Der Deutsche Sparkassen- und Giroverband zur Zeit des Nationalsozialismus
معرفی کتاب «Der Deutsche Sparkassen- und Giroverband zur Zeit des Nationalsozialismus» نوشتهٔ Janina Salden، منتشرشده توسط نشر BWV Berliner Wissenschafts-Verlag. in Franz Steiner Verlag GmbH در سال 2019. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Als die Nationalsozialisten 1933 die Macht übernahmen, war der 1924 gegründete Deutsche Sparkassen- und Giroverband (DSGV) noch ein recht junger Verband. Während der Weimarer Zeit hatte er sich jedoch bereits als Interessenvertretung der traditionell dezentral ausgerichteten Sparkassenorganisation etabliert. Er bündelte die Einzelinteressen zu einheitlichen Verbandszielen und artikulierte diese gegenüber Regierung, Parlament, Verwaltung und Öffentlichkeit. Nach 1933 blieb der DSGV zwar im Kern erhalten, wurde jedoch durch personelle und organisatorische "Gleichschaltung" zu einem Glied der dem Reichswirtschaftsminister unterstehenden NS-Wirtschaftsordnung. Janina Salden untersucht in dieser Studie die Handlungsspielräume des DSGV zwischen 1933 und 1945: War der Einfluss des Verbands auf rechtliche und geschäftspolitische Sachverhalte des Sparkassenwesens beschränkt? Oder erstreckte er sich auch auf grundsätzliche Fragen, wie den Grad der Integration der Sparkassenorganisation in das NS-System oder die Beteiligung des Verbandes, seiner Mitgliedsverbände und der Sparkassen an Kriegsfinanzierung und "Arisierung"? Welche Motive hatten die Führungspersönlichkeiten – und nutzten sie ihre Handlungsspielräume auch tatsächlich? Inhaltsverzeichnis I. Einleitung II. Die Entwicklung des DSGV bis 1933 III. Umstrukturierung: Einvernahme und Anpassung (1933–1935) III.A Positionierung gegenüber den neuen Machthabern III.A.1 Verzicht auf politische Neutralität III.A.2 Finanzielle und organisatorische Inanspruchnahme für NS-Zwecke III.A.3 Zwischenfazit: DSGV und Sparkassen im Dienst der Nationalsozialisten III.B Integration des DSGV in das NS-Wirtschaftssystem III.B.1 Erste Schritte auf dem Weg zur „Gleichschaltung“ III.B.2 Präsident Kleiner und die organisatorische „Gleichschaltung“ III.B.3 Abschluss der personellen und organisatorischen „Gleichschaltung“ III.B.4 Vergemeinschaftung der Interessenvertretung: Die Reichsgruppe Banken III.C „Gleichschaltung“ der inneren Verbandsorganisation III.C.1 Entwicklung der Verbandsleitung und der Gremien III C 1 a „Gleichschaltung“ der Gremien III.C.2 Geschäftsstruktur: Aufbau und Personal III C 2 a Umstrukturierung unter nationalsozialistischem Einfluss III C 2 b Umstrukturierung unter staatlichem Einfluss III.D Interessenvertretung unter neuen Bedingungen III.D.1 Wettbewerb im Kreditwesen III D 1 a Wettbewerbssituation im Jahr 1933 III D 1 b Gegenspieler der Sparkassen in der Bankenquete III D 1 c Bankenquete III D 1 d Verhandlungen über das Kreditwesengesetz III.D.2 Ausrichtung der Geschäftspolitik auf den NS-Staat III.E Zusammenfassung: Handlungsspielräume IV. Die Phase der forcierten Aufrüstung (1936–1939) IV.A Entscheidungsebenen: Mitglieder, Organe und Parallelstrukturen IV.A.1 Umgehung des „Führerprinzips“ IV.A.2 Nationalsozialistische Präsenz in den Gremien IV.A.3 Konflikte um die Vertretung von Sparkasseninteressen IV.A.4 Verbands- und Institutsstrukturen in den Regionen IV A 4 a Sparkassenorganisation im „Altreich“ IV A 4 b Expansion der Sparkassenorganisation IV.B Innerbetriebliche Entwicklung IV.B.1 Nationalsozialistische Betriebspolitik und Freizeitgestaltung IV.B.2 Personal und Geschäftsstruktur IV.B.3 Kontrolle über die Verbandszeitschriften IV.C Arbeitsfelder IV.C.1 Passivgeschäft: Sparen als „nationale Pflicht“ IV.C.2 Finanzierung von Staat und Partei: Priorität der Rüstung IV.C.3 „Arisierung“ und Vermögensentzug: Die Rolle des DSGV IV.C.4 Initiativen zur Optimierung des Sparkassenbetriebs IV.C.5 Werbung und Wettbewerb IV C 5 a Wettbewerb: Zwischen Kooperation und Konflikt IV C 5 b Ein neuer Konkurrent: Die Postsparkasse IV.D Zusammenfassung: Handlungsspielräume V. Verbandsarbeit in der Kriegszeit (1939–1945) V.A Interne Strukturen V.A.1 Leitung und Organe des Verbandes V.A.2 Innerbetriebliche Entwicklung V.B Expansion des Sparkassenwesens V.B.1 Deutsche Sparkassenstrukturen im besetzten Polen V.B.2 Deutsche Verbandsstrukturen im besetzten Polen V.B.3 Integration der besetzten Gebiete im Westen V.B.4 Die deutsche Sparkassenorganisation im „Reichskommissariat Ostland“ V.C Sparkassenorganisation in der Kriegswirtschaft V.C.1 Kriegsfinanzierung V.C.2 Kriegssparen: Der Wettbewerb um die Spareinlagen V.C.3 Werbung im Dienst der Kriegsfinanzierung V.D Rationalisierung im Krieg V.E Zusammenfassung: Handlungsspielräume VI. Epilog: Der DSGV in der Nachkriegszeit VI.A Verbandsorganisation nach der Kapitulation VI.B Wiederaufnahme der Verbandstätigkeit VI.C DSGV ö.K.: Status, Mitglieder und Vermögen VI.D Blick in die Vergangenheit VI.E Zusammenfassung: Kontinuitäten und Diskontinuitäten VII. Schlussbetrachtung Danksagung Anhang Abkürzungsverzeichnis Quellen- und Literaturverzeichnis Ungedruckte Quellen Gedruckte Quellen und Literatur Personenregister
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