Der Dandy und seine Verwandten: Elegante Flaneure, vergnügte Provokateure, traurige Zeitdiagnostiker (essentials) (German Edition)
معرفی کتاب «Der Dandy und seine Verwandten: Elegante Flaneure, vergnügte Provokateure, traurige Zeitdiagnostiker (essentials) (German Edition)» نوشتهٔ Robert Hettlage (auth.)، منتشرشده توسط نشر VS Verlag für Sozialwissenschaften در سال 2014. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Dandys gelten weithin als elegante, eitle „Salonlöwen“, die in der Welt der Reichen und Schönen zu Hause sind und nichts anderes im Sinn haben, als es dort zu Ansehen und Prominenz zu bringen. Bei genauerer Analyse erweist sich diese Beschreibung als viel zu eingeschränkt und teilweise sogar als irreführend. Robert Hettlage vertritt die Auffassung, dass der spielerisch-provozierende Dandy sich nicht auf den eleganten Effekthascher reduzieren lässt, sondern auf sehr spezifische Weise immer auch, wenn nicht sogar vor allem, Kritiker seiner Zeit und der jeweils herrschenden Lebensumstände ist. Der Dandy sieht sich weder als Bohemien noch als politischen Aktivisten oder gar als Revolutionär, sondern eher als scharf beobachtenden Flaneur, der den Menschen auf seine Weise die Augen öffnen will. Darüber hinaus wird in diesem Essential die These bestritten, dass die Postmoderne dem Dandytum den Boden seines Wirkens entzogen hätte. Dandys gelten weithin als elegante, eitle {u201E}Salonlöwen?, die in der Welt der Reichen und Schönen zu Hause sind und nichts anderes im Sinn haben, als es dort zu Ansehen und Prominenz zu bringen. Bei genauerer Analyse erweist sich diese Beschreibung als viel zu eingeschränkt und teilweise sogar als irreführend. Robert Hettlage vertritt die Auffassung, dass der spielerisch-provozierende Dandy sich nicht auf den eleganten Effekthascher reduzieren lässt, sondern auf sehr spezifische Weise immer auch, wenn nicht sogar vor allem, Kritiker seiner Zeit und der jeweils herrschenden Lebensumstände ist. Der Dandy sieht sich weder als Bohemien noch als politischen Aktivisten oder gar als Revolutionär, sondern eher als scharf beobachtenden Flaneur, der den Menschen auf seine Weise die Augen öffnen will. Darüber hinaus wird in diesem Essential die These bestritten, dass die Postmoderne dem Dandytum den Boden seines Wirkens entzogen hätte. Der Inhalt Analyse der Figur des Dandys in seiner Rolle als Zeitkritiker Dandys sind kein rein englisches oder französisches Phänomen Es gibt auch weibliche Dandys Kritik an der These vom Ende des Dandytums in der Gegenwart Die Zielgruppen Dozierende und Studierende der Gesellschafts-, Kultur- und Literaturwissenschaften Historisch und literarisch sowie gesellschaftsanalytisch und -kritisch interessierte Leser Der Autor Dr. Dr. Robert Hettlage ist Professor (em.) am Institut für Soziologie der Universität Regensburg Vorwort 6 Inhaltsverzeichnis 8 Kapitel 1 9 Der Prototyp des Dandys: George B. Brummell 9 1.1 Die historische Figur 9 1.2 Die Brummelliana 11 Kapitel 2 13 Der „Export“ des Dandyismus nach Frankreich: Der Schriftsteller-Dandy 13 2.1 Der Dandy-Schriftsteller (écrivain-dandy) 13 2.2 Literarische Rollenexperimente: Müßiggänger, Beobachter und Provokateure 14 Kapitel 3 18 Zurück in England: Oscar Wilde, der Dandy der bürgerlichen Gesellschaft 18 Kapitel 4 20 Dandyismus: Über England und Frankreich hinaus 20 4.1 Dandyismus im übrigen Europa 20 4.2 Der Dandy in der Antike 21 4.3 Außereuropäische Dandys 23 Kapitel 5 25 Der weibliche Dandy (femme dandy, dandette) 25 Kapitel 6 29 Der Habitus des Dandy 29 6.1 Vergnügliche Distinktion: Inszenierung und Genuss 29 6.2 Dauerhafte und vergebliche Arbeit am Charisma 32 6.3 Subtile Revolte und Missvergnügen 33 6.4 Unbehagen, Trauer, Melancholie und Missvergnügen 35 Kapitel 7 37 Abgesang an den Dandy in der Postmoderne? 37 7.1 Das Zeitalter der (Post-)Moderne und des Individualismus 37 7.2 Der Dandy in der Postmoderne 42 Literatur 51 Dandys gelten weithin als elegante, eitle?Salonlowen", die in der Welt der Reichen und Schonen zu Hause sind und nichts anderes im Sinn haben, als es dort zu Ansehen und Prominenz zu bringen. Bei genauerer Analyse erweist sich diese Beschreibung als viel zu eingeschrankt und teilweise sogar als irrefuhrend. Robert Hettlage vertritt die Auffassung, dass der spielerisch-provozierende Dandy sich nicht auf den eleganten Effekthascher reduzieren lasst, sondern auf sehr spezifische Weise immer auch, wenn nicht sogar vor allem, Kritiker seiner Zeit und der jeweils herrschenden Lebensumstande ist. De Front Matter....Pages I-VII Der Prototyp des Dandys: George B. Brummell....Pages 1-4 Der „Export“ des Dandyismus nach Frankreich: Der Schriftsteller-Dandy....Pages 5-9 Zurück in England: Oscar Wilde, der Dandy der bürgerlichen Gesellschaft....Pages 11-12 Dandyismus: Über England und Frankreich hinaus....Pages 13-17 Der weibliche Dandy (femme dandy, dandette)....Pages 19-22 Der Habitus des Dandy....Pages 23-30 Abgesang an den Dandy in der Postmoderne?....Pages 31-44 Back Matter....Pages 45-47 Dandys gelten weithin als elegante, eitle "Salonloewen", die in der Welt der Reichen und Schoenen zu Hause sind und nichts anderes im Sinn haben, als es dort zu Ansehen und Prominenz zu bringen.
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