معرفی کتاب «Demokratie des Wissens - Plädoyer für eine lernfähige Gesellschaft (übersetzt aus dem Spanischen von Volker Rühle)» نوشتهٔ Daniel Innerarity; Volker Rühle، منتشرشده توسط نشر Bielefeld University Press. ein Imprint von Roswitha Gost u. Karin Werner - transcript Verlag در سال 2014. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Erkenntnis ist mehr als ein Mittel zur Beschaffung von Information - Erkenntnis ist ein Medium des Zusammenlebens. Im Ausgang von dieser Einsicht zeigt Daniel Innerarity, wie sich Politik, Demokratie und Ökonomie in der Wissensgesellschaft neu erfinden müssen. Nicht zuletzt die jüngsten Finanzkrisen haben den Bedarf an systemischer Intelligenz schonungslos vor Augen geführt: Es bedarf einer Politik jenseits des Hierarchie-Modells, die sich an der Aufgabe orientiert, systemischen Risiken vorzubeugen und eine gesellschaftsweit verteilte kollektive Intelligenz zu ermöglichen, mithin eine Demokratie des Wissens zu etablieren. Und es bedarf einer Ökonomie, die sich von der Illusion der Exaktheit verabschiedet und sich ihrer gesellschaftlichen Einbettung bewusst ist. Das Wissen der Wissensgesellschaft schöpft paradoxerweise aus seiner Unexaktheit die Kreativität, die im Umgang mit unhintergehbarem Nichtwissen vonnöten ist. Mit diesem Buch liegt erstmals ein Werk des international renommierten spanischen Philosophen und Publizisten Daniel Innerarity auf Deutsch vor. Wissen,Wissensgesellschaft,Wissenschaft,Politik,Demokratie,Erkenntnis,Zivilgesellschaft,Gesellschaft,Soziologische Theorie,Politische Theorie,Politikwissenschaft,Soziologie,Science,Politics,Democracy,Civil Society,Society,Sociological Theory,Political Theory,Political Science,Sociology Inhalt Einleitung: Die Erkenntnis lenken ERSTER TEIL: DIE ÜBERLASTETE INTELLIGENZ 1. Die gut informierte Ignoranz Paradoxien der Wissensgesellschaft Wissensmanagement Komplexitätsreduktion und die Bewältigung des Überflusses Literatur 2. Ordnung und Unordnung. Eine Poetik der Ausnahme Das ungeordnete Wissen Die Ungenauigkeit der Regeln Die unmögliche Wiederholung Mit der Ausnahme umgehen Literatur ZWEITER TEIL: DIE ORGANISATION DER UNGEWISSHEIT 3. Wissensgesellschaft und Nichtwissensgesellschaft Eine aus Wissen gemachte Welt Die Nichtwissensgesellschaft Literatur 4. Das Wissen in der Wissensgesellschaft Die Kritik der technologischen und wissenschaftlichen Zivilisation Macht und Ohnmacht des Wissens Die Struktur der Wissensgesellschaften Literatur 5. Der Dialog zwischen Wissen und Macht Die Macht des Wissens und das Wissen der Macht Expertenwissen und politische Beratung Das neue Verhältnis von Wissenschaft und Politik Literatur 6. Wissenschaftlicher Bürgersinn Mit uns selbst experimentieren Die Wissenschaft als Angelegenheit aller Die Wissenschaft und die Menschen Wissenschaftliche Wahrheit und öffentliche Meinung Literatur DRITTER TEIL: DIE KOGNITIVE HERAUSFORDERUNG DER ÖKONOMIE 7. Die Intelligenz der ökonomischen Krise Eine politische Krise Intelligenter sein als die Krise Die ökonomische Konstruktion des Vertrauens Das Prinzip Verantwortung Die kooperative Intelligenz Literatur 8. Eine Ökonomie für eine unkalkulierbare Welt Die Exaktheitsheitsillusion Eine andere ökonomische Wissenschaft Die Nostalgie der ruhigen Leidenschaften Literatur VIERTER TEIL: DIE GEOGRAPHIE DER KREATIVITÄT 9. Der Wert der Kreativität Rhetoriken der Innovation Die Paradoxien der Kreativität Das Erlernen von Kreativität Lob der Inexaktheit Die Gesellschaft der Interpreten Literatur 10. Über den Begriff gesellschaftlicher Innovation Die Gesellschaft ohne Innovation Innovation ohne Gesellschaft Der gesellschaftliche Charakter der Innovation Die Gesellschaft der Innovation Literatur 11. Die Regierung intelligenter Territorien Eine neue Artikulation des Lokalen und Globalen Formen kollektiver Intelligenz Die Geographie der Kreativität Die Wissensgesellschaft regieren Literatur
Erkenntnis ist mehr als ein Mittel zur Beschaffung von Information - Erkenntnis ist ein Medium des Zusammenlebens. Im Ausgang von dieser Einsicht zeigt Daniel Innerarity, wie sich Politik, Demokratie und Ökonomie in der Wissensgesellschaft neu erfinden müssen. Nicht zuletzt die jüngsten Finanzkrisen haben den Bedarf an systemischer Intelligenz schonungslos vor Augen geführt: Es bedarf einer Politik jenseits des Hierarchie-Modells, die sich an der Aufgabe orientiert, systemischen Risiken vorzubeugen und eine gesellschaftsweit verteilte kollektive Intelligenz zu ermöglichen, mithin eine Demokratie des Wissens zu etablieren. Und es bedarf einer Ökonomie, die sich von der Illusion der Exaktheit verabschiedet und sich ihrer gesellschaftlichen Einbettung bewusst ist. Das Wissen der Wissensgesellschaft schöpft paradoxerweise aus seiner Unexaktheit die Kreativität, die im Umgang mit unhintergehbarem Nichtwissen vonnöten ist.Mit diesem Buch liegt erstmals ein Werk des international renommierten spanischen Philosophen und Publizisten Daniel Innerarity auf Deutsch vor.
Biographical note: Daniel Innerarity ist Professor für Philosophie an der Universidad del País Vasco und Leiter des Institute for Democratic Governance (Globernance). Der mehrfach preisgekrönte Autor und Übersetzer (u.a. Spanischer Nationalpreis für Essays) arbeitet u.a. zur Wissensgesellschaft, zu Demokratie und Globalisierung. Daniel Innerarity ist Mitglied der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste (Salzburg) und war Stipendiat der Alexander von Humboldt-Stiftung (Berlin). Seine Werke wurden ins Englische, Französische, Italienische und Portugiesische übersetzt. Der Autor von" La transformación de la política"," La sociedad invisible"und" The Future and its Enemies"(Stanford University Press) schreibt regelmäßig u.a. für" El País"und" El Correo"." Le Nouvel Observateur"zählte ihn 2004 zu den 25 wichtigsten Denkern der Zeit Kunst wird von kreativen Menschen geschaffen. Mit ihren Angeboten an Ausdrucksformen zur gesellschaftlichen Selbstvergewisserung agieren Künstler in einem komplexen Handlungsrahmen zwischen Staat, Markt und Zivilgesellschaft. Dieses Buch enthält Porträts und Gespräche, in denen Filme- und Theatermacher, Autoren, Musiker und Bildende Künstler selbst zu Wort kommen. Sie gewähren Einblicke in Ausbildungs- und Arbeitsbedingungen, nehmen Stellung zum kulturpolitischen Anspruch und zur Wirklichkeit der Kunstförderung und markieren Eckpunkte einer zukünftigen Künstlerverträglichkeitsklausel bei allen politischen Entscheidungen. Denn Kunst kostet - und die Arbeit der Künstler sollte dem Kulturstaat kostbar sein »Ein äußerst interessantes wissenschaftlich fundiertes Buch.«Annette Alberer-Leinen, BDS-Newsletter, 6 (2013)»Daniel Innerarity vermittelt mit seinem Buch die Hoffnung, dass eine zivilgesellschaftliche Verfasstheit dazu beitragen könne, Gerechtigkeit herrschen zu lassen, und er macht Mut, Verantwortungsbewusstsein und Vertrauen zu generieren und in den gesellschaftlichen Prozessen anzuwenden.«Jos Schnurer, www.socialnet.de, 17.10.2013Besprochen in:forum kriminalprävention, 2 (2014)Deutschlandradio Kultur, 27.04.2014, Alexander PscheraPortal für Politikwissenschaft, 12.03.2015, Björn WagnerWirtschaft & Erziehung, 67/4 (2015)Zeitschrift für internationale Freimaurerforschung, 39 (2018), Helmut Reinalter Review text:" Daniel Innerarity vermittelt mit seinem Buch die Hoffnung, dass eine zivilgesellschaftliche Verfasstheit dazu beitragen könne, Gerechtigkeit herrschen zu lassen, und er macht Mut, Verantwortungsbewusstsein und Vertrauen zu generieren und in den gesellschaftlichen Prozessen anzuwenden."Jos Schnurer, www.socialnet.de, 17.10.2013