معرفی کتاب «Denken der Individualität : Festschrift für Josef Simon zum 65.Geburstag im August 1995» نوشتهٔ Hoffmann, Thomas S. (editor);Majetschak, Stefan (editor)، منتشرشده توسط نشر de Gruyter GmbH در سال 2011. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Keine ausführliche Beschreibung für'Denken der Individualität'verfügbar. Vorwort I. Individualität – Personalität – Selbstbewußtsein Systematische Perspektiven und Begriffsbestimmungen Das Individuum und seine Identifizierung in der Welt der Kontingenz Stadien des Personbegriffs. Notizen beim Lesen eines Wörterbuchartikels Die Verdoppelung des Ich Dichten der Individualität Psychische Vertrautheit und epistemische Selbstzuschreibung Die Individualität von Gedanken II. Individualität in Subjektivität und Sein, Natur und Kunst Historische Aneignungen Zweifel, Methode und Wahrheit bei Descartes Die Konzeption der Individualität in der Frühromantik Der Weg zur transzendentalen Einheit des Selbstbewußtseins bei Kant Schwermut. Der späte Schelling und die Kunst Idee, Natur und System. Das Einzelne, das Individuelle und die Frage nach der „natürlichen Natur“ Die Positivität des Christentums in Hegels Religionsphilosophie Persönlichkeit und Kreis. Der Systemabschluß in der Konzeption Hegels Tocqueville über die politischen Implikationen des neuzeitlichen Individualismus Über Stolz und Eitelkeit bei Kant, Schopenhauer und Nietzsche Verwahrung und Wahrheit des Seins. Heideggers ursprüngliche Deutung der Aletheia III. Ethik und Hermeneutik Ethik und Theologie. Thesen zu ihrer Verhältnisbestimmung Individualität und Negativität des Verstehens Das innere Ohr. Distanz und Selbstreflexion in der Hermeneutik IV. Zur Zeichenphilosophie Zeichenphilosophie, Ontologie und Ethik Zum Verhältnis von Zeichen und Erfahrung. Anmerkungen zu Josef Simons Konzeption einer »Philosophie des Zeichens« Der Begriff der »Bedeutung« in Wittgensteins Spätphilosophie Imagination und Kognition. Zur Funktion der Einbildungskraft in Wahrnehmung, Sprache und Repräsentation Publikationsverzeichnis 1965–1994
Maß und Messen sind Existenzmittel und ständige Begleiter des modernen Menschen. Sie sind ihm seit Jahrtausenden vertraut und fremd zugleich. Die Weltgeschichte des sozialen, technischen und wissenschaftlichen Messens spiegelt die Erfolge und Niederlagen menschlicher Erfindungskraft, Macht, Vermessenheit und Ohnmacht des Homo mensurans wider. So selbstverständlich Messungen im Alltag geworden sind, so wenig wird meist ihr Sinn oder Unsinn hinterfragt.
Die hier vorliegenden Quellen aus fünf Jahrtausenden lassen erleben, wie unsere Vorfahren versucht haben, das Paradoxon einer messbaren und zugleichmaßlosen Welt geistig zu bewältigen oder das Geheimnis des rechten Maßes zu finden.
Neben deutschsprachigen, angelsächsischen und romanischen werden babylonische, ägyptische, indische, chinesische, griechische und römische sowie arabische und jüdische Quellen zitiert. Das Buch wendet sich an alle Leser, die beruflich oder persönlich mit Maß und Zahl in der einen oder anderen Form befasst sind oder sich für das Messen interessieren.
Es gehört zu den Grundtatsachen der conditio humana, daß jedes menschliche Individuum seinen Ort in einer Lebenswelt findet, deren Strukturen durch Gesetzlichkeit und Regelmäßigkeit ebenso wie durch Kontingenz, bestimmt sind.