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Denker und Gemeinschaft : Polis und politisches Denken im archaischen Griechenland

معرفی کتاب «Denker und Gemeinschaft : Polis und politisches Denken im archaischen Griechenland» نوشتهٔ Tanja Itgenshorst، منتشرشده توسط نشر Ferdinand Schöningh در سال 2014. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Philosophen und Dichter begründeten und prägten das politische Denken und damit die Besonderheit der griechischen Polis – der Mutter des europäischen Staatswesens. Die Denker beschäftigten sich mit der Bürgergemeinschaft, den Herrschaftsverhältnissen, der Gesetzgebung oder auch der Beziehung zwischen Philosoph und Tyrann. Die philosophischen und poetischen Zeugnisse von über 60 Autoren sowie anonyme Fragmente werden erstmals umfassend berücksichtigt. Für die Zeit von 750 bis 500 v. Chr., von Kleinasien über die Ägäis bis Süditalien und Sizilien entfaltet Tanja Itgenshorst ein Panorama der geistigen Entwicklung der frühen Polis. Itgenshorst rekonstruiert damit auch die Ursprünge des politischen Denkens in Europa und stellt zudem einen Vergleich mit den modernen Intellektuellen an. Denker und Gemeinschaft INHALT Vorwort POLITISCHES DENKEN IM ARCHAISCHEN GRIECHENLAND I. Problemhorizont: Die Entstehung des Politischen in der Polis 1. Die Erforschung der Polis und des »griechischen Denkens« 2. Der Gegenstand der Untersuchung: Gemeinschaftsbezüge als Ursprung des Politischen II. Methodische Fragen 1. Individualität und sozialer Bezug: Methoden und Ergebnisse der bisherigen Forschung 2. Dichtung als Quelle für historische Erkenntnis? Publikumsorientierung, Oralität, Anlassgebundenheit der archaischen Dichtung 3. »Vergangene Subjektivität« als Problem: Das Konzept der ›Lebenswelt‹ nach Husserl III. Autor und Gemeinschaft: Quellenbefund und Diskursinventar – vier Kategorien 1. Subjektivität des Ausdrucks 2. Betonung der eigenen Reflexionsfähigkeit 3. Appellativer bzw. normativer Charakter 4. Reflexion über die richtige Form des Zusammenlebens IV. Denker und Gemeinschaft: Merkmale des politischen Denkens in archaischer Zeit 1. Vorbemerkungen: Die Homogenität der archaischen Quellenlage 2. Vier Merkmale des politischen Denkens in archaischer Zeit 1. Anlassgebundenheit des politischen Denkens 2. Identifikation mit der Gemeinschaft 3. Distanz und Kritik gegenüber der Gemeinschaft 4. Wirksamkeit im politischen Raum V. Medien und Motive der politischen Denker: weiterführende Beobachtungen 1. Dichtung als Medium des politischen Denkens 2. Anspruch auf Weisheit als Teil des politischen Diskurses 3. Philosophen als Tyrannen? 4. Mobilität und politisches Denken 5. Synthese: Ambivalenz des Verhältnisses zwischen Denker und Gemeinschaft DENKER UND GEMEINSCHAFT: KONFRONTATIONEN VI. Homerische Helden als appellative Denker VII. Zum Verhältnis zwischen Denker und Gemeinschaft bei Hesiod und Solon 1. Hesiod: Der Ursprung des politischen Denkens 2. Solon: Reflexion und Politik in einer Hand VIII. Intervention und Gemeinschaft: Politisches Denken und Polisentwicklung in der Magna Graecia, auf der Peloponnes und in Kleinasien 1. Vorbemerkungen 2. Sizilien und Unteritalien 3. Nordöstliche Peloponnes 4. Kleinasien 5. Zusammenfassung IX. Archaische Denker als (moderne) Intellektuelle? 1. Die europäischen Intellektuellen im 19. Jahrhundert: Propheten und Parteigänger 2. Die archaischen Denker – vormoderne Intellektuelle X. Ausblick: Zum Verhältnis zwischen Denker und Gemeinschaft nach den Perserkriegen 1. Herodots Bild des weisen Ratgebers in archaischer Zeit 2. Dichtung als Medium des politischen Denkens im 5. Jahrhundert 3. Autonomisierung der Reflexion: Von den Sophisten zu Platon ANHANG 1. Résumé français 2. English summary 3. Testimonien und Fragmente der archaischen Autoren (zweisprachig) 1. Fragmente und Testimonien von Autoren der archaischen Zeit 2. Fragmente anonymer Autoren, Carmina popularia und Skolia der archaischen Zeit Quellenverzeichnis 1. Fragmentsammlungen: Texte und Übersetzungen 2. Einzelne Autoren: Texte und Übersetzungen 3. Inschriften Sekundärliteratur Personenregister Ortsregister Sachregister
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