معرفی کتاب «Der Begriff der sprachlichen Kreativität in der neueren Linguistik» نوشتهٔ Bernard Imhasly, 19..-20، منتشرشده توسط نشر de Gruyter GmbH در سال 1974. این کتاب در 984 صفحه، فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Die Buchreihe Linguistische Arbeiten hat mit über 500 Bänden zur linguistischen Theoriebildung der letzten Jahrzehnte in Deutschland und international wesentlich beigetragen. Die Reihe wird auch weiterhin neue Impulse für die Forschung setzen und die zentrale Einsicht der Sprachwissenschaft präsentieren, dass Fortschritt in der Erforschung der menschlichen Sprachen nur durch die enge Verbindung von empirischen und theoretischen Analysen sowohl diachron wie synchron möglich ist. Daher laden wir hochwertige linguistische Arbeiten aus allen zentralen Teilgebieten der allgemeinen und einzelsprachlichen Linguistik ein, die aktuelle Fragestellungen bearbeiten, neue Daten diskutieren und die Theorieentwicklung vorantreiben. 0. VORBEMERKUNG 1. KREATIVITÄT: HERKUNFT UND BESTIMMUNG DES BEGRIFFS 1.1. Was heißt 'kreativ'? 1.1.1. der historische Hintergrund 1.1.2. Chomskys Definition 1.1.3. Unvereinbarkeit beider Begriffsbestimmungen 1.2. Die Berufung auf Humboldt 1.2.1. Analogie und Metapher im Sprachgebrauch der Romantik 1.2.2. Humboldts Auffassung der Sprache 1.2.3. Chomskys Humboldt-Rezeption 1.2.4. "kreativ" und "generativ" 1.2.5. Unzulänglichkeit der Berufung auf Humboldt als hinreichende Begründung des Begriffs 1.3. Die psychologische Motivation der "Kreativität": Chomskys Auseinandersetzung mit dem Behaviorismus 1.3.1. Die positivistische Basis des Behaviorismus 1.3.2. B.F. Skinners "Verbal Behavior" 1.3.3. Chomskys Behaviorismus-Kritik 1.3.3.1. Die empirische Motivation der sprachlichen Kreativität 1.3.3.2. "Kreativität" contra "Black Box" 1.3.3.3. Die theoretische Relevanz von "Kreativität" 2. "KREATIVITÄT" INNERHALB DER LINGUISTISCHEN THEORIEBILDUNG 2.1. Die theoretische Basis der strukturalistischen Linguistik 2.1.1. Ferdinand de Saussure 2.1.2. Die strukturalistische Linguistik nach Saussure 2.1.2.1. Grammatik als "discovery procedure" 2.1.2.2. "Induktion" als strukturalistische Methode 2.1.3. "Kreativität" in der strukturalistischen Linguistik 2.2. Die Kritik am wissenschaftstheoretischen Ansatz empiristischer Theorien 2.2.1. die theoretische Implikation von "Beobachtung" 2.2.2. Poppers Kritik am empiristischen Wissenschaftsbegriff 2.3. "Kreativität" in der Sprachtheorie Chomskys 2.3.1. "Kreativität" als Ausdruck eines neuen Sprachmodells 2.3.1.1. Die These von T.S. Kuhn 2.3.1.2. Chomskys Sprachmodell als Antwort auflinguistische Anomalien 2.3.1.3. Die neue Ansicht von "Sprache" 2.3.2. Der Aufbau einer allgemeinen Theorie der Linguistik 2.3.2.1. Aporien des strukturalistischen Theorie-Modells 2.3.2.2. Beschreibung und Erklärung 2.3.2.3. Das deduktive Schema des Theorie-Aufbaus 2.3.3. "Kreativität" innerhalb des linguistischen Theorie-Modells 2.4. Ansätze zur Kritik 3. ZUSAMMENFASSUNG 3.1. Die Bestimmung des Begriffs "Kreativität" 3.2. Thematische Rekapitulation 3.3. Kreativität als poetische und theoretische Kategorie: Überleitung zum "Exkurs" 4. EXKURS: FORMALE LINGUISTIK UND POETISCHE SPRACHE 4.1. Sprache als Objekt der Wissenschaft und Dichtung 4.1.1. Unterschiede in der Auffassung des Verhältnisses von Sprache zur Wissenschaft und Dichtung 4.1.2. Die Analogie von Wissenschaft und Dichtung in ihrem Verhältnis zur Sprache 4.2. Die Relativität der sprachlichen Erkenntnis. Der Ansatz Nietzsches 4.2.1. Die Sprachlichkeit philosophisch-wissenschaftlicher Erkenntnis 4.2.2. Die Sprachlichkeit des philosophisch-wiss. Diskurses 4.2.3. Sprache als metaphorischer Prozeß 4.2.3.1. Wissenschaft als equationale Sprache 4.2.3.2. Poesie als systematisch metaphorische Sprache 4.3. Der Status einer linguistischen Poetik 4.3.1. "Metapher" als fundamentalsprachliche Bedingung: die Evidenz der Aphasie 4.3.2. "Metapher" als Kategorie der Poetik: das Beispiel des Formalismus 4.3.3. "Metapher" als Infragestellung des linguistischen Erklärungsprinzips
Over the past few decades, the book series Linguistische Arbeiten [Linguistic Studies], comprising over 500 volumes, has made a significant contribution to the development of linguistic theory both in Germany and internationally. The series will continue to deliver new impulses for research and maintain the central insight of linguistics that progress can only be made in acquiring new knowledge about human languages both synchronically and diachronically by closely combining empirical and theoretical analyses. To this end, we invite submission of high-quality linguistic studies from all the central areas of general linguistics and the linguistics of individual languages which address topical questions, discuss new data and advance the development of linguistic theory.