Der Anfang als Freiheit: der Denkweg von Massimo Cacciari im Spannungsfeld von Philosophie und Theologie
معرفی کتاب «Der Anfang als Freiheit: der Denkweg von Massimo Cacciari im Spannungsfeld von Philosophie und Theologie» نوشتهٔ Gianluca De Candia، منتشرشده توسط نشر Karl-Alber-Verlag در سال 2019. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Massimo Cacciari ist einer der bedeutendsten zeitgenossischen Philosophen Italiens. Dieses Buch ist die erste umfassende deutschsprachige Monographie zu seinem Denkweg. In Auseinandersetzung mit dem spekulativen Denken von Augustinus bis Schelling und dem christlichen Trinitats- und Schopfungsgedanken entwickelt er die kuhne Idee eines Anfangs vor allem Anfangen - um der absoluten und gelosten Freiheit Gottes und der Menschen willen. Von da her kommt er zu uberraschenden Einsichten in die theologisch-metaphysischen und politischen Gesetze der europaischen Kulturgeschichte, die einen kritischen Doppelblick auf das Woher und Wozu von Sein und Denken sowie eine theologische Relekture klassischer Themen ermoglichen und erfordern. Cover Inhalt Vorwort Einleitung 1. Genetisch-systematische Deutungshypothese 2. Methodologischer Zugriff und Gliederung 3. Massimo Cacciari: Ein mitteleuropäischer Denker Erster Teil: Die metaphysische In-Differenz des Anfangs Kapitel I 1.1 Ausgangspunkt: Kritik und Krise der Grundlagen 1.2 Mitteleuropäische Krise und negatives Denken 1.3 Schwelle: Das Ende der Philosophie Kapitel II 2.1 Die Antinomie und das Sich-Zeigen des Vorausgesetzten: Wittgenstein 2.2 Die Aufdeckung des Vorausgesetzten und des Möglichen: Rosenzweig und Schelling 2.3 Schwelle: Die Differenz jenseits des Sichtbaren Kapitel III 3.1 Die Kantische Eingrenzung des Anfangsproblems 3.2 Die Hegelsche Aufhebung des Anfangs in das Anfangende 3.3 Das Anfangsproblem in der Dreifaltigkeitstheologie 3.4 Ein dritter trinitarischer Weg jenseits von Hegel und Schelling 3.5 Das Anfangsproblem in der Schöpfungstheologie 3.5.1 Kritische Bemerkungen 3.6 Das Anfangsproblem in der Erlösungstheologie 3.6.1 Kritische Bemerkungen und Wiederaufnahme des Problems der göttlichen Natur 3.7 Zusammenfassung und Übergang: Zur diaporetischen Methode Kapitel IV 4.1 Von der Sache selbst 4.2 Das ἄπειρον als ewiges Un-Mögliches 4.3 Die existenzielle Analytik der Freiheit 4.4 Das Fünfte Platons und die Analogie zwischen der Einzigartigkeit und dem Anfang 4.5 Zusammenfassung und Übergang: Zur analogischen Rede Kapitel V 5.1 Das philosophische Labyrinth 5.2 Das Seiende als aporoúmenon 5.3 Das Gute-Erste als Inhalt der »ungeschriebenen Lehren« 5.4 Das Ἀγαθόν als transzendentale Möglichkeit der οὐσία 5.5 Zusammenfassung und Übergang: Der mutmaßende Charakter des Erkennens Kapitel VI 6.1 Aufgang Europas. Genealogie des europäischen Geistes 6.1.1 Die unüberwindbare grundlegende Differenz der griechischen Polis: Rückkehr zu Platon 6.1.2 Die Entwurzelung des Nomos nach Carl Schmitt 6.2 Untergang Europas. Das Schicksal des europäischen Geistes 6.2.1 Die Krise der europäischen Einheit und das Archipel als »neuer Anfang« 6.2.2 Der »Untergehende Mensch« als Überwindung des homo democraticus 6.2.3 Der Κατέχον oder das Un-Mögliche als unbegrenzte Dauer 6.3 Zusammenfassung und Übergang. Zur unpolitischen Rede Zweiter Teil: Anfang, Freiheit und Vollzug im Konzept der Diaporetik. Kritischer Einblick in die Grundbegriffe Kapitel I 1.1 Widerspruch und Diaporetik 1.2 Der platonische Hintergrund der diaporetischen Argumentation Kapitel II 2.1 Von der unmöglichen Notwendigkeit, das Eine zu definieren 2.2 Das All-Mögliche und das positiv Ermöglichende 2.2.1 Die Interpretation von Eriugena bei Cacciari: Die ignorantia Dei und die kritische Frage nach dem Verhältnis von Anfang und Anfangendem 2.2.2 Die Interpretation des Agathòn ἐπέκεινα τῆς οὐσίας bei Cacciari und die Aporien seiner Diaporetik 2.2.3 Die »indifferente All-Mitmöglichkeit« als formale Unbedingtheit der menschlichen Freiheit und deren Aporien Kapitel III 3.1 Cacciari zum Dilemma der theologischen Anfangslehre 3.2 Schwelle: Stand der Diskussion und weiteres Vorgehen Dritter Teil: Anfang als Freiheit Kapitel I 1.1 Kant: Abgrund der Vernunft als Spontaneität des Anfangen-Könnens 1.2 Jacobi: Der ungelöste Gegensatz zwischen blinder Notwendigkeit und intelligenter Freiheit 1.3 Hegel: Die Überwindung des Gegensatzes zwischen Notwendigkeit und Freiheit 1.4 Schelling: Göttliche Freiheit als Selbstaufklärung der Vernunft Kapitel II 2.1 Augustinus zwischen Platonismus und Christentum: creatio ex nihilo und rationes seminales 2.2 Aristotelismus, Platonismus und Christentum. Thomas von Aquin: die durch Kontingenz und Vorsehungs-Determinismus vermittelte Schöpfung 2.3 Der Bruch mit Aristoteles. Die Neubestimmung von Kontingenz durch Duns Scotus 2.3.1 Die Zielscheibe von Scotus: Wesenheit und Schöpfung bei Heinrich von Gent 2.3.2 Mögliche und freie Schöpfung des Zufälligen nach Duns Scotus Kapitel III 3.1 Der Anfang ist eher ein praktischer Ort als ein theoretischer Gegenstand 3.2 Der Gedanke der Schöpfung ist zuallererst ein Erfahrungsurteil, sodann eine theoretische Einsicht 3.3 Die Schöpfung als Über-gang des innertrinitarischen Geschehens 3.4 Die creatio ex nihilo impliziert eine radikale Differenz 3.5 In der Person Christi nimmt die göttliche Freiheit die Form der Freiheitswahl an 3.6 Das Eschaton als endgültige Vollendung der gottmenschlichen Freiheit Literaturverzeichnis 1. Primärliteratur 2. Antike, Patristische und mittelalterliche Quellen 3. Sekundärliteratur
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