriffs Wissen aus zweiter Hand 3.1 Definition des Explikats 3.2 Epistemische Folgen der Abhängigkeit von der Sprecherin und des Fehlens von domänenspezifischer Evidenz 3.2.1 Schwache strukturelle Einbettung von Wissen aus zweiter Hand 3.2.2 Wissen aus zweiter Hand wird in verarbeiteter Form weitergegeben 3.3 Einflussfaktoren auf den epistemischen Standort 3.3.1 Arten und Weisen, auf die eine Person epistemisch besser platziert sein kann 3.3.2 Fairer Vergleich der epistemischen Standorte 3.4 Unterschiede zwischen wahrnehmungsabhängigem und wahrnehmungsunabhängigem Wissen aus erster Hand 3.4.1 Der in dieser Arbeit verwendete Begriff von A-priori-Wissen 3.4.2 A priori erwerbbares Wissen aus zweiter Hand 3.4.3 Wahrnehmungswissen und a priori erwerbbares Wissen im Vergleich 3.4.4 Komplexes wissenschaftliches Wissen 4 Isoliertes Wissen aus zweiter Hand 4.1 Der Begriff des isolierten Wissens aus zweiter Hand nach Lackey 4.2 Integriertes Wissen aus zweiter Hand 4.3 Die Unterscheidung zwischen einer beliebigen Expertin und einer spezifischen Expertin 4.4 Wissensarten und Kontexte in denen die Weitergabe von isoliertem Wissen aus zweiter Hand problematisch ist 4.4.1 Probleme mit Defeatern bei der Weitergabe von ästhetischem und moralischem Wissen aus zweiter Hand 4.4.2 Die Nutzbarkeit von Wissen aus zweiter Hand als Prämisse praktischen Handelns 4.5 Isoliertes Wissen aus zweiter Hand im Rahmen von Assertionsnormen 4.5.1 Isoliertes Wissen aus zweiter Hand weist einen epistemischen Mangel auf 4.5.2 Verletzt die Weitergabe von isoliertem Wissen aus zweiter Hand die Wissensnorm für Assertionen, die Wissensnorm für praktische Rationalität und die Universalitätsnorm? 4.6 Ist isoliertes Wissen aus zweiter Hand von einem Mangel an Verstehen betroffen? 4.6.1 Welche Art von Verstehen fehlt bei isoliertem Wissen aus zweiter Hand? 4.6.2 Der Zusammenhang von domänenspezifischer Evidenz und Verstehen 4.6.3 Verstehen in Fällen, in denen die Meinung einer spezifischen Expertin gefordert ist 5 Sonderfälle von Wissen aus zweiter Hand 5.1 Wissen aus zweiter Hand aus Falschaussagen 5.1.1 Wissen aus zweiter Hand aus Äußerungen, die nur teilweise oder näherungsweise wahr sind 5.1.2 Wissen ohne Kenntnis darüber, was gesagt wurde 5.1.3 Wissen aus invers konsistenten Lügen 5.2 Wissen aus zweiter Hand aus Erinnerungen 5.2.1 Wissen aus zweiter Hand im Falle von vergessener Evidenz 5.2.2 Wissen aus zweiter Hand im Falle generativer Erinnerungen 5.2.3 Wissen aus zweiter Hand im Falle von inhaltsgenerierenden Erinnerungen und Quasi-Erinnerungen 5.3 Zusammenfassung 6 Fazit und Ausblick Backmatter Literatur Personenregister Sachregister
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