Der Einfluss von Johannes Cassian auf die Benediktsregel ex oriente lux: Eine Untersuchung im Bereich der Institutionenlehre (German Edition)
معرفی کتاب «Der Einfluss von Johannes Cassian auf die Benediktsregel ex oriente lux: Eine Untersuchung im Bereich der Institutionenlehre (German Edition)» نوشتهٔ Mark-Oliver Baumgarten، منتشرشده توسط نشر Peter Lang Group AG در سال 2024. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Die vorliegende Arbeit widmet sich der aktuellen Fragestellung, wie ethische Prinzipien rechtlich normiert werden können. Die Institution des Klosters bietet dafür einen aufschlussreichen Untersuchungsgegenstand, da Mönche innerhalb eines Klosters nach klar definierten Werten in einer Gemeinschaft leben. Das Kloster, als historisch gewachsene Institution, hat seinen Ursprung im Osten und wurde im Laufe der Zeit im Westen übernommen. Eine Schlüsselfigur dieses wichtigen Kulturtransfers ist Johannes Cassian. Seine Spiritualität, Gebetspraxis und Ethik haben die Herausbildung und Entwicklung des Klosters im Abendland entscheidend mitgeprägt. Dieser Einfluss spiegelt sich auch bei Benedikt von Nursia, der sich bei der Ausarbeitung seiner berühmten "Regula Benedicti" für das Kloster Montecassino auch von Johannes Cassian hat inspirieren lassen. Das benediktinische Kloster gewann beträchtliche Anziehungskraft und strahlte nach aussen, so dass es als Modell für andere Institutionen diente. Einzelne Prinzipien der "Regula Benedicti" finden sich auch im modernen Verfassungsrecht. Cover Copyright Information Inhaltsverzeichnis Abkürzungsverzeichnis Teil I. Allgemeines 1. Einleitung 2. Zur wissenschaftlichen Fragestellung 3. Begriffliches: Institution – Institut 3.1. Allgemeines 3.2. In der Rechtssprache 3.2.1. Die Institution 3.2.2. Das Institut 3.2.3. Die klassische Rechtssprache 3.3. Die Ambivalenz und Austauschbarkeit der Begriffe 3.4. Das Kloster als Institut 4. Methode Teil II. Die Autoren 1. Entwicklungsstränge zur Entwicklung des Mönchtums 1.1. Vom Heros zum Mönch 1.2. Das Mönchtum wird attraktiv 1.3. Vom Osten in den Westen – ex oriente lux 2. Johannes Cassian (360–435) und Benedikt von Nursia (480–547) 2.1. Zwei Menschen, die das abendländisches Mönchtum nachhaltig prägen 2.2. Unterschiedliche Menschen, unterschiedliche Erfahrungen, ein gemeinsames Ziel Teil III. Zum Institutionenbegriff bei Johannes Cassian 1. Biographisches 1.1. Kontext seines Lebens 1.2. Biographie 1.2.1. Jugend und Palästina 1.2.2. Die Jahre in der Sketis und Euagrios Pontikos 1.2.3. Konstantinopel 1.2.4. Rom 1.2.5. Marseille 1.2.6. Warum nach Westen? 2. Das schriftliche Werk des Johannes Cassian 2.1. Hintergrund und Entstehungsgeschichte 2.2. De institutis coenobiorum et de octo principalium vitiorum remediis (420–424) 2.2.1. Entstehung und Absicht 2.2.2. Inhalt 2.2.3. Wirkungsmacht und Rezeption 2.3. Collationes Patrum (425–430) 2.3.1. Entstehung und Absicht 2.3.2. Inhalt 2.3.3. Wirkungsmacht und Rezeption 2.4. De incarnatione Domini contra Nestorum (430) 2.4.1. Entstehung und Absicht 2.4.2. Inhalt 2.4.3. Wirkungsmacht und Rezeption 2.5. Johannes Cassian, Pelagius und Augustinus 3. Institutionenbegriff bei Johannes Cassian 3.1. Ausgangslage 3.2. Begriffsumschreibung 3.2.1. Einleitende Bemerkungen 3.2.2. Allgemeines 3.2.2.1. Quellen 3.2.2.2. Tradition 3.2.2.3. Mönchsarten 3.2.2.4. Vorbild 3.2.2.5. Inneres und Äusseres 3.2.2.6. Koinonia 3.2.3. Äusserliche Begriffselemente 3.2.3.1. Kleidung 3.2.3.2. Verbindlichkeit der Regel 3.2.3.3. Struktur und Tagesablauf (Gebetszeiten, Lesung, Arbeit, Mahlzeit, Schlafen) 3.2.3.4. Armut und Eigentumsverzicht 3.2.3.5. Stabilitas 3.2.3.6. Funktionen / Ämter 3.2.3.7. Gleichheit / Rangordnung 3.2.3.8. Mönchspriester 3.2.3.9. Gastfreundschaft 3.2.3.10. Aufnahme / Novizen 3.2.3.11. Anleitung / Unterweisung (des jüngeren durch einen erfahrenen Mönch) 3.2.3.12. Geistlicher Vater 3.2.3.13. Lesung / Meditation / Weiterbildung 3.2.3.14. Dienst 3.2.3.15. Arbeit 3.2.3.16. Handwerk 3.2.3.17. Werkzeug 3.2.3.18. Schlafen / Bett 3.2.3.19. Sanktionen 3.2.3.20. Austritt 3.2.4. Innerliche Begriffselemente 3.2.4.1. Askese und Einübung der Tugend durch Vermeidung der acht Hauptlaster 3.2.4.1.1. Gaumenlust (gastrimargia) 3.2.4.1.2. Unkeuschheit (fornicatio) 3.2.4.1.3. Habgier (filargyria) 3.2.4.1.4. Zorn (ira) 3.2.4.1.5. Traurigkeit (tristitia) 3.2.4.1.6. Trägheit (acedia) 3.2.4.1.7. Ruhmsucht (cenodoxia) 3.2.4.1.8. Stolz (superbia) 3.2.4.2. Discretio 3.2.4.3. Gebet 3.2.4.4. Gebetszeiten 3.2.4.5. Äussere Haltung beim Gebet 3.2.4.6. Innere Haltung beim Gebet 3.2.4.7. Reines Herz 3.2.4.8. Demut 3.2.4.9. Gottesfurcht / Gottesliebe / Nächstenliebe 3.2.4.10. Pünktlichkeit 3.2.4.11. Beharrlichkeit 3.2.4.12. Kein Eigenwille 3.2.4.13. Gehorsam 3.2.4.14. Dienen 3.2.4.15. Kein Murren 3.2.4.16. Keuschheit 3.2.4.17. Schweigsamkeit 3.2.4.18. Masshalten 3.2.4.19. Fasten 3.2.4.20. Kranke 3.2.4.21. Alte und Kinder 3.2.4.22. Freude 3.2.4.23. Frieden Teil IV. Zum Institutionenbegriff von Benedikt von Nursia 1. Biographisches 1.1. Kontext seines Lebens 1.2. Biographie 1.2.1. Die Benediktsvita 1.2.2. Jugend, Rom und Subiaco 1.2.3. Montecassino 2. Werk 2.1. Hintergrund und Entstehungsgeschichte 2.2. Regula Benedicti (540) 2.2.1. Entstehung und Absicht 2.2.2. Inhalt 2.2.3. Wirkungsmacht und Rezeption 3. Institutionenbegriff bei Benedikt 3.1. Ausgangslage 3.2. Begriffsumschreibung 3.2.1. Einleitende Bemerkungen 3.2.2. Allgemeines 3.2.2.1. Quellen 3.2.2.2. Tradition 3.2.2.3. Mönchsarten 3.2.2.4. Vorbild 3.2.2.5. Inneres und Äusseres 3.2.2.6. Koinonia 3.2.3. Äusserliche Begriffselemente 3.2.3.1. Kleidung 3.2.3.2. Verbindlichkeit der Regel 3.2.3.3. Struktur und Tagesablauf (Gebetszeiten, Lesung, Arbeit, Mahlzeit, Schlafen) 3.2.3.4. Armut und Eigentumsverzicht 3.2.3.5. Stabilitas 3.2.3.6. Funktionen / Ämter 3.2.3.7. Gleichheit / Rangordnung 3.2.3.8. Mönchspriester 3.2.3.9. Gastfreundschaft 3.2.3.10. Aufnahme / Novizen 3.2.3.11. Anleitung / Unterweisung (des jüngeren durch einen erfahrenen Mönch) 3.2.3.12. Geistlicher Vater 3.2.3.13. Lesung / Meditation / Weiterbildung 3.2.3.14. Dienst 3.2.3.15. Arbeit 3.2.3.16. Handwerk 3.2.3.17. Werkzeug 3.2.3.18. Schlafen / Bett 3.2.3.19. Sanktionen 3.2.3.20. Austritt 3.2.4. Innerliche Begriffselemente 3.2.4.1. Askese und Einübung der Tugend durch Vermeidung der acht Hauptlaster 3.2.4.1.1. Gaumenlust (gastrimargia) 3.2.4.1.2. Unkeuschheit (fornicatio) 3.2.4.1.3. Habgier (filargyria) 3.2.4.1.4. Zorn (ira) 3.2.4.1.5. Traurigkeit (tristitia) 3.2.4.1.6. Trägheit (acedia) 3.2.4.1.7. Ruhmsucht (cenodoxia) 3.2.4.1.8. Stolz (superbia) 3.2.4.2. Discretio 3.2.4.3. Gebet 3.2.4.4. Gebetszeiten 3.2.4.5. Äussere Haltung beim Gebet 3.2.4.6. Innere Haltung beim Gebet 3.2.4.7. Reines Herz 3.2.4.8. Demut 3.2.4.9. Gottesfurcht / Gottesliebe / Nächstenliebe 3.2.4.10. Pünktlichkeit 3.2.4.11. Beharrlichkeit 3.2.4.12. Kein Eigenwille 3.2.4.13. Gehorsam 3.2.4.14. Dienen 3.2.4.15. Kein Murren 3.2.4.16. Keuschheit 3.2.4.17. Schweigsamkeit 3.2.4.18. Masshalten 3.2.4.19. Fasten 3.2.4.20. Kranke 3.2.4.21. Alte / Kinder 3.2.4.22. Freude 3.2.4.23. Frieden Teil V. Vergleich zwischen Johannes Cassian und Benedikt 1. Das Koinobion 1.1. Bei Johannes Cassian 1.2. Bei Benedikt von Nursia 1.3. Fazit 2. Äusserliche Begriffselemente 3. Innerliche Begriffselemente 4. Benedikt verweist auf Johannes Cassian 5. Neue Elemente bei Benedikt 5.1. Allgemeine Elemente 5.2. Spezielle Elemente 5.2.1. Verbindlichkeit der Regel für alle Mönche – Gleichheit vor dem Gesetz 5.2.2. Das Verhältnismässigkeitsprinzip 5.2.3. Das Gleichbehandlungsgebot 5.2.4. Das Willkürverbot 5.2.5. Das Differenzierungsprinzip 5.2.6. Die Entscheidbegründungspflicht 5.2.7. Das strafrechtliche Legalitätsprinzip 5.2.8. Das strafrechtliche Verschuldensprinzip 5.2.9. Das strafrechtliche Besserungsprinzip 5.2.10. Institutionelle Selbstkontrolle 5.2.11. Externe Institutsaufsicht 5.3. „Liberté, Egalité, Fraternité“ 5.4. „Verklösterlichung“ der säkularen Welt Teil VI. Ergebnisse Im Einzelnen Anhang 1: Tabelle: Textvergleich Johannes Cassian – Benedikt Anhang 2: Tabelle: Vergleich Rechtsprinzipien Regula Benedicti – Schweizer Recht Literaturverzeichnis
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